14. Juni 2008 10:45

Brandstiftung? 

Neun verletzte bei Brand in Wiener Wohnhaus

In Wien-Fünfhaus kam es am Samstag zu einem Brand in einem Wohnhaus. Neun Personen wurden verletzt, es wird Brandstiftung vermutet.

Neun verletzte bei Brand in Wiener Wohnhaus
© APA

Aufsehenerregender Brand in Wien-Fünfhaus: Samstag gegen 0.50 Uhr, geriet gelagerter Sperrmüll im Eingangsbereich und im Keller eines Wohnhauses am Mariahilfer Gürtel in Brand. Das Feuer war vermutlich gelegt. Die Feuerwehr musste mehrere Bewohner in Sicherheit bringen. Insgesamt neun Personen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins AKH. Die Polizei vermutet Brandstiftung.

Neun Verletzte
Bei Eintreffen der Feuerwehr war der Eingangsbereich des Hauses stark verraucht und für die Hausparteien somit der Fluchtweg versperrt. Dazu drang schon aus mehreren Fenstern des zweiten und dritten Stockes starker Rauch, viele Hausbewohner riefen an den Fenstern um Hilfe.

Über eine Drehleiter wurden vier Personen in Sicherheit gebracht. Weitere drei Personen wurden über die Kombileiter aus dem ersten Stock entlang der Fassade. Ein weiterer Trupp der Feuerwehr kontrollierte den Kellerbereich, aus dem starken Rauch quoll und stellte dabei den Kellerbrand fest. Dieser konnte mit einem Rohr unter Atemschutz gelöscht werden. Von den Atemschutztrupps der Feuerwehr wurden 15 Personen, teilweise mit Fluchtfiltermasken, in Sicherheit gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Neun von ihnen wurden ins Spital gebracht.


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