12. August 2012 00:01

Rigoroser Sparkurs 

Wiener Stromnetz und Luft sind in Gefahr

Beim Stromnetz wird viel zu viel gespart: Bei der Müllverbrennung mehr Abgase.

Wiener Stromnetz und Luft sind in Gefahr
© TZ ÖSTERREICH/Hochmuth

Die Vorstände der Wiener Stadtwerke Holding AG haben der Wien Energie einen beinharten Sparkurs verordnet. Und zwar „aufgrund der angespannten finanziellen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen“ wie aus einem Schreiben, das ÖSTERREICH vorliegt, hervorgeht. Der Sprecher von Wien Energie bestätigt den Sparkurs, betont aber, dabei handle es sich um eine Effizienz-Steigerung.

Sparen bei Instandhaltung
In einem internen Schreiben, etwa an die Mitarbeiter der Fernwärme, liest sich das aber anders: „Instandhaltungsmaßnahmen, die Material- und/oder Fremdkosten erfordern, werden ab sofort nur bei Gefahr in Verzug sowie zur Beseitigung von Betriebsunterbrechungen durchgeführt.“

Mitarbeiter-Abbau
Das Sparprogramm wurde im April gestartet und soll bis 2017 laufen! Überstunden wurden bereits gestrichen, die Nachbesetzung offener Stellen gestoppt.

"Gute Luft in Gefahr."
Der Fernwärme-Betriebsrat macht sich zudem Sorgen um die gute Wiener Luft. Dazu informiert ein Fernwärme-Mitarbeiter: „Derzeit fahren wir mit unseren Abgasen bei der Müllverbrennung circa 80 Prozent unter dem gesetzlichen Grenzwert. Jetzt gibt es eine mündliche Anweisung, Emissionen an die Grenzwerte heranzuführen!“

Der Wien-Energie-Sprecher wollte diese Aussage nicht kommentieren, sagte aber, dass die Spittelau derzeit um 130 Mio. Euro modernisiert werde.




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12 Postings
ökono-mist (GAST) meint am 13.08.2012 12:05:58 ANTWORTEN >
Das Wort "vergast" möchte ich gnädigerweise vorläufig noch unter Anführungszeichen stellen. Sollte sich jedoch herausstellen, daß sich tatsächlich jemand an unser aller Atemluft vergehen will - oder bereits vergehen sollte -, dann sind diese sofort wieder weg!
Denn: Ahnungslosen, vertrauensvollen Bürgern die Luft zum Atmen zu nehmen, indem man sie schleichend vergiftet, wäre wohl das Hnterhältigste, das man Menschen antun kann!!
ökono-mist (GAST) meint am 13.08.2012 02:35:25 ANTWORTEN >
Auf gut Deutsch: Die Wiener zahlen - unzuständigerweise - den Fernwärme-Korruptionsschaden, und zum Dank dafür werden sie vergast...
gretchen meint am 12.08.2012 19:05:36 ANTWORTEN >
...tja, das passt. in wien sitzen die grüninnen in der regierung und plötzlich ist die luft in gefahr.
the unholy meint am 12.08.2012 19:56:12
Dem kann man nur zustimmen bezüglich der Grünlingen!
Langsam tuats mir es weana ja schon fast a bißl leid.
Am Land im eigenen Haus kannst dir wenigstens fürn Notfall a Aggregat aufstellen, aber als Bewohner von Gemeindebauten, Zinskasernen etc. bist der gefi......!
Rot-Grün (GAST) meint am 12.08.2012 18:03:27 ANTWORTEN >
Wird es schon richten.
Schuld an der schlechten Luft und des miesen Stromnetzes sind eh die Blauen.
SOS_Wien meint am 12.08.2012 17:16:15 ANTWORTEN >
Unter Rot/grün ist alles möglich. Abkassiert wird an allen Ecken und Enden, alles verkommt und vom Steuergeld bleibt nichts über. Aus 1 Milliarde wurden in kurzer Zeit über 4 Milliarden Schulden, wo ist das Geld hin?
Gast081512082012 (GAST) meint am 12.08.2012 16:31:07 ANTWORTEN >
Grüne Strategie: Sind deshalb die Luftwerte in Wien schlecht, wird das in Folge wieder den Autofahrern in die Schuhe geschoben, damit das Parkpickerl ausgeweitet und der Individualverkehr maximal eingeschränkt werden kann.
Ganz einfach (GAST) meint am 12.08.2012 12:18:42 ANTWORTEN >
Stromanbieter wechseln ...obwohl, gibt es noch 'saubere'?
bucaka meint am 12.08.2012 10:39:15 ANTWORTEN >
Auch bei den Messgeräten wird gespart.Stromzähler die weit über ihre Eichzeit abgelaufen sind werden nicht getauscht,wen man anruft sagt man einen auf Eigenkosten tauschen wir.
Toni54 meint am 12.08.2012 10:13:54 ANTWORTEN >
In Klagenfurt hat man um die Bevölkerung „in die Arme“ des inzwischen von intelligenten Bürgern verhinderten sinnlos geplanten Großkraftwerks zu treiben die Stadt bestunken und eingenebelt.
Das bestehende Fernheizwerk wurde ohne Rücksicht auf gesundheitliche Auswirkungen absichtlich mit „Heizöl Schwer“ betrieben.
Gibt es in Wien ein ähnliches Großprojekt das vorbereitet wird?

karl laschnikow (GAST) meint am 12.08.2012 08:46:02 ANTWORTEN >
beinharter sparkurs der wien energie?, mitarbeiter abbauen? und da dürfen die trotzdem den sk rapid sponsern? DAS ist logik
na super.... (GAST) meint am 12.08.2012 00:22:48 ANTWORTEN >
....damit sie wieder mehr einstecken und gewinne einfahren...alles auf kosten der menschen....bagage!!
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