23. Juni 2009 08:03

Hochwasser-Alarm 

Österreich kämpft gegen den Regen

Der Dauerregen sorgt für Murenabgänge und Hochwassergefahr. In Wien gibt es einen Wasserschaden in der Albertina - die Millionen-Kunstwerke im Depot wurden in Sicherheit gebracht. In der Steiermark stürzte ein Auto in die Mur - unklar ist, ob sich Insassen in dem Pkw befanden.

Österreich kämpft gegen den Regen
© ÖSTERREICH/ Schwarzl

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Seit Tagen regnet es so stark wie stellenweise nur alle 50 Jahre. Jetzt droht die schlimmste Hochwasserkatastrophe seit der Jahrhundertflut im Jahr 2002.

Bereits am Dienstag mussten viele Straßen gesperrt werden, Veranstaltungen wurden abgesagt, erste Keller wurden überflutet. Am stärksten betroffen ist die Alpennordseite. Aber auch in Tirol kam es zu ersten Problemen. Der Überblick:

NÖ: Heer aktiviert
In Niederösterreich sind schon am Dienstag innerhalb von 24 Stunden bis zu 90 Millimeter Regen gefallen. In Kohlreitberg waren es 90 mm, in Tulln 88 mm. Solche Werte kommen laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) statistisch nur alle 50 Jahre vor.

Insgesamt waren in 13 von 21 Bezirken 68 Feuerwehren im Einsatz. Bei Gebäuden und an Flüssen wurden Sandsäcke als mobiler Hochwasserschutz verlegt, Keller und Garagen mussten ausgepumpt werden.

Katastropheneinsatz
Das Militärkommando Niederösterreich hat „aufgrund der prekären Wettersituation und der damit verbundenen Hochwassergefahr“ Dienstag Nachmittag seine Katastropheneinsatzzentrale aktiviert. 500 Soldaten stehen somit sofort für den Einsatz in betroffenen Gebieten bereit, weitere 2.000 Mann können kurzfristig abgerufen werden.

Österreichweit wurden rund 10.000 Soldaten in Alarmbereitschaft versetzt, wie Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) erklärte.

Das Heer könnte innerhalb kürzester Zeit jene 900 Feuerwehrleute unterstützen, die in Niederösterreich bereits am Dienstag im Dauereinsatz waren. Die Hauptaufgabengebiete waren Auspumparbeiten und Sicherungsmaßnahmen. Am stärksten betroffen waren die Bezirke Krems, Melk, Amstetten und Tulln.

An der Donau in Spitz wurden Betontrennwände zum Schutz aufgestellt. Einige Kilometer entfernt, in Weißenkirchen, mussten Baumaschinen in Sicherheit gebracht werden. Ironie des Schicksals: Sie waren im Einsatz, um die längst nötigen Hochwasser-Schutzwände aufzustellen, die bis im Sommer fertig sein sollten – zu spät.

OÖ: Steyr zittert
In Oberösterreich zittern die Menschen vor allem in der Stadt Steyr, wo die Enns und die Steyr zusammenfließen, vor den riesigen Regenmengen. Bereits Dienstag Vormittag waren der Ennskai und der Paddlerweg überflutet. Die Feuerwehr musste noch in der Nacht auf gestern geparkte Autos aus dem Bereich entfernen und das Areal absperren.

Das Hauptproblem sei derzeit die starke Wasserführung der Enns, so der Hydrographische Dienst.

Überflutete Keller
Auch im restlichen Oberösterreich kämpfen die Menschen gegen die Wassermassen: In Linz-Land mussten bereits viele Keller ausgepumpt werden. Im Salzkammergut kam es zu ersten Murenabgängen. Und auch der Pegel des Inn steigt ständig. In Schärding wurde die Innpromenade schon überflutet.

Wien: Die Pegel steigen
Der Wasserstand der Donau war am Dienstagnachmittag nach Angaben der Hochwasserzentrale (MA 45 – Wiener Gewässer) „stark steigend“. Der Pegel war schon so hoch wie bei einem Hochwasser, das nur alle 15 Jahre vorkommt. Dramatisch: Da fast der gesamte Regen, der im Raum Oberösterreich und Niederösterreich nördlich der Alpen fällt, in die Donau fließt, wird der höchste Pegelstand erst Donnerstag Mittag erreicht werden.

Donauinsel in Gefahr
Auf der Wiener Donauinsel kämpfen die Organisatoren derzeit um das große Donauinselfest, das am kommenden Wochenende zwei bis drei Millionen Menschen locken soll. Viele Passanten trauten beim Anblick des Wien-Flusses mitten in der Stadt ihren Augen nicht. Wo normalerweise ein schmales Rinnsal fließt, war gestern ein reißender Strom zu sehen.

Steiermark: Auto in Mur
Zwar war die Situation gestern laut Hydrographischem Dienst nicht dramatisch, der Pegel der Mur erreichte jedoch bereits die erste Warnmarke. Für Mittwoch wurde mit einer Zuspitzung der Lage gerechnet. Am Nachmittag soll laut Zeugen dort sogar ein Auto in die Mur gestürzt sein. Ob sich jemand in dem türkisen Geländewagen befand, ist unklar. Eine Suchaktion wurde ohne Ergebnis abgebrochen.

Autor: rep

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21:30: Österreichweit wurden etwa 10.000 Soldaten in Alarmbereitschaft versetzt. Das Heer könnte dann innerhalb kürzester Zeit die Feuerwehrleute unterstützen, die jetzt im Einsatz sind.

21:05: Auch in Wien steigen die Pegel. Der Wasserstand der Donau ist schon so hoch, wie bei einem Hochwasser, das nur alle 15 Jahre vorkommt.

20:32: In Steyr zittern die Menschen. Hier fließen Enns und Steyr zusammen. Gewaltige Wassermassen bedrohen die Stadt.

Sehen Sie hier die Hochwasser-Situation in Steyr - im Video!:

20:23: Bedrohlich nahe an den Gebäuden ist die Donau bei Spitz in Niederösterreich. Die Pegel steigen weiter. Experten vergleichen die Situation bereits mit dem Jahrhunderthochwasser von 2002.

spitz Foto: (c) APA

20:19: Wie die Sicherheitsdirektion Steiermark mitteilte, ist die Suche nach dem versunkenen Auto abgebrochen worden. Aufgrund des Hochwassers sie eine Fortsetzung zu gefährlich, hieß es. Auch der Einsatz eines Hubschraubers hatte keinen Erfolg gebracht.

19:48: Bei dem in die Mur gestürzten Auto handelt es sich um einen Geländewagen. Eine Suchaktion wurde eingeleitet - bislang ohne Erfolg.

19:37: Metereologen zufolge ist erst Anfang nächster Woche eine Entspannung in Sicht. Bis dahin gilt erhöhte Alarmbereitschaft für Einsatzkräfte, Feuerwehr, Bundesheer und Helfer.

wienfluss (c) Niesner, TZ ÖSTERREICH

18:55: Auch Bayern versinkt im Regen. An mehreren Orten fielen binnen 24 Stunden mehr als 70 Liter Regen pro Quadratmeter - das ist so viel wie normalerweise etwa in Düsseldorf im ganzen Monat Juni.


Video: So schaut das überflutete Passau derzeit aus:

Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Überschwemmungen von Straßen und vor Erdrutschen. In den Bergen schneite es. Auf der Zugspitze liegen 275 Zentimeter Schnee.

18:13: Vorbeugend werden die Geräte der Baustelle am Hochwasserschutz in Weißenkirchen in der Wachau geräumt. Mobile Hochwasserschutzelemente und Big Bags wurden aus dem NÖ Katastrophenschutzlager in Tulln mit Wechselladefahrzeugen der Feuerwehr in die Einsatzgebiete transportiert.

17:39: Die Schwerpunkte der Einsätze in Niederösterreich liegen entlang der Flüsse im Mostviertel, entlang der Donau und im Bereich des Voralpenlandes und des Wienerwaldes. Im Bereich des Kremsflusses und des unteren Kamptales werden weitere Sicherungsmaßnahmen vorgenommen.

donau(c) oe24-Leserreporter Claudia und Oliver Babos

17:18: NÖ-Landeshauptmann Pröll machte sich in Tulln ein Bild von der aktuellen Hochwassersituation. In Niederösterreich sind rund 800 Feuerwehrleute im Einsatz.

16.51: Ein Auto ist in Deutschfeistritz (Bezirk Graz-Umgebung) in die Hochwasser führende Mur gestürzt. Seitens der Einsatzkräfte wurde eine Suchaktion eingeleitet. Ob und wie viele Insassen sich in dem Wagen befunden haben, war zunächst ebenso unklar wie der Hergang des Unfalls. Eine erste Suche vor Ort brachte jedoch kein Ergebnis. Aufgrund des hohen Pegelstandes könnte das Fahrzeug rasch abgetrieben worden sein.

16:46: Wasserschaden im Hauptdepot der Albertina. Das Museum reagiert - und bringt die Millionen-Kunstwerke in Sicherheit: "Sämtliche Maßnahmen wurden getroffen, um die Sicherheit der Kunstwerke zu gewährleisten", so das Museum. Als Vorsichtsmaßnahme wurden die bedeutendsten Werke der Sammlung, darunter Zeichnung von Dürer, Michelangelo, Rembrandt, Schiele und Klimt, evakuiert. Um weiteres Eintreten von Feuchtigkeit zu verhindern, deckte die Feuerwehr der Stadt Wien die Oberfläche des Depots ab, hieß es in der Aussendung weiter.

16:33: Wegen eines drohenden Hangrutsches muss in Tirol die Eibergbundesstraße (B 173) zwischen Söll und Kufstein gesperrt werden. Bis wann diese Sperre wieder aufgehoben werden konnte, war vorerst nicht absehbar.

hochwasser(c) oe24-Leserreporter Claudia und Oliver Babos

16:01: Zwar erhöhte Pegelstände, aber keine dramatische Situation meldete der Hydrographische Dienst des Landes für die steirischen Fließgewässer. In Graz erreichte die Mur die erste Warnmarke, leicht im Steigen waren auch Mürz, Enns und Salza.

15:40: Das Militärkommando NÖ hat "aufgrund der prekären Wettersituation und der damit verbundenen Hochwassergefahr" seine Katastropheneinsatzzentrale aktiviert. 500 Mann stünden sofort bereit, weitere 2.000 könnten kurzfristig abgerufen werden. Pioniere mit schwerem Arbeitsgerät und sonstige Einsatzkräfte sind demnach in Bereitschaft versetzt worden.

hochwasser (c) oe24-Leserreporter Oliver Babos

15:33: Aufgrund des erwarteten Donau-Hochwassers muss die für Donnerstag angesetzte erste Premiere im Rahmen des Theaterfestes NÖ, "Krieg und Frieden" in der Donauarena Melk, verschoben werden

15:27: Im Innviertel werden vereinzelt Felder überflutet, die Warngrenzen im Einzugsgebiet der Aschach wurden teilweise überschritten. Mit einer weiteren Verschärfung der Hochwassersituation an den Donauzubringern und an der Donau unterhalb der Traun- und Ennsmündung wird gerechnet.

15:15: Die Wasserstände von Inn, Traun und Enns steigen weiterhin stark an. Die Innprommenade in Schärding und der Ennskai in Steyr sind überflutet. Das zur Hochwasserentlastung angelegte Nebengerinne der Steyr in der Himmlitzer Au ist voll geflutet und entlastet den Stadtbereich.

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(c) APA

15:06: An der Donau in Spitz wurden inzwischen Betontrennwände als Schutz aufgestellt. Einige Kilometer stromabwärts in Weißenkirchen, wo die Arbeiten für einen künftigen mobilen Hochwasserschutz im Gang sind, mussten unterdessen Baumaschinen in Sicherheit gebracht werden. In Atzenbrugg (Bezirk Tulln) wurden mobile Elemente an die Perschling gebracht.

14:55: Zahlreiche Feuerwehrleute sind in den bedrohten Gebieten im Dauereinsatz. Allein in Niederösterreich sind 58 Feuerwehren mit 750 Mann mit Auspumparbeiten und Sicherungsmaßnahmen beschäftigt.

14:42: Der Wasserstand der Donau steigt weiter, in Mauthausen liegt er derzeit bei 5,22 Metern. Laut Hochwasserwarndienst des Landes Oberösterreich wird der Pegelstand in Mauthausen weiter steigen, da auch der Zubringerluss Enns Hochwasser führt. Ein Spitzenwert wird für morgen Abend erwartet. Man spricht bereits von einem 5-jährigen Hochwasserereignis. In Linz dürfte nach derzeitigen Prognosen nicht zu Überschwemmungen kommen.

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Foto: (c) Fally

14:23: Niederösterreich ruft die höchste Unwetteralarmstufe - Regen über 100 bzw. 150 Liter in 24 bzw. 48 Stunden - für folgende Gebiete aus: Raum Melk, Bezirke Scheibbs und Lilienfeld, Teile der Bezirke Amstetten, St. Pölten, Baden, Mödling, Korneuburg und Wien-Umgebung.

14:19: Wegen Überflutung wurde eben die L5348 von Melk nach Spielberg gesperrt. Nebenflüsse der Donau im Bezirk weisen zum Teil stark steigende Tendenz auf. Bei der Ybbs und der Erlauf sind es nach Feuerwehrangaben etwa zehn Zentimeter pro Stunde.

14:13: Im Bezirk Melk herrscht bei den Feuerwehren hinsichtlich der bestehenden Unwetterwarnung Sorge, die bis zum Abend weitere 70 bis 90 Liter Niederschlag pro Quadratmeter prognostiziert. Örtlich könnten es sogar 100 Liter und mehr sein.

14:00: In Wien ist die Ringstraße nun wegen einer Demo der Siemens-Belegschaft gesperrt. Rechtzeitig für den Protestmarsch hat der Regen kurzzeitig aufgehört, weitere Gewitter sind jedoch in Sicht.

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Die Entwicklung des Wasserstands der Donau bei Mauthausen. Wasserstand in cm

13:59: Die ZAMG-Wetterprognose für den Mittwoch: Bis zum Abend überwiegen die Wolken und verbreitet ist mit teils kräftigen Regenschauern sowie mit dem einen oder anderen Gewitter zu rechnen. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt von Oberösterreich ostwärts sowie im Burgenland und der Südoststeiermark.

13:46: Der Leiter der MA45, Gerald Loew, gibt bekannt: "Wien ist dank umfangreicher Maßnahmen beim Hochwasserschutz bestens vorbereitet. Der Wiener Donauhochwasserschutz ist auf eine Durchflussmenge von 14.000 Kubikmeter pro Sekunde ausgebaut. Dabei würde es sich um ein Ereignis handeln, das statistisch nur ein Mal in mehreren tausend Jahren eintreten kann", so Loew.

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Foto: (c) oe24-Leserreporter Oliver Babos

13:36: Der Wienfluss hat sich zu einem reißenden Bach entwickelt. Dort, wo der Pegelstand normalerweise 10 cm beträgt, misst die MA45 jetzt bei der Kennedybrücke 1,35 Meter und bei der Nevillebrücke 1,83 Meter!

13:29: Die Aufbauarbeiten fürs Donauinselfest entwickeln sich zur Wasserschlacht: Lkw bleiben im Schlamm hängen, tonnenweise Rinde muss jetzt angeliefert werden.

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Foto: (c) Pauty

13:23: Auch die Wienerwaldbäche Wienfluss, Liesing, Mauerbach und Halterbach führen Hochwassser, der Wienfluss sogar ein 15-jährliches Hochwasser. Auch an diesen Bächen sind die Hochwasserzentralen besetzt und die Einsatzkräfte der MA 45 in Alarmbereitschaft.

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Fotos: (c) oe24-Leserreporter Karl Rauchberger

13:19: Prognose: 15-jähriges Hochwasser! Die MA45 prognostiziert, dass das Maximum des Donau-Durchflusses mit ca. 8.000 Kubikmeter pro Sekunde (Wasserstand am Pegel Korneuburg ca. 7,0 m) veranschlagt wird. Das entspricht einem etwa 15-jährlichen Hochwasserereignis. Beim Hochwasserereignis im August 2002 handelte es sich um ein Jahrhundert-Ereignis.

13:12: Der Wasserstand der Donau ist weiter stark steigend. Derzeit beträgt der Donaudurchfluss im Bereich Wien insgesamt 5.200 Kubikmeter pro Sekunde (Der Wiener Donauhochwasserschutz ist auf eine Durchflussmenge von 14.000 Kubikmeter pro Sekunde ausgebaut). Aufgrund der prognostizierten Niederschläge im Einzugsgebiet wird die Donau auch noch weiter steigen. Die Hochwasserspitze wird voraussichtlich am kommenden Freitag Vormittag erreicht werden, so die MA45.

13:09: Der ÖAMTC gibt alle landesweit wegen Überflutungen gesperrten Straßen bekannt. Lesen Sie hier alle Behinderungen.

12:59: Die Steiermark vermeldet die aktuellen Regenmengen: Der Raum Mariazell führt mit stolzen 63 Liter Niederschlag pro m² - im langjährigen Schnitt kommt man im Norden der Steiermark im gesamten Juni nur auf 110 Liter pro m². Dahinter liegen Präbichl (Bezirk Leoben) mit 59 Liter pro m² und Hall bei Admont (Bezirk Liezen) mit 57 Liter pro m².

12:50: Egal, ob es regnet oder nicht, die Eröffnung des Wiener Filmfestivals am Rathausplatz wird auf jeden Fall am Samstag stattfinden. Ein Großteil der Aufbauten sei bereits fertig, den Rest werde man ebenfalls schaffen, versichert eine Sprecherin.

12:45: UNIQUA und Raiffeisen-Versicherung haben Hochwasser-Hotlines für ihre Kunden eingerichtet. Experten stehen im Notfall für Anfragen, Auskünfte und zur raschen Abwicklung von Schäden zur Verfügung. UNIQA und Salzburger Landes-Versicherung-Hotline: 0800/204 55 55; Raiffeisen Versicherung-Hotline: 0800/22 55 88.

12:35: Der Pegelstand des Inns in Schärding ist in den letzten Stunden dramatisch angestiegen. Der Fluss wird nun genau beobachtet.

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Foto: (c) AP

12:28: Die Lage in Steyr spitzt sich weiter zu, der Wasserstand der Enns steigt durch die intensiven Regenfälle immer weiter an.

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Hochwasser-Alarm in Steyr; (c) APA

12:23: Auch im Burgenland regnet es intensiv. Während die Burgenländischen Flüsse noch keine Gefahr darstellen ist der Wasserstand des Neusiedler Sees kritisch. Wenn dieser weiter ansteigt muss die Entwässerungsschleuse geöffnet werden.

12:15: Um 16 Uhr wird sich Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll in Atzenbrugg im Tullnerfeld ein Bild von der Hochwasser-Lage machen.

12:12: Wegen der steigenden Pegel der Donau stellen die Rollfähren Klosterneuburg - Korneuburg und Weißenkirchen in der Wachau den Betrieb ein.

12:04: Die Pegelstände an Donau, Enns und Krems steigen weiter. An neuralgischen Punkten des Kremsflusses wurden vorbeugend Sandsäcke und Sand deponiert, weiters wurde der Aufbau des mobilen Hochwasserschutzes in Krems - Stein vorbereitet.

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Hochwasser in Niederösterreich; Foto: (c) APA

11:57: Der heutige Protest der Siemens-Belegschaft gegen den Abbau von 632 Mitarbeitern könnte ins Wasser fallen. Geplant ist eine Demo ab 14 Uhr am Ring. Es werden aber heftige Gewitter und Überschwemmungen erwartet. Der Ring wird gesperrt, es droht das totale Verkehrschaos - lesen Sie hier mehr dazu.

11:54: Das Hauptproblem in Oberösterreich ist derzeit die starke Wasserführung der Enns. Die Experten vom Hydrographische Dienst rechnen damit, dass in den nächsten Stunden bei Mauthausen (Bezirk Perg), wo der Fluss in die Donau mündet, die Warngrenze erreicht wird.

11:52: In Steyr sind der Ennskai und der Paddlerweg seit einigen Stunden überflutet, jetzt zittern die Steyrer um den Ortskai: Das Areal ist abgesperrt, die Feuerwehr wartet, wie hoch das Wasser weiter steigt.

11:50: Auch Bayern meldet sintflutartige Regenfälle und Schnee. Auf der bayerischen Winklmoos-Alm bei Reit im Winkl fielen seit Montag früh 74,5 Liter Regen pro Quadratmeter. Die heftigen Regengüsse sollen vor allem im Süden Bayerns noch bis zum Mittwoch anhalten. Das Umweltlandesamt weist darauf hin, dass die Wasserstände an den Flüssen deutlich steigen. Am Inn ist es in der Nacht zum Dienstag bereits zu ersten Überschwemmungen gekommen.

11:48: Der ÖAMTC rüstet sich für einen Mega-Einsatz: Schon gestern sind die Notarzthubschrauber des Clubs 32 Einsätze geflogen.

11:47: Experten befürchten, dass in manchen Regionen die Böden durch Landmaschinen so weit verdichtet sind, dass der Porenanteil unter 20 Prozent sinkt. Dann verliert der Untergrund seine Aufnahmefähigkeit für Flüssigkeit, es bildet sich rasch sogenanntes Stauwasser. Dazu kommt, dass viele Böden ihre natürliche Funktion nicht mehr erfüllen können, weil sie mit Asphalt oder Gebäuden "versiegelt" wurden.

11:45: Die Zentralanstalt für Meteorologie verlautbart, dass es morgen noch intensive Niederschläge geben wird - vor allem entlang der Alpennordseite, von Tirol bis ins nördliche Burgenland.

11:42: Die Lage spitzt sich zu, der Bundeskanzler schaltet sich ein: Werner Faymann gibt bekannt, dass 10.000 Soldaten in Bereitschaft stehen - lesen Sie hier mehr dazu.

11:36: In Wien, Niederösterreich und Oberösterreich rückt die Feuerwehr bereits im Minutentakt aus: geflutete Straßen und Keller müssen abgepumpt werden.

11:26: Das Donauinselfest wackelt! Am Nachmittag findet eine Krisensitzung statt, ob es abgesagt werden muss. Wenn es tatsächlich weiter so regnet, könnte die Donaunisel wie im Jahr 2002 überschwemmt werden.

11:25: Alarm für die March: Derzeit trägt sie zwar noch "Mittelwasser", doch die Tendenz ist extrem steigend. Ihr Wasserstand wird vor allem durch Niederschläge in Tschechien beeinflusst.

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Hochwasser im Bezirk Deutschlandsberg in der Steiermark (c) APA.

11:17: Aus Niederösterreich wird unterdessen ein weiterer Anstieg der Pegelstände gemeldet. Durch den Dauerregen stehen an mehreren Flüssen wie u.a. Ybbs, Erlauf, Pielach, Traisen und Schwechat sowie an der Donau Hochwässer bevor. In den kommenden 24 Stunden ist mit 60 bis 120 Millimetern Niederschlag zu rechnen - mit dem Schwerpunkt Voralpen im südlichen Niederösterreich.

11:00: Das Einlaufbauwerk in Langenzersdorf wird überströmt.

Lesen Sie auf Seite 2: So bildete sich am Vormittag das Hochwasser in ganz Österreich

10:55: Noch ist die Situation am Inn: weil viel Niederschlag in höheren Lagen als Schnee gebunden wird, bringt der Fluss nicht so viel Wasser zur Donau. Linz rüstet sich jedoch auch schon fürs Hochwasser.

10:38: Das traditionelle Sommernachtsfest der VP Niederösterreich im Schloss Laxenburg wurde wegen des Dauerregens abgesagt.

10:32: Unterdessen gehen in Wien trotz strömendem Regen die Aufbauarbeiten für das Donauinselfest weiter. Bisher gab es keine Schäden auf Grund des Dauerregens in der Bundeshauptstadt. Ein weiterer Anstieg der Donau wird erwartet, eine Hochwasserwarnung gibt es für Wien aber noch nicht.

10:22: Vorarlberg zittert: Noch ist kein Hochwasser zu erwarten, doch die Situation kann sich schlagartig ändern.

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Schwechat bei Mannswörth.Eingeschickt von Thomas Woltron.

10:15: In den vergangenen 24 Stunden sind am Langenlebarn bei Tulln 88 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Dies entspricht einer Regenmenge, wie sie statistisch gesehen nur alle 50 Jahre vorkommt.

10:02: Wegen Überschwemmungen wird nun auch die Voralpenstraße (B122) zwischen Aschbach Markt und Seitenstetten gesperrt.

09:50: Das Wasser in Steyr (OÖ) steigt weiter stark an, der Ennskai und der Paddlerweg sind bereits überflutet. Die Feuerwehr hat in der Nacht sämtliche in der Nähe geparkte Fahrzeuge entfernt und das Areal abgesperrt. Im restlichen Bundesland ist die Lage weniger gespannt. Bisher mussten einige Keller ausgepumpt werden.

09:37: In der Stadt Salzburg sind seit gestern 55 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, in Golling (Tennengau) sind es 53, am Wolfgangsee sogar 71, berichtete Claudia Riedl von der Wetterdienststelle Salzburg. Oberhalb von etwa 2.000 Metern Seehöhe kommt der Niederschlag als Schnee.

09:14: Aufgrund von Schnee und Regen wird in Tirol die Hahntennjoch-Landesstraße (L246) für den gesamten Verkehr gesperrt.

09:00: Auch der Wienfluss steigt immer stärker an, so wie hier beim Wiener Stadtpark (siehe Foto)

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Dieses Foto schickt uns oe24-Leserreporter Karl Rauchberger. Schicken Sie uns Ihre Hochwasserfotos an 24024@oe24.at oder laden Sie Ihre Fotos hier hoch!

08:48: In höheren Lagen schneit es, so etwa am Großglockner, am Hahnenkamm , in Lienz und am Gargellen Berg in Vorarlberg .

08:43: In Salzburg hat es bisher nur vereinzelt Schäden gegeben. Zwei Flüsse, die Salzach und die Saalach, haben die Meldegrenze überschritten. Mit Hochwasser rechnet man in Salzburg nicht.

08:17: In Tirol ist die Eiberg Straße (B173) auf der Verbindung Söll - Kufstein wegen drohender Hangrutschung gesperrt. Es wurde über die B 178 und Wörgl umgeleitet, berichtete der ÖAMTC.

08:13: In Oberösterreich sind in Steyr der Enns- und der Ortskai bereits wegen Hochwasser gesperrt, auf der Steyrer Straße (B309) gibt es nördlich von Steyr zwischen Dietachdorf und Pühring Behinderungen durch Muren.

08:09 In Kärnten ist die Katschberg Straße (B99) zwischen Lieserbrücke und Gmünd nach einem Erdrutsch in beiden Richtungen gesperrt. Ausweichen kann man über die Tauern Autobahn (A10). Die Dauer der Sperre ist derzeit noch unbekannt.

06:00: Die Pegelstände der Donau und der Enns steigen weiter dramatisch an. Auch die Ybbs, die Erlauf und die Traisen ebenso wie der der Kamp werden stärker. Vor allem in Oberösterreich ist die Situation bedenklich, die Alarmwerte sind überschritten.

01:35: Dramatische Stunden in Niederösterreich: Die Feuerwehr verhindert einen Dammbruch bei Wiener Neustadt.

00:10 In Steyr in OÖ wird Hochasser-Vorwarnstufe ausgelöst. Orts- und Ennskai werden gesperrt.

00:00: Seit Montag wird das Land von heftigem Regen heimgesucht. Die Prognosen für die kommenden Tage, lassen vor allem für die Alpennordseite nichts Gutes befürchten. Hochwasser droht.


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