Wien-Liesing

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Riesige Hanfplantage nach Brand entdeckt

Die Hanfzucht in einem Schuppen in Wien-Liesing, die gestern, Mittwoch, nach einem Brand von der Wiener Berufsfeuerwehr entdeckt wurde, beschäftigt weiterhin die Ermittler. Unmittelbar nach dem Einsatz im Innenhof eines Wohnhauses wurde ein 35-Jähriger festgenommen. Der Mann mit Brandverletzungen an den Händen lag am Donnerstag unter Bewachung in einem Krankenhaus.

Noch steht nicht fest, wem der gemauerte Schuppen mit mehreren darin vorgefundenen Cannabis-Pflanzen gehört bzw. von wem er angemietet worden war, sagte eine Polizeisprecherin. Der Verdächtige, gegen ihn besteht der Verdacht des Suchtgifthandels, wurde von der Polizei bei einer nahegelegenen Bus-Haltestelle festgenommen. Auf den Mann wurde die Exekutive aufmerksam, als er sich vom Brandort entfernen wollte. Er gab zuerst an, nur Zeuge gewesen zu sein und wollte daraufhin flüchten.

Der Mann hatte Verbrennungen dritten Grades an Händen und Gesicht erlitten und wurde von der Rettung in ein Spital gebracht. Der Brand war gegen 18.45 Uhr in der Purkytgasse ausgebrochen. Die Feuerwehr war bei der Bekämpfung des Feuers auf eine Hanfzucht im Ausmaß von rund 200 Quadratmetern gestoßen. Bei den Löscharbeiten wurden auch fünf 20-Kilogramm-Flüssiggasflaschen gefunden, die aus dem Gefahrenbereich gebracht werden mussten.

 

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