DDr. Mafia-Pate
Skandal um Ermittlung gegen Tierschützer
Wien, 16. April 2009 Der Krimi um DDr. Martin Balluch könnte zum Skandal werden. Denn nach 30 Monaten Ermittlungen und 104 Tagen U-Haft gibt es keinen Beweis.
Martin Balluch (44) fühlt sich, als habe ihn ein Riese bei den Weichteilen gepackt und dann langsam die Faust geballt. 30 Monate wurde der Doppeldoktor (Physik, Philosophie) von einer Soko aus Elite-Polizisten heimlich belauscht, mit Peilsendern verfolgt und observiert. Am 21. Mai des Vorjahres drangen maskierte WEGA-Cops mit Rammböcken in die Wohnung des Wieners ein. Dann schmorte er 104 Tage in U-Haft.
Mächtige Gegner
Das angebliche Verbrechen von DDr. Balluch:
Er ist ein kompromissloser Idealist und hat nach seinem Studium nicht
herkömmlich Karriere gemacht, sondern sein Leben dem Tierschutz
verschrieben. Als Obmann des „Vereins gegen Tierfabriken“ (VGT) hat Balluch
mächtige Lobbys gegen sich aufgebracht: Zum Beispiel Lebensmittelketten
(Legebatterien, Massentierhaltung), Textilhändler (Pelze) und die
Jägerschaft.
Anschläge
Zudem geriet der Tierschützer immer wieder in den
Verdacht von Rabauken-Aktionen. Beispiele dafür sind ein Buttersäureanschlag
auf ein Modehaus, Brandstiftungen bei einer Bettfedernfabrik und einer
Schweinemast oder Sachbeschädigungen im Revier von Jagdgesellschaften.
Denn
im VGT versammeln sich nicht nur mittlerweile 18.000 Mitglieder mit einem
großen Herz für Tiere, sondern auch rund 300 radikale Tierrechtsaktivisten.
Für das Bundeskriminalamt (BKA) offenbar eine Art Mafia.
Kein Beweis
Denn im vertraulichen Gespräch mit ÖSTERREICH staunt
ein BKA-Cop: „Wenn wir gegen Dealer, Kinderpornografen oder verdächtige
Russen ermitteln, ist jede Überstunde ein Problem. Im Fall VGT aber war Geld
nie ein Thema.“ Um so verblüffender daher das Ergebnis der Ermittlungen, das
jetzt auf 78 Seiten vorliegt. Denn es stellt Balluch zwar in den „Verdacht
der Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation (§ 278 StGB,
Strafdrohung: bis zu fünf Jahre Haft). Aber zu keiner einzigen der
angelasteten Straftaten gelang den Spitzenpolizisten ein Beweis für die
Täterschaft oder auch nur Komplizenschaft des Doppeldoktors. Der angebliche
Mafia-Boss ist trotzdem am Ende. Balluch: „Die Anwaltskosten waren bisher
schon horrend. Ich weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll.“ Dem Vernehmen
nach droht ihm im Herbst ein Strafprozess. Und der kann Monate dauern.
Jetzt NEU:
oe24.at als Windows Vista Gadget auf den Desktop - hier gehts zum Download
oe24.at auf Ihr iPhone - hier iPhone-Applikation downloaden
namre (14.05.2009 09:20)
Tierschutz
Ich liebe Tiere und bin für Tierschutz.... aber ...
nicht so!
Nicht, wo angebliche, selbsternannte Tierschützer in die Rechte Dritter eingreifen und üble Sachbeschädigungen vornehmen, auch vor Verleumdung wird nicht Halt gemacht. Diese Leute erweisen dem Tierschutz einen Bärendienst. Macht alles um Tieren zu mehr Recht zu verhelfen, aber nicht mit illegalen Methoden.
Und der Frau Pamela ins Stammbuch: Kümmer Dich um die vom CIA der menschlichen Würde beraubten Häftlinge in Guantanmo. Du kannst dir auch einpaar mit nach Hause nehmen. Und protestiere gegen den CIA, der seit 40 Jahren weltweit Menschen auf das Übelste foltert (Kubark Handbuch)!
lappentoppen (13.05.2009 08:14)
Tierschützer
sind bei den Inländern genauso schlecht angeschrieben wie Asylanten, wenn man die Postings liest dann freuen sich alle anscheinend über die neueste Art des Klonens - 2 Beaglehunde leuchten wie eine Nachttischlampe! Schön nicht wahr da können sie sich jetzt eine lebendige kaufen! Und das soll nicht unterbunden werden? Naja ist ja nur ein Hund oder, aber wer das mit Tieren macht, der macht auch vor Menschen nicht halt, die Hemmschwelle ist bereits beim Tier überschritten!
Semiramis (16.04.2009 20:42)
...
Das ist typisch oesterreichisch, fuer die wahren Verbrecher hat die Polizei weder Zeit noch Geld zum Fahnden. Da kommen Kinder in Wien um und die Polizei interessiert das nicht einmal, die Staatsanwaltschaft legt nicht einmal Akten ueber die Kindesmissbraucher an,.... Hauptsache fuer sowas ist vieeeel Zeit und Geld vorhanden.
amijl (16.04.2009 13:39)
Der
einzige Skandal sind diese dämlichen Tierschützer selbst! Die sollten eigentlich die Bevölkerung vor ihnen schützen!
fee (16.04.2009 09:37)
gut, ich bin auch
tierliebend. was mich aber ärgert sind so schlaue aktionen, wie vor einem gewandgeschäft filme von gequälten tieren ansehen zu müssen- blöd auch für die ganzen kinder, die das ganze noch nicht verstehen können. aber viele aktionen sind einfach seitens der tierschützer sehr brutal angelegt. man muss gesetze ändern, schon klar, aber nicht durch schreckliche bilder oder sogar keilern oder lautsprecher-ansagen-- das nervt alle!
pilot01 (16.04.2009 08:47)
Und der Staatsanwalt
erhebt jetzt Anklage - ohne Beweise?? Dass ich nicht lache, Herr Doppeldoktor!

-
Kundenberater/in
Catro Media Werbemittlung GesmbH sucht "Kundenberater/in" in Wien
-
IT Engineer SW-Solution (m/w)
ISG Personalmanagement GmbH sucht "IT Engineer SW-Solution (m/w)" in Wien
-
Verkäufer /-innen
Beauty- & Vitaloase im Otto-Wagner-Haus sucht "Verkäufer /-innen" in Wien Mariahilf
-
Anzeigenkontakter/in
-
Konstrukteur INVENTOR (m/w)












Wien »
Niederösterreich »
Burgenland »
Oberösterreich »
Salzburg »
Steiermark »
Kärnten »
Tirol »
Vorarlberg »























