14. 06. 2008, 09:48

Hungerstreik

Tierschützer nahm in U-Haft bereits 21 Kilo ab

© VGT

Der inhaftierte Aktivist DDr. Martin Balluch verweigert weiter die Nahrungsaufnahme und nahm dadurch bereits 21 Kilo ab.

Wien. Am 21. Mai klickten für den Aktivisten und neun weitere Tierschützer bei einer österreichweiten Polizeiaktion die Handschellen. Der Vorwurf der Justiz: Balluch soll mit seinen Mitstreitern eine kriminelle Organisation gebildet haben und für Brandstiftungen und Sachbeschädigungen verantwortlich sein (Schaden: 600.000 Euro). Nach zwei Haftprüfungen sitzt der Obmann des Vereins gegen Tierfabriken bis auf Weiteres in U-Haft. Und befindet sich seit nunmehr 25 Tagen im Hungerstreik.

Aus Protest, da sich Balluch als Opfer von „Polizeiwillkür gegen den Tierschutz“ sieht, weil es gegen ihn „keine konkreten Verdachtsmomente gäbe“. Mittlerweile wurde der Doppel-Doktor in die Krankenstation der Justizanstalt Josefstadt (Zelle 25/04) verlegt. Aufgrund seiner Essensverweigerung hat Balluch sein Gewicht von 112 auf 91 Kilo abgespeckt. „Es geht ihm nicht gut. Er ist wackelig auf den Beinen, hat ständig Magen- und Muskelkrämpfe“, erzählt eine Freundin, die ihn am Freitag besucht hatte. Sollte sich Balluchs Zustand weiter verschlechtern, muss er zwangsernährt werden.

Autor: (ret)

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namre meint am 14.05.2009 09:26

Er hat in der Haft abgespeckt?
Wenn ich mir sein Gesicht und seine Figur ansehe, dann war dass medizinisch gesehen, wohl dringend notwendig, bevor er einen Herzinfarkt wegen Überfettung erleidet.
Gratuliere zur gelungenen Gewichtskontrolle!

schexpir meint am 14.06.2008 19:01

hier nur zweitrangig, erstrangig gehts um MENSCHEN RECHTE.
was müssen menschen in Ö. getan haben damit:
+ ihre eingangstür um 6 in der früh aufgebrochen wird,
+ sie von maskierten einsatzkräften mit der waffe aus den betten gelholt werden,
+ sie tlw. vor den augen von kleinen kindern mit der waffe bedroht werden,
+ sie drei Wochen ohne direkten konkreten bezug zu den Straftaten in Haft sind.

Mord? Totschlag? Entführung? Putschversuch? nein es geht um eingeschlagene Glasscheiben, Stinkbomben, zerkratzte Autos und nichtmal das kann man ihnenen scheinbar wirklich anlassten.

andy67er meint am 15.06.2008 15:36

ein wenig beschädigtes Eigentum, paar Einbrüche mit weiterer Sachbeschädigung - in der heutigen Zeit ist das ja nichts mehr. Dass diese Sozialhilfebezieher mit Flusssäure herumgespritzt haben, ist wohl auch egal, oder? Habt ihr Gutmenschen eine Idee, wie gefährlich das Zeug ist? Da hört sich jeder Spaß auf.

MatthiasHofmann meint am 08.07.2008 00:48

mit Flussäure gespritzt? Bisher konnte man den inhaftierten Tierschützern nichts zur Last legen. Die Polizei hat dagegen genau das getan, was Du aufgezählt hast: Einbruch und Sachbeschädigung. Und dazu noch Freiheitsberaubung sowie gefälschte Beweise und Zeugenaussagen und einiges andere.

hans52 meint am 14.06.2008 11:21

meinen Vorpostern nur anschließen und wünsche dem Dopeldokter ein baldiges Krepieren, dann is a Ruh, weil wer will der hat schon und Wegetarianer sind sowiso suspegt und übahaupd und i hob a ned schtudiat und spü mi trotzdem ned auf.

Luzifer meint am 14.06.2008 17:01

Dass Du nicht studiert hast hättest ned extra schreiben müssen, das sieht man! Hast wenigstens die Vorschule fertig?Oder hast Du Dich am Computer vom Pappi vergriffen? Gestern schon den Goldhamster von der Nachbarin gegrillt? Bravo!

Bratlhuber meint am 14.06.2008 11:08

Noch immer 91 Kilo und er spielt den Hungerkranken. So fängt er zwei Fliegen mit einem Streich: er wird die Wampe los (die er sich sicher rein vegetarisch angefressen hat) und er wird zum Märtyrer in der Szene. Ruhig weiterhungern!

schexpir meint am 14.06.2008 18:08

absulut nichts essen, weil man unschuldigt sitzt und zwar seit drei wochen eine andere.

antigruen meint am 14.06.2008 10:02

schau. Andere geben tausende für Diäten aus und er hat es gratis.

Bigmac meint am 14.06.2008 09:59

die Haft zur sicherlich angebrachten Abmagerungskur.
Bei 91 Kilo besteht sicher noch kein ernsthaftes Problem des Verhungerns. Da hat er noch genug Reserven.
Und wenn er meint, er müsse nun durch einen Hungerstreik weitere Kosten verursachen, dann soll er den Aufwand auch bezahlen.

Luzifer meint am 14.06.2008 17:11

Die Sachen, die den Tierschützern vorgeworfen werden liegen schon Jahre zurück. Das letzte Delikt soll 2004 gewesen sein.Dass unschuldige Leute ohne Beweise eingesperrt werden, sollte uns zu denken geben.Brutale Schläger werden auf freiem Fuss angezeigt, ein Ausländer hat mehr Rechte wie ein österreichischer Tierschützer!Wenn ihr wirklich interessiert seid,www.vgt.at, da könnt ihr nachlesen, wer lesen & schreiben kann :-)), aber Typisch Österreich, erst schimpfen und für die eigenen Landsleute nix über haben!!

MatthiasHofmann meint am 08.07.2008 00:41

Herr DDr für auch noch dafür bezahlen, daß er unschuldig hinter Gitter sitzt? Dafür steht ihm sogar eine Haftentschädigung zu, und ich hoffe, daß sich der Staat das Geld dafür bei Dir holt. Sozusagen als Strafzettel für geistiges Falschparken.

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