22. Oktober 2012 14:46

Chaos in Wien 

Parkpickerl zerstört tausende Stellplätze

Parken in zu engen Straßen: Jetzt toleriert, bald saftige Strafen! 

Parkpickerl zerstört tausende Stellplätze
© TZ ÖSTERREICH
Parkpickerl zerstört tausende Stellplätze
© TZ ÖSTERREICH
Parkpickerl zerstört tausende Stellplätze
© TZ ÖSTERREICH

 Tausende bisher tolerierte illegale Parkplätze sind in den westlichen Vorstadtgebieten in Gefahr – in Genossenschaftssiedlungen, Einfamilienhausgebieten sowie bei Kleingartenanlagen. Also in den neuen Parkpickerl-Zonen, die 2013 in Penzing, Ottakring und Hernals kommen.

Kontrolle
Und die Parkpickerlsheriffs müssen ja seit September auch Falschparker strafen (bis zu 80 Euro) oder abschleppen lassen (ab 242 Euro). Das haben sie nun auch erstmals ohne Pardon in der zu engen Heuberggasse durchgezogen, berichtet ein Anrainer.

ARBÖ warnt
Denn die dort so wie immer geparkten Autos ließen keinen Gegenverkehr zu. „Auf Fahrbahnen mit Gegenverkehr müssen zwei Fahrstreifen mit insgesamt fünf Meter Breite für den fließenden Verkehr frei bleiben – das haben Verwaltungs- und Oberster Gerichtshof entschieden“, so die ARBÖ-Juristin Christine Kandl auf ÖSTERREICH-Anfrage.

Falschparker
Genau das funktioniert aber in vielen Straßen außerhalb der Vorortelinie im Westen Wiens nicht! Ein ÖSTERREICH-Lokalaugenschein zeigt, dass oft die Hälfte der abgestellten Autos deswegen falsch parkt (s. Fotos). Warum bisher nicht gestraft wurde? Ein Bezirkspolitiker: „Es gab eine Vereinbarung mit der Polizei, das zu tolerieren. Denn wo sollen denn die armen Anrainer parken?“ Künftig wohl am Abschleppplatz...




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10 Postings
fu (GAST) meint am 28.10.2012 11:09:45 ANTWORTEN >
Gesetze gelten auch für Radfahrer - bei den Fahrradstreifen gegen die Einbahn dürfte es vollkommen wurscht sein wie breit die Strasse ist
Hubabubabua (GAST) meint am 23.10.2012 19:52:15 ANTWORTEN >
Gesetze gelten auch für autofahrer!

Ps.: es gab bereits vor jahren einen präzedenzfall in der wiener innenstadt!
ich hoffe (GAST) meint am 23.10.2012 13:10:18 ANTWORTEN >
die bedanken sich alle recht schön beim "greanzeckenweib"
the unholy meint am 23.10.2012 09:14:27 ANTWORTEN >
Und die depperte Vassi will no mehr Unheil anrichten!
Hauts doch die grüne Volltussi endlich aussi!
Scarlet Pimpernel meint am 22.10.2012 22:12:55 ANTWORTEN >
Jetzt haben wir das Parkpickerl, und trotzdem wird es zu wenig Parkplätze geben. Der einzigen Gewinner sind die Stadtkassa und die Brieftaschen der Politiker. Bei sich selbst muss ja nicht gespart werden - geht das Geld aus, wird wieder etwas erhöht. Und das Volk ist wieder Opfer der eigenen Dummheit. Und 2013 wechselt das Wiener Elend auf ganz Österreich über, das die Unbelehrbaren in ihrer SPÖ-Hörigkeit das Unheil über Österreich verbreiten werden. Liebe SPÖ-Mitglieder: bevor ihr nächstes Jahr in die Wahlkabine geht, Kopf nach rechts legen - rechts ist dort wo der Daumen links ist - vielleicht sammelt sich dort etwas, das euch hilft, die richtige Entscheidung zu treffen.
Interessant! (GAST) meint am 22.10.2012 21:49:49 ANTWORTEN >
„Auf Fahrbahnen mit Gegenverkehr müssen zwei Fahrstreifen mit insgesamt fünf Meter Breite für den fließenden Verkehr frei bleiben! - Gut zu wissen! Vorallem, wo die Seltsamen alles enger machen, sinnlose Inseln bauen und Schrägparker machen, wo kein Platz ist. Ich werde gleich mit Maßband losziehen und die Verantwortlichen anzeigen. Es kann ja nicht sein, dass auf der einen Seite munter abgezockt wird, auf der anderen der Schwachsinn von der Migrantin in Auftrag gegeben wird.
sundance meint am 23.10.2012 10:07:44
natürlich werden die strassen immer enger gebaut, ziel der vassi-kuh ist es ja alle aufs fahrrad zwangsbeglücken (gilt natürlich nicht für die politiker, die lassen sich weiterhin vom chaffeur kutschieren) in die öffis quetschen (zur freude der taschlzieher) oder zu fuss!
in wien sollen ja lt. ihrer aussage die menschen in zukunft zu 80% mit rad,öffentlich oder per pedes durch die stadt reisen!!
jaja jetzt (GAST) meint am 22.10.2012 21:38:43 ANTWORTEN >
kostes es mehr als vorher, das kostenlosparken
Birgit Dolezal meint am 22.10.2012 21:29:40 ANTWORTEN >
Ich beziehe mich auf obiges Bild => die Straße in der ich wohne und in der das Parkpickerl nicht gilt (d.h. wir sind seit 1.10. den Dauerparkern, Pendlern, einem erhöhten Lärmpegel und entsprechender Feinstaubbelastung ausgesetzt).

Die Zufahrtstrasse in unsere Siedlung ist einspurig, hat einen Parkstreifen und gehört als einzige Straße der Siedlung zur Parkpickerlzone.

Obige Regelung würde bedeuten, entweder die Parkplätze aufzuheben, damit die Straße 2-spurig wird (dann ist sie zienmlich sicher die einzige Straße Wiens in der das Parkpickerl gilt - ohne vorhandene Parkplätze ...) , ODER

man macht eine Einbahnstraße draus, dann stellt sich allerdings die Frage, wie man aus der Siedlung, die aus mehreren Straßen besteht, wieder raus kommt....

Bei uns hat man es geschafft, ein jahrelang gut funktionierendes System mit einem Schlag zunichte zu machen.....
Inge meint am 06.04.2013 22:46:03
Liebe Fr. dolezal

Eure Straße in der das Parkpickerl gilt und man trotzdem nicht parken darf ist nicht die einzige in Wien, auch die Oberwiedenstraße ist seit 6.4.2013 eine solche. Seit 30 Jahren wird dort geparkt, heute kam die Polizei mit Maßband stellte fest dass sie keine 5 meter breit ist und strafte ohne Vorwahrnung alle dort parkenden Fahrzeuge.
Das nennen unsere Bezirksvertreter "Bürgernähe"
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