Sechs Verletzte durch defekte Gastherme in Wohnhaus

Wien-Favoriten

Sechs Verletzte durch defekte Gastherme in Wohnhaus

Die Sommerhitze hat in Wien für einen gefährlichen Zwischenfall mit einer Gastherme geführt: Sechs Personen sind am Sonntagabend mit einer Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Darunter waren auch drei Buben im Alter von sechs, acht und zwölf Jahren. Das berichtete die Polizei am Pfingstmontag. Hohe Temperaturen können den Abzug der Abgase behindern, warnte die Feuerwehr.

Gegen 20.00 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Hansengasse in Favoriten gerufen. Mehrere Bewohner eines Mehrparteienhauses mussten aus dem Gebäude evakuiert werden. In der betroffenen Wohnung dürfte ein Rückstau der Gastherme für den zu hohen Kohlenmonoxid-Wert verantwortlich sein, technisches Gebrechen wurde nach ersten Ermittlungen ausgeschlossen. Die Rettung brachte die Familie mit den drei Buben und dem 57-jährigen Vater sowie der 56-jährigen Mutter ins Krankenhaus. Ebenfalls ins Spital eingeliefert wurde eine 31-jährige Frau aus der Nachbarwohnung.

Das aktuelle Niederdruckwetter kann dafür sorgen, dass sich in Rauchfängen Luftstoppel bilden und die Rauchgase nicht abziehen können, sagte ein Sprecher der Berufsfeuerwehr der APA. Besonders wichtig bei hohen Temperaturen ist daher regelmäßiges Lüften. Anzeichen für eine CO-Vergiftung sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwächegefühl, Schwindel und Benommenheit sowie Brechreiz, Brustschmerzen oder auch Verwirrtheit.

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