13. Jänner 2009 22:26

Untersuchung im Gang 

Misshandlungsvorwürfe gegen Wiener Polizei

Ein 20-Jähriger erhebt schwere Vorwürfe gegen die Wiener Polizei: Beamte sollen ihn verprügelt haben. Laut Exekutive soll der Mann sie angegriffen haben.

Misshandlungsvorwürfe gegen Wiener Polizei

Jener 20-Jährige, dessen Misshandlungsvorwürfe gegen Wiener Polizisten am Montag bekanntgeworden sind, soll laut Exekutive selbst Übergriffe gegen die Beamten begangen haben. Laut einer Polizeiaussendung vom Dienstag soll der junge Mann die Beamten der Mariahilfer Polizeiinspektion Kopernikusgasse beschimpft, bespuckt und getreten haben.

Fall wird untersucht
"Wir werden den Vorwürfen wie in jedem anderen Fall genau nachgehen", kündigte Landespolizeikommandant Karl Mahrer an. Über allfällige Konsequenzen werde nach dem Abschluss der Ermittlungen durch das Büro für besondere Ermittlungen (BBE) entschieden.

Laut Polizei stellt sich der Fall so dar: Gegen den 20-Jährigen und einen Freund wurde wegen aggressiven Verhaltens bei einem Verkehrsschwerpunkt und Anstandsverletzung Anzeige erstattet. Später sollen die beiden, anscheinend betrunken, bei der Polizeiinspektion Kopernikusgasse gegen das Fenster geschlagen und mit den Füßen gegen das Holztor getreten haben.

Anzeige erstattet
Die Beamten des Wachzimmers kamen auf die Straße und sollen bei der Festnahme des Duos bespuckt, beschimpft und getreten worden sein. Am Abend des selben Tages erschien der 20-Jährige in der Inspektion Schönbrunner Straße und erstattete Anzeige wegen der angeblich erlittenen Misshandlungen. Er gab an, von den Beamten geschlagen und getreten worden zu sein.


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