01. Jänner 2010 09:07

Start für 2010 

So schön war die Silvesternacht

1,3 Millionen Österreicher feierten ausgelassen auf den Straßen. Über drei Millionen Raketen wurden in den Himmel geschossen.

So schön war die Silvesternacht
© Lisi Niesner/TZ ÖSTERREICH

Prosit 2010: Die Wirtschaftskrise ist überwunden, die Stimmung im Land so gut wie schon seit Jahren nicht mehr. Kein Wunder also, dass gestern das ganze Land zu einer Mega-Party ansetzte, die ihresgleichen sucht. Einziger Wermutstropfen: Strömender Regen sorgte vor allem im Westen Österreichs für einen nassen Start ins neue Jahr.

700.000 am Wiener Silvesterpfad
Vom Wetter ließ sich aber niemand die Laune verderben. Allein in der Wiener Innenstadt waren 700.000 Besucher auf dem traditionellen Silvesterpfad unterwegs. Berechnet man die anderen Silvesterfeiern im ganzen Land dazu, waren zu Mitternacht 1,3 Millionen auf den Straßen.

Größter Ballsaal der Welt
So verwandelte sich der Graben in den größten Ballsaal der Welt, am Hof sorgte die Ö3-Bühne für Partystimmung. Und: Wien ist als Partyhauptstadt auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt, denn 40 Prozent aller Besucher kommen zu Silvester aus dem Ausland.

Silvesterdorf in Graz
Aber nicht nur in der Bundeshauptstadt wurde ausgelassen gefeiert. Der größte Rummel in der Steiermark herrschte im Silvesterdorf am Grazer Hauptplatz. Ab 0 Uhr überstrahlte ein 20-minütiges Feuerwerk die Murstadt.

Abschied für Linz als Kulturhauptstadt
Besonders schwer fiel der Abschied von 2009 in Linz: Denn hier wurde gestern Silvester auch gleichzeitig zum Abschiedsfest von Linz09. Trotzdem ließen sich die Linzer die Feierlaune nicht verderben.

Nach dem Silvester-Countdown und einem Mega-Feuerwerk an der Donaulände ging die Party am Hauptplatz mit der Band „Russkaja“ (bekannt aus der TV-Show Stermann & Grissemann) bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen weiter.

Feuerwerk-Weltmeister in Salzburg
Zum Party-Zentrum in Salzburg wurde der Residenzplatz. 50.000 Menschen feierten hier, ein Drittel von ihnen Urlauber aus Italien. Feuerwerk-Weltmeister Peter Czech ließ Punkt Mitternacht die Stadt von der Festung aus hell erleuchten. Am Residenzplatz gab es einen öffentlichen Walzer-Tanzkurs.

3 Mio. Raketen in den Himmel geschossen
Ebenfalls voll war es gestern in den Innenstädten von Innsbruck (80.000 Besucher) und Klagenfurt (50.000). Nur die wenigsten wollten sich mit dem offiziellen Feuerwerk ihrer Stadt begnügen. Heuer wurden österreichweit 8,5 Mio. Euro in Böller investiert und mehr als drei Millionen Raketen abgeschossen.


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