Killer auf
 Oligarchen
 angesetzt?

Mord-Komplott

Killer auf
 Oligarchen
 angesetzt?

Ungarische Geschäftsleute sollen angeblich die Ermordung des in Wien lebenden ukrainischen Oligarchen Dimitri Firtasch geplant haben. Dies berichtet Die Presse unter Berufung auf deutsche Nachrichtendienste.

Firtasch war im März aufgrund eines amerikanischen Haftbefehls vor seinem Geschäftshaus im 4. Bezirk festgenommen worden. Ihm wird von der US-Justiz vorgeworfen, bei Titan-Geschäften Politiker bestochen zu haben. Dimitri Firtasch bestreitet dies, es gilt die Unschuldsvermutung.

Gegen eine Rekordkaution in Höhe von 125 Millionen Euro wurde der Oligarch wieder auf freien Fuß gesetzt. Firtasch darf Österreich seitdem nicht verlassen.

Es geht angeblich
um 200 Millionen Euro
Jetzt soll es ein Killerkommando auf den Ukrainer abgesehen haben. Sogar eine Wohnung sei für die Auftragsmörder in Wien Landstraße bereits angemietet worden, heißt es.

Das angebliche Killer-Kommando soll aus Rumänen und Ungarn bestehen, die mutmaßlichen Hintermänner in Ungarn sitzen. Ehemalige Manager einer Gashandelsfirma stehen unter Verdacht. Das Unternehmen habe bis 2009 Firtasch gehört. Mit ungültigen Vollmachten und gefälschten Papieren soll es später an eine Gas-AG in der Schweiz verkauft worden sein. 200 Millionen Euro sollen dabei veruntreut worden sein, die Firtasch nun versuche, zurückzubekommen. Dies aber wolle das Management unter allen Umständen verhindern.

Sogar Polizeischutz wollte der Oligarch in Wien haben, so sehr fürchtet er um sein Leben. Die Polizei habe dies laut Sprecher Roman Hahslinger im Sommer aber abgelehnt. Seitdem wird Dimitri Firtasch nur noch in Begleitung zahlreicher Bodyguards gesichtet.

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