26. 08. 2008, 07:20

Mordalarm

Möchtegern-Boxer erstach Edip Sekowitsch

© GEPA

Nach dem Mord an Box-Champ Sekowitsch hat seine Familie 10.000 Kondolenz-Mails bekommen. Die Beweiskette gegen den Verdächtigen ist lang.

Der im Boxring als „Stier von Serbien“ gefürchtete frühere Weltklasseboxer Edip Sekowitsch (50) wurde vermutlich nach einem Streit im Rausch ermordet. Wie berichtet, wurde der eingebürgerte Ex-Europameister am Dienstag um 5.30 Uhr vor seinem Lokal Champ’s Pub nahe dem Wiener Südbahnhof von einem Messer-Killer attackiert – und fünfmal in den Hals und in die Brust getroffen. Ein Stich ins Herz war tödlich.

Tatwaffe
Neben der Leiche kauerte der 26-jährige Tschetschene., offenbar nach einem Handgemenge mit Sekowitsch auch selbst blutüberströmt und erheblich verletzt. Der Asylwerber lebt seit drei Jahren in Österreich und wurde unter Mordverdacht festgenommen. Und mittlerweile wurde die Indizienkette aus Belastungsmaterial gegen ihn zum Stahlnetz.
Denn in einem Blumentopf am Wiedner Gürtel wurde die Tatwaffe gefunden. Und laut Chefermittler Michael Mimra gehört das Messer Zaurbek B.

Zeugen
Und auch Zeugenaussagen belasten den 26-Jährigen schwer. Demnach wollte der Russe seine Mutter in Graz besuchen und habe im Pub auf den ersten Zug gewartet. Nach etlichen Gläsern Schnaps prahlte der Asylant, dass er auch das Zeug zum Champion habe. Aber Profi Sekowitsch winkte ab: „Dazu braucht man Herz, nicht nur Aggressivität.“ Zaurbek B. war tief beleidigt – und der folgende Streit ist nach Sperrstunde vor dem Lokal eskaliert.

Die Familie des Opfers ist in Trauer erstarrt. Manager Thomas Hetlinger: „Die sind zusammengebrochen. Und die Welt trauert mit ihnen. Bisher sind 10.000 Kondolenz-Mails gekommen.“

Edip Sekowitsch (früher Secovic/50 Jahre)
Geburtsdatum:
28. Jänner 1958
Geburtsort:
Paljevo (Serbien)

Familienstand
Verheiratet mit Mira, Kinder Bernhard, Emir, Anita

Box-Klasse
Superweltergewicht

Erfolge als Boxer
serbischer Jugendmeister, österreichischer Staatsmeister, Weltmeister nach WAA-Version (1988), Europameister durch K.o-Sieg über Jose Varela (1989)

Profi-Bilanz
40 Kämpfe - 30 Siege (23 k.o.), 1 Remis, 9 Niederlagen (6 k.o.)

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andy67er meint am 03.09.2008 11:51

von Herrn Molterer die Existenz von kriminellen Asylwerben in Frage gestellt. Er, der sich angeblich so um die Polizei sorgt, sollte sich mal die Mühe machen, mit einem wiener Polizeibeamten zu sprechen. Vielleicht tut sich in seinem Kopf doch noch etwas. Realität ist, dass eine große Anzahl von Asylwerben bereits vorbestraft ist und/oder schon die 3. oder 4. Berufung gegen eine Abschiebung laufen haben. Dem Hiasl von der Alm kann man dieses Märchen erzählen, in Wien glaubt das sowieso niemand mehr. Die Ausländerkriminalität ist unerträglich geworden.

andy67er meint am 03.09.2008 11:55

die Frechheit zu behaupten, die Zahl der Polizeibeamten hätte zugenommen. Warum müssen dann in der nacht Funkwagen eingestellt werden? Angeblich werden die Überstunden von Polizeibeamten lt. Finanzminister Molterer nicht besteuert. Warum wurden mir dann vom Geld für die Euro fast 50 % Abgezogen? Wie niederträchtig oder ahnungslos muss man sein um solche Lügen vor laufender Kamera ungeniert von sich zu geben? Die Bevölkerung stöhnt unter der Teuerung und der wachsenden Kriminalität und unsere Regierung sagt: Stimmt alles nicht! - Ja, mir reicht es auch!

frizzal meint am 02.09.2008 12:58

wird sicher mit blaulicht zur grenze geführt, dort legt man ihm nahe, doch bitte zu gehen und nie wieder sowas dummes zu machen, der geht 5 minuten nach ungarn, ändert einen buchstaben in seinem namen und kommt dann wieder nach ö um jetzt für immer hier zu bleiben, ist ja soo schön hier, man kann machen, was man will (frauen tögeln, männer abstechen) und kriegt auch noch geld dafür. bitte mehr von solchen hoffnungsfrohen jungstaatsbürgern--alle tore auf für sie. kommt zu uns und bereichert unsere gesellschaft mit eurer erfrischenden direktheit und eurer unkonventionellen art, das leben und seine probleme zu meistern.
Austria, home of the brave

Teddy1 meint am 31.08.2008 20:52

bin tief betroffen. Seit Jahren komme ich gerne als Tourist nach Österreich und Wien, seiner Hauptstadt. Aber in letzter Zeit fühl ich mich dort immer unsicherer, auch weil man kaum noch Polizei in den straßen sieht.
Das Österreichbild hat sich doch sehr gewandelt. Nicht zuletztt wegen des Kindesmißbrauchs dort.



Teddy1

leopold meint am 31.08.2008 17:45

ein tschetschenischer asylwerber.. warum hat der ein messer mit, wen er saufen geht?

tr4iler meint am 26.08.2008 14:17

Wieso gerade der Herr Sekowitsch?
Ich selbst hatte das Vergnügen, dass er mein Trainer war, und nach dem Training gingen wir immer in seine kleines aber feines Lokal dem CHAMPS PUB ..

Liebe Redaktion, er wurde vor dem nachbarlokal gefunden, gehören tut ihm aber das Champs Pub..
Ich fand es immer schön mit ihm zu reden, er hat mir oft geholfen, und ich hoffe das der Täter gefunden wird (wenn es nicht der Russe ist) und der dann im Gefängnis richtig hergenommen wird..

IN Gedenken an Edip Sekowitsch, ehem Boxeuropameister und Stier aus Serbien, sowie der Boxer der Herzen !!!

Jasomirgott meint am 26.08.2008 15:53

Die meisten Autos die im Winter hängen bleiben, sind Allradfahrzeuge, weil die sich dort hin wagen, wo man mit herkömmlich angetrieben Fahrzeugen weg bleibt.

Ähnlich ist es mit Menschen, die sich nicht einschüchtern lassen, die Mut, Anstand und Selbstbewusstsein haben, die keinem "Kelch" aus dem Weg gehen und die vermeintliche "gesunde Zivilcourage" besitzen. Ich zähle mich auch dazu. Da kommt man öfter, in Situation, die einfach gefährlich sind.
Leider überleben zu viele ihren Mut nicht!

Jolly meint am 27.08.2008 16:17

ich habe selbst seit 9 jahren einen allrad-golf und bin noch nie hängen geblieben.. ich kenne auch eigentlich niemand, der mit einem allrad schon mal hängengeblieben ist ...

Jasomirgott meint am 27.08.2008 17:16

ist aber bei diesem Beitrag nicht wirklich wichtig!

elvis62 meint am 30.08.2008 22:44

mut oder dummheit, daß ist hier die frage.

Jolly meint am 26.08.2008 13:51

also nachdem man in letzter zeit so gewisse meldungen von unsrer polizei gehört hat, gehe ich davon aus, das der festgenommene russe mittlerweile schon deutsch kann.......

ich war ein oder zweimal in dem lokal und hatte dabei auch die ehre, mit herrn secovic ins gespräch zu kommen... er war ein sehr netter gesprächspartner und sehr stolz auf sein (sehr nettes) lokal...ich glaub, jeden ersten donerstag im monat oder so gab es livemusik. der ganze vorfall stimmt mich sehr traurig

Andy323 meint am 26.08.2008 10:44

zu seinem gemütlichen Städtchen nur gratulieren!!! Habe bei Edips Lokal gleich um die Ecke gewohnt und bin Gott sei Dank schon vor 20 Jahren aus Wien geflohen!!

Rasko meint am 26.08.2008 12:38

...das Posting:
Hiesse der Bgm Wiens Heinz Christian Strache, würde Edip Sekowitsch noch Leben......

Danke ihr Wähler des Heinz Christian - ihr versüßt mir den Tag, ihr seid echt witzig!

Fibs meint am 28.08.2008 13:09

Hiesse der Bgm Wiens Heinz Christian Strache, würde Edip Sekowitsch noch Leben......

andy67er meint am 29.08.2008 11:58

Raskos, Gorans, Ivans, Üzgürs in Wien, dann würde er nicht nur noch leben, sondern wir hätten weniger Überfälle, Messerstechereien, Diebstähle, Sozialmissbrauch und viele andere dieser multikulturellen Bereicherungen.

Sahara012 meint am 26.08.2008 10:31

Nur die Ausländer?? Dazu fällt mir einiges ein: Nimm Dir als Beispiel den Fall von Amstetten mit J. Fritzl.. Oder ist der Name unbekannt? Dann vielleicht Priklopil? Nein, auch nicht? Naja, ist nicht so schlimm... Die eigenen Leute bekennt man nie als kriminell! Und: Ich hätte noch genug "inländische Schlachter" - was hältst Du davon?

Clubsound meint am 26.08.2008 13:15

...mein Posting wiedermal zensiert und meine Meinungsfreiheit eingeschränkt!

Klar gibt es auch österr. Perverslinge. Man muss diese beiden Verbrechensarten jedoch trennen. Fritzl oder Priklopil sind geistig abnorme Rechtsbrecher, die sich an einem bestimmten eingeschränkten Personenkreis vergangen haben.

Messerstechereien, Überfälle, Morde usw. sind jedoch uneinschätzbar und gefährden die Sicherheit eines jeden Bürgers, der sich traut auf die Straße zu gehen.

Und siehe da, noch am Vormittag war vom Russen keine Rede, als ich bereits einen Ausländer verdächtigt habe.....

Jasomirgott meint am 26.08.2008 15:46

genug Gesindel, wir brauchen daher keine importierten Mörder.

andy67er meint am 29.08.2008 12:02

wie viele Menschen am Balkan oder in anderen Ländern missbraucht werden. Nur weil im Bergdorf am Balkan über sowas nicht geredet wird, heißt es nicht, dass sowas dort nicht zum Alltag gehört. Was für ein armseliges Argument der Fritzl doch ist. Die tagtägliche Kriminalität vor allem in Wien wird von "Südländern" dominiert und da hält man 1 oder 2 Irre dagegen. Lächerlich.

beenieman meint am 26.08.2008 10:16

in der Hotelerie tätig. Zzt leite ich einen Betrieb.
Früher als ich an der Rezeption arbeitete, war es bei amerikanischen Gästen üblich zu fragen, wo den in Wien die "No go areas" den sind.
Sie waren immer verwundert, wenn ich sagte, man kann sich in Wien zu jeder Tages.- und Nachtzeit sicher fühlen.

Jetzt ist es so, dass meine Mitarbeiter mit dem Aufzählen von gefährlichen Vierteln nicht mehr fertig weden :(

Aus und vorbei ists' mit der "Insel der Seeligen"!

Erdberger01 meint am 26.08.2008 09:54

Also man kann nicht nur nicht mehr im 20 Bez. ausser hause gehen es ist in fast jedem Bezirk schon so. Beispiele 2,3,5,10,11,12,15,16, etc.
Also früher hat es das alles nicht gegeben. Ich kann mich noch Erinnern in den 70iger Jahren wenn du einen Polizisten oder Hausmasta neicht gegrüßt hast dann hast vom Papa Mama oder Großmutter eine Knackwatschen bekommen. Früher waren das alles noch Respektpersonen. Und heute werden von A-Z alle nur Beschimpft egal ob Hausmata Polizist oder Gemeindebedienstete. Die Leute haben Untereinander keinen Respekt mehr.

orhangunay meint am 26.08.2008 10:05

Ich habe den 20. nur erwähnt, weil ich selbst dort wohne. Wien überhaupt wird von tag zu tag gefährlicher. Und ich denke mal, dass das jedem bewusst ist...

Drache meint am 30.08.2008 02:02

Ich kennen einen ganz lieben Musiker der wurde im 20. Bez. auf dem Heimweg um 3h Früh grundlos fast tot geschlagen!! Von 3 oder 4 Kulturbereicherern aus der Türkei! Sie haben ihn von hinten angegriffen er hörte nur ihre Stimmen und ihre Sprache. Sie wollten sein Handy und Geld. Er musste ins KH die Typen rennen noch frei herum! Der 20. war mal ein schöner ruhiger Bezirk bis die Moslems kamen mit ihrer Gewalt und Agressivität. Sinkende Kriminalität gibt es nur in den kranken Gehirnen der Sozialzuwandererromantiker. Gott befreie uns vom Islam und deren Sektenanhängertum

Teddy1 meint am 26.08.2008 08:29

Die Kriminalität geht ja zurück.
Von was träumen die hohen Herren eigentlich. Anscheinend schlafen sie alle, na dann gute Nacht Wien. Am besten man schließt die Polizei ganz, man braucht sie ja doch nicht mehr.

Andy323 meint am 26.08.2008 15:59

in den bewachten Gebieten wo die hohen Herren zu Hause sind, da kanns durchaus sein das die kriminalität zurückgeht. Und woanders trauen sich die doch eh nicht hin.

orhangunay meint am 26.08.2008 07:58

Unglaublich, wie viele Mordfälle sich täglich in Wien ereignen! Ich trau mich abends ab 20:00 Uhr nicht mehr alleine auf die Straße! Schon gar nicht im 20.ten...

Erdberger01 meint am 26.08.2008 10:16

Ja da kann ich dir nur Zustimmen. Es wird immer Ärger und die Polizisten werden Leider immer weniger oder hauen den Hut drauf.

Diagonale Eröffnung Das alljährliche Stelldichein der österreichischen Filmszene wurde mit der Vergabe der Schauspielpreise eröffnet - der grosse ging an Brandauer