Stuwerviertel: Das Comeback des Babystrichs

Minderjährige gehen anschaffen

Stuwerviertel: Das Comeback des Babystrichs

"Es gibt im Stuwerviertel ein Problem mit dem illegalen Straßenstrich, auch wenn wir wienweit keinen Anstieg feststellen können", erklärt Irina Steirer von der Wiener Polizei zur Rückkehr der Kinderprostitution im Stuwerviertel.

Zuletzt wurden laut ihrem Kollegen Harald Sörös gleich drei Mädchen unter 16 Jahren aufgegriffen - dabei dürfte es sich allerdings nur um die Spitze des Eisbergs handeln. In den einschlägigen Onlineforen wird bereits über das Angebot von bis zu 20 Prostituierten im Kinderalter im einst verrufensten Strichgrätzel der Stadt gejubelt.

Konsequenzen
"Das sind Kinder. Mir fehlen die Worte", ist FPÖ-Bezirkschef Wolfgang Seidl schockiert. Er fordert harte Konsequenzen: "Die Freier gehören knallhart bestraft. Wenn einer minderjährige Mädchen sucht, dann hat der zu sitzen. Und zwar relativ lang."

Den Mädchen müsse man aber "helfen, egal woher sie kommen". Nicht-Österreicherinnen sollten dazu in ihre Heimat zurückgebracht werden, was mit dem Verein Drehscheibe in Richtung Ungarn tatsächlich längst passiert.

Verbot. Seidl will ein generelles Verbot der Straßenprostitution. "Ich habe 2011 bei der Novelle des Gesetzes zur Prostitution prophezeit, dass das Problem zurückkehrt. Jetzt haben wir es wieder." (fip)
 

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