04. 12. 2008, 14:52

Wegen Prostiution

Polizeirazzia im Wiener Stuwerviertel

© APA/Fohringer

Polizeirazzia im Stuwerviertel: 33 Prostituierte, 8 Freier und 10 Lokalbetreiber wurden aus dem Verkehr gezogen.

Bei einer Polizeirazzia mit Schwerpunkt Prostitution im "Stuwerviertel" in Wien-Leopoldstadt sind in der Nacht auf Donnerstag acht Freier, 33 Prostituierte und zehn Lokalbetreiber angezeigt worden. Auch eine Person mit bestehendem Aufenthaltsverbot wurde festgenommen, eine weitere wegen einer offenen Verwaltungsstrafe in Haft genommen. Außerdem wurden verstärkte Kfz-Kontrollen in diesem Bereich durchgeführt. Ein Alkolenker musste seinen Schein abgeben.

Stuwerviertel in der "Sperrzone"
Ziel der Aktion war, den Lokalbetreibern und den Freiern die Gesetzwidrigkeit der Prostitution im Stuwerviertel zu verdeutlichen. Innerhalb der "Sperrzone" - 150 Meter Umkreis von Gebäuden, die religiösen Zwecken gewidmet sind, Schulen, Spielplätzen, Kindergärten, Friedhöfen oder ähnlichem - ist die Anbahnung und Ausübung der Prostitution verboten. Das Stuwerviertel liegt in so einem Schutzbereich.

Lokalbetreiber angezeigt
Ein Lokalbetreiber, dem die Sperre seines Geschäfts angedroht wurde, hat sein Gasthaus freiwillig geschlossen. Zehn weitere wurden angezeigt, weil sie in ihren Räumlichkeiten die Ausübung der Prostitution ermöglichten.

Bei Kontrollen der Landesverkehrsabteilung wurden 210 Alkovortests durchgeführt. Vier Autofahrer wurden aufgrund ihrer Beeinträchtigung angezeigt, einem Lenker der Schein abgenommen.

Kommentar schreiben

Semiramis meint am 04.12.2008 21:31

Prostitution sollte verboten werden. Maenner, die sowas brauchen, gehoeren nach meiner Meinung bei vollem Bewusstsein kastriert.

Drache meint am 04.12.2008 22:06

Da pflichte ich dir bei, Prostitution muss endlich verboten werden! Ob Schwule oder sonstige Strichbubis oder eben die illegalen Nutten die gehören alle weg und des Landes verwiesen. Sie bringen Aids und alle anderen grauslichen Krankheiten daher.

Semiramis meint am 04.12.2008 22:44

Auch die legalen Prostituierten gehoeren weg und alle ihre Freier ebenso!

fla2111 meint am 05.12.2008 07:24

gibts seit es die Menschheit gibt, sie wurde bereits tausendemale von diversen Kulturen verboten, genützt hats aber nichts. Nicht umsonst spricht man vom ältesten Gewerbe der Welt. Ist halt das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Übrigens gehören immer mindestens zwei dazu.
Warum sollten Männer die etwas kaufen, was eine Frau freiwillig verkaufen will, bei vollem Bewußtsein kastriert werden, liebe Semiramis ????

Gianpaolo meint am 04.12.2008 19:06

Einmal eine aufgebauschte Razzia - damit die Leute glauben, es gibt eh noch Gesetze in unserem Land.
Und was ist mit den vielen Tausend anderen Prostituierte, welche weiterhin zur Prostitution gezwungen werden. Und erst die Türken, Zi.geun.ern etc. die als S.trich.er alle Anrainer der Naschmarktgegend belästigen?
(

obanosowos meint am 05.12.2008 12:23

polizeirazzien im stuwerviertel - immer eine publicity bringende aktion.

was aber ist mit dem wiener gürtel und der dort etablieren rotlichtszene.
dort gibt es auch schulen kindergärten kirchen ect.

gibt es dort ausnahmeregelungen oder haben die besitzer dort eine eigene lobby im innenministerium ?

Polizist bekennt sich schuldig Paukenschlag im Prozess um den, bei einem Einbruch, erschossenen Florian P. Der Angeklagte bekannte sich überraschenderweise schuldig.