Überfall auf Naschmarkt-Legende

20.000 € weg

© Bruna

Überfall auf Naschmarkt-Legende

Seit 28 Jahren führt der gebürtige Russe einen Obst- und Gemüsestand am Wiener Naschmarkt. Nicht nur er: „Ich habe eine große Familie, alle arbeiten hier.“ Jeder kennt Yona Kaikov.

Jetzt wurde er Opfer eines brutalen Überfalls. Der Händler zu ÖSTERREICH: „Ich war Samstagabend noch länger im Geschäft und habe die Buchhaltung gemacht.“

Täter folgten ihm in eine Parkgarage, schlugen zu
Aufgelauert
Die Täter dürften bereits am Naschmarkt auf ihr Opfer gewartet haben, folgten ihm bis zu einer Parkgarage. Kaikov: „Ich hatte die Tageslosung von drei Tagen bei mir. Insgesamt waren es 19.600 Euro.“

Beim Eingang der Garage passierte es dann: „Ich habe von hinten einen harten Schlag auf den Kopf bekommen. Es muss ein Schlagstock gewesen sein. Ich bin zu Boden gegangen.“

Tasche entrissen
Kaikov rappelte sich wieder auf, wurde wieder zu Boden gestreckt: „Einer hat mir die Tasche mit dem Geld entrissen. Ich habe Angst gehabt, dass die mich ausschalten.“
Dann flüchteten die Täter: „Ich weiß nicht, wie viele es waren. Aber das muss alles organisiert gewesen sein.“

Blutend und völlig benommen wollte die Naschmarkt-Legende nach Hause: „Ich glaube, ich bin auch ohnmächtig geworden. Aber ich habe noch meinen Sohn anrufen können, er hat Polizei und Rettung alarmiert.“

Im Krankenhaus
„Ich bin vier Tage gelegen“, sagt der 56-Jährige: Platzwunde, Gehirnerschütterung, Kieferbruch. „Ich habe immer noch Kopfschmerzen.“

Eine Spur zu den Tätern gibt es noch nicht. Kaikov: „Ich will niemanden verdächtigen. Aber zurzeit sind viele Bettler am Naschmarkt. Aber so wie das ablief – das war wie bei der Mafia.“

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