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Nach Transplantation: Lauda darf nicht mehr fliegen

Strenge Lebensregeln

Nach Transplantation: Lauda darf nicht mehr fliegen

Niki Lauda rang mit dem Tod. Nach der dramatischen Lungentransplantation ist die Formel-1-Ikone auf dem Weg der Besserung – Österreich berichtete. Sein Leben wird sich jetzt radikal verändern, auch wenn Walter Klepetko, der mit seinem Team Lauda operierte, ankündigte: „Er kann in ein für ihn normales Leben zurückkehren.“

Jetzt gilt ein Flugverbot für Airliner Niki Lauda

 Trotzdem muss Lauda sein Leben komplett umkrempeln. Seine Jobs für Mercedes in der Formel 1 und bei seiner Fluglinie Laudamotion wird der 69-Jährige – zumindest vorerst – an den Nagel hängen müssen. Flugreisen sind für ihn in den nächsten sechs Monaten tabu, wie aus Unterlagen des AKH hervorgeht. Urlaub darf der dreifache Weltmeister nur in „angrenzenden Ländern“ machen, um im Notfall rasch ins AKH kommen zu können.

Außerdem gilt ein „lebenslanges Verbot für öffentliche Hallenbäder, Saunen und Thermen“. Nur privat oder im Freien darf Lauda ins Wasser.

Aber auch im Alltag kommen drastische Änderungen auf Lauda zu. „Alle Pflanzen müssen entfernt werden“, heißt es etwa für seinen Wohnbereich. Blumenerde gilt als große Gefahrenquelle für das durch Medikamente unterdrückte Immunsystem. Auch im Garten darf er nicht mehr arbeiten. Schimmel im Wohnbereich ist ebenfalls lebensgefährlich.

Hundebesitzer Lauda muss sich künftig auch von Tieren fernhalten: Das „Gackerlsackerl“ darf er nicht mehr füllen. „Vermeiden Sie Kontakt zu Tierexkrementen“, schreibt das Krankenhaus vor. Nicht einmal ein Aquarium darf der Patient künftig haben.

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