08. Februar 2012 22:53

Fall Kampusch 

Zweifel am Selbstmord von Priklopil

Laut einer Schweizer Zeitung soll der Entführer ermordet worden sein.

Zweifel am Selbstmord von Priklopil
© TZ ÖSTERREICH/Kernmayer, Polizei

Neue „Enthüllungen“ im Fall Kampusch: Das Schweizer Internet-Portal 20 Minuten äußert Zweifel am Selbstmord von Kampusch-Entführer Wolfgang Priklopil. Neue Dokumente sollen auf die Ermordung von Priklopil hindeuten. Das Portal zitiert Werner Kröll, den Bruder des toten Hauptermittlers: „Er wurde auf die Gleise gelegt. Ich glaube, dass Ernst H. den zweiten Täter beseitigen musste, denn Priklopil hätte vielleicht etwas erzählt.“

Ernst H. – für den die Unschuldsvermutung gilt – war der beste Freund Priklopils und der Letzte, der vor dessen Tod mit ihm sprach.

Johann Rzeszut, Ex-Präsident des Obersten Gerichtshofs und Mitglied der Kampusch-Evaluierungskommission, erhebt gegenüber ÖSTERREICH ebenfalls Vorwürfe: „Es gibt atypische Auffälligkeiten im Zusammenhang mit dem Ableben von Priklopil.“

Nicht nachvollziehbar sei, dass Priklopils Abschiedsbrief sich nur auf das Wort „Mama“ beschränke. Außerdem ergab ein grafologisches Gutachten, dass der Schriftzug auf diesem Zettel eher Ernst H., mit dem Priklopil die letzten Stunden seines Lebens verbrachte, zuordenbar ist.

Auch Fotos vom Ort des Geschehens hegen Zweifel am Selbstmord von Priklopil. Die Leiche des Entführers weise keine typischen massiven Verletzungen auf, der Kopf war nicht zerquetscht. Priklopil wurde später im Grab der Familie H. beerdigt, so 20 Minuten.

„Erstaunliches“ im U-Ausschuss.
Indes arbeitet der Stapo-U-Ausschuss unter dem Vorsitz von Werner Amon (ÖVP) an der endgültigen Klärung der Causa Kampusch. Amon: „Es gibt überraschende Erkenntnisse, die bleiben aber geheim. Das Ergebnis steht im April fest.“ Ein weiteres U-Ausschuss-Mitglied bestätigt ÖSTERREICH: „Die Zeugen werden kritisch gefragt. Wir haben Erstaunliches herausgefunden.“

ÖSTERREICH: Karl Kröll, Bruder des toten Hauptermittlers, sagt: „Priklopil wurde ermordet.“ Stimmt das?
Johann Rzeszut: Es gibt atypische Auffälligkeiten im Zusammenhang mit seinem Ableben. Es ist nicht nachvollziehbar, dass ein Erwachsener den angeblichen Abschiedsbrief an seine Mutter auf das Wort „Mama“ beschränkt. Ein grafologisches Gutachten ergab, dass der Schriftzug „Mama“ bei einer alternativen Gegenüberstellung mit Vergleichsschriften des Priklopil und jenes Freundes, mit dem er die letzten Stunden verbrachte, eher letzterem zuzuordnen ist.

ÖSTERREICH: Dokumente legen den Verdacht nahe, dass Priklopil nicht Selbstmord verübte. Was sagen Sie?
Rzeszut: Leichen von Selbstmördern, die von einem Zug gerädert wurden, weisen massive, entstellende Verletzungen auf, die sich auf den ganzen Körper erstrecken. Angeblich ergibt sich aus den Obduktionsfotos das Gegenteil.

Massen-Ansturm bei Kampusch-Lesung
http://images02.oe24.at/kampusch4.jpg/storySlideshow/1.689.954
Natascha liest aus ihrere Biographie vor



http://images04.oe24.at/kampusch3.jpg/storySlideshow/1.689.957
Natascha liest aus ihrere Biographie vor



http://images04.oe24.at/kampusch9.jpg/storySlideshow/1.690.062
Natascha liest aus ihrere Biographie vor
http://images03.oe24.at/kampusch5.jpg/storySlideshow/1.690.065
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Natascha liest aus ihrere Biographie vor
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Natascha liest aus ihrere Biographie vor





http://images03.oe24.at/kampusch1.jpg/storySlideshow/1.689.854
Natascha liest aus ihrere Biographie vor



http://images01.oe24.at/kampusch8.jpg/storySlideshow/1.690.074
Natascha liest aus ihrere Biographie vor

Autor: Jochen Prüller

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26 Postings
Miskin meint am 10.02.2012 09:38:11 ANTWORTEN >
Starke Aussage mann, freut mich das es noch weitere gibt sie dei Wahrheit erkennen, des beschisses an Bürgern
Immer wieder interessant, meint am 10.02.2012 07:53:02 ANTWORTEN >
wie hier manche Behauptungen aufstellen, diese als Tatsachen präsentieren (Zit:versteckte sich hinter Prikoplil ein Ring von Kinderschändern // Zit: weiss daher genau ... uswusw).
Wenn die werten Herrschaften so sicher sind - und das können sie doch nur anhand von Beweisen sein, nicht anhand von Vermutungen - warum stellen sie die Beweise nicht öffentlich vor oder übergeben sie der Justiz ?
Nein - etwas behaupten und von "höchsten Kreisen", "Verschwörungen" und "Versagen der justiz" faseln, das ist ja viel spannender. Und das kann auch jeder Idiot, der den ganzen Tag nichts anderes zu tun hat, als sich Geschichtchen auszudenken.
the unholy meint am 10.02.2012 21:14:45
@Immer wieder Interssant!
Deiner Meinung kann ich nur voll und ganz zustimmen!
Echt gut gesagt!!
janik2010 meint am 09.02.2012 17:46:37 ANTWORTEN >
Ja sperrt die Kampusch einfach ein, viellecht kann diese Schlange so zum reden gebracht werden, noch beßer an der gleichen Stelle wo Priklopil Selbstmord gemacht haben soll, diese Tussy auf die Schienen legen, dies wäre die gerechte Stafe.
mississpeedy meint am 09.02.2012 17:42:46 ANTWORTEN >
unglaubwürdige, mediengeile Kampusch, peinliche Lugner`s, mitleidhaschende Zogai`s, zwielichtiger Karl Heinz Grasser, die will doch keiner mehr hören oder sehen, jetzt reicht`s mir, gleich morgen kündige ich meine Zeitungsabos!
Achtung vor der "Elite" meint am 09.02.2012 15:26:44 ANTWORTEN >
Wie im Falle des belgischen Kindsentführer Dutroux, versteckte sich hinter Prikoplil ein Ring von Kinderschändern mit Kundschaft aus höchsten Kreisen. Natascha Kampusch weiss daher genau, dass sie mit ihren Aussagen sehr vorsichtig sein muss. Ihr Leben ist auch heute noch in Gefahr, und es ist daher unverständlich, dass es Leute gibt, die Natascha, die ich sehr bewundere, verbal angreifen. Diese anonymen Personen handeln gewollt oder ungewollt im Interesse der im verborgenen operierenden Kinderschänder!
P.S. Auch in Belgien versagte die Justiz!
Ich kenne meint am 09.02.2012 13:14:50 ANTWORTEN >
den Zeugen, der das mitansehen musste und glaube ihm auch
Zeuge meint am 09.02.2012 14:04:27
was glauben sie welchem zeugen ?
maestro1 meint am 09.02.2012 11:51:21 ANTWORTEN >
gähn die hat doch schon genug geld und wieder in die schlagzeilen und fotos in die zeitung damits noch mehr geld gibt.
der gings ja nicht schlecht also lasst den schmarn endlich ruhen. intressiert ka sau das ganze falsche abgekartete spiel da.
Frosch meint am 09.02.2012 11:46:58 ANTWORTEN >
Schafft doch erst eine ins Zwielicht geratene Justiz (Tierschützerprozess, Bawagprozess, übersehene Verjährungsfristen, nicht gültige Dursuchungsbeschlüsse, Unfähigkeit bei den Korruptionsprozessen und - Ermittlungen usw.) den Nährboden für Verschwörungstheorien.

Solange es die Justiz nicht schafft, "Klar Schiff" zu bekommen, solange werden Verschwörungstheorien "ins Kraut schießen"!

Wobei ich schon anmerken mächte, dass an dieser Kampusch-Geschichte einiges einer Klärung bedürfte - wie gesagt, unsere Justiz.
Octavian meint am 09.02.2012 11:44:53 ANTWORTEN >
Priklopil war Teil eines Netzwerkes das bis in höchste politische Kreise reicht.
Um Natascha Kampusch sollte man sich, wenn die Ermittlungen weitergehen, ernsthafte Sorgen machen.
CHILI meint am 09.02.2012 10:28:13 ANTWORTEN >
Da gab es ja noch die Zeugin(Nachbarin), welche Priklopil in der unmittelbaren Umgebung der Wohnung ihrer Mutter, gesehen haben will.
Und nicht vergessen, die Zeugin(damals noch ein Kind) welche 2 Personen in dem
Kastenwagen sah. Nach der Einvernahme fiel sie plötzlich um! Warum?
Eingeschüchtert bei dementsprechender Honorierung? Für mich trägt dieser Fall, in allen
Belangen, den Beigeschmack der Bereicherung. Auf keinen Fall ist der Vater involviert,
den hatten sie ja schon immer dumm sterben lassen. Er gab ein Vermögen für
div. Fahnder,Spurensucher etc. aus und wurde von seiner Ex nur ausgelacht. Auch seine
feste Annahme, dass Natascha lebt, wurde von ihr immer als Fiktion bezeichnet und das war für eine Mutter, welche doch nie die Hoffnung aufgeben sollte, sehr ungewöhnlich.
Arigona / Kampusch meint am 09.02.2012 09:39:01 ANTWORTEN >
und ewig grüßt das Murmeltier
ganzer Kampusch Fall meint am 09.02.2012 09:21:48 ANTWORTEN >
stinkt zum Himmel und es ist von Beginn an meine feste Überzeugung, dass uns das Fräulein munter belügt!
In dem ganzen Fall, begonnen mit der Mutter ist doch etwas oberfaul!
Darum wird dieser Fall verschleppt, "Zeugen" sterben, es passieren "Pannen" und Unterlagen
"verschwinden".
Der Typ ist TOT meint am 09.02.2012 08:37:32 ANTWORTEN >
und die ganze Geschichte wird zum 10xten Mal wieder und wieder aufgewärmt. Als ob das nich irgendwen interessieren würde.
Offenbar braucht Österreich - ganz dem auch sonst penetranten Anbiederungs- und Willfährigkeitsverhalten entsprechend - eben auch eine Verschwörungsthorie, damit es mit den USA und den anderen Psycho-Staaten mithalten kann.

Kaum hat wieder mal einer der Verschwörungstheoretiker einen feuchten Traum, springen Presse und Justiz volle Kanne drauf an, manche "haben es immer schon behauptet" und es werden Unsummen an Geld und Unmengen an Personalstunden in die Ermittlungen gegen einen Toten gesteckt, während für die LEBENDEN Opfer von Verbrechen keine Mittel und kein Personal zur Verfügung steht ...
Was soll der Unsinn ?
schiachwiadenochtfinsta meint am 09.02.2012 08:03:30 ANTWORTEN >
is doch sowos von wurscht. der priklopil wor auf jedn fall ein täter, der lebt nimmer, sie is frei und wenn der andre mit dabei war u sie sagt nix dazu wirds wohl an grund dafür gebn. gibt aktuellere fälle de geklärt ghörn
the unholy meint am 09.02.2012 01:02:15 ANTWORTEN >
Die ganze Gschichte stinkt doch zum Himmel und Diejenige die aufdecken könnte, zieht es vor, besser zu schweigen, bevor auch Sie noch selbstmord begeht.
Solange Natascha Kampusch net redet, wird man ewig im Dunkeln tappen!
Bieromane meint am 09.02.2012 07:49:52
@the unholy - Punktgenau!!
Bieromane meint am 08.02.2012 22:03:56 ANTWORTEN >
Ich habe vom ersten Moment an immer behauptet, weil es meine Überzeugung war, Priklopil hat nie und nimmer Selbstmord begangen!! Völlig unlogisch und unmotiviert!
Priklopil wurde im Auftrag jener ermordet, die seither sämtliche Ermittlungsarbeiten von Polizei und Justiz torpedieren!
Die einzige, die alles aufklären könnte, ist Natascha Kampusch! Doch wenn sie das täte, währe ihr Leben keinen Cent mehr wert - und DAS weiß sie genau!
schiachwiadenochtfinsta meint am 09.02.2012 08:06:30
wieso unlogisch und unmotiviert? er is aufgflogn und hat gwusst dass er mit sicherheit mehr als ein paar tagerl in häfn geht. da gibts a ganze stange von tätern de sich wg dem grund umbracht habn.
Ruscho meint am 08.02.2012 19:10:33 ANTWORTEN >
Priklopil war aber zu der Zeit auf der Flucht.
Wer soll ihn dabei ermordet haben? Da scheidet dochj
jeder Vorsatz aus. Rein zufällig soll ihn jemand auf der Flucht ermordet haben?
the unholy meint am 09.02.2012 11:50:53
@ruscho!
Volle Blitzerkkenung von Dir!
Wo läßt Du denn denken?????
Hat sich Priklopi auf seiner Flucht z.B. nicht mit seinem Freund, dem dubiosen Zeugen mit Perücke und Brille vor Gericht, getroffen?? Wo und wer ist z.B. immer der zweite Mann, Den eine damalige Zeugin der Entführung immer wieder angeführt hat, Der aber stets verleugnet wurde und Das sogar von Natascha Kampusch selbst??
Welcher Selbstmörder bettet sich wirklich so wie die Leiche Priklobils aufgefunden wurde, auf die Gleiskörper der S Bahn, so daß ihm gezielt nur der Kopf abgetrennt wird??
Diesen Mut, sich so zu positionieren und dann auf den Zug zu warten, hatte ein Priklobil sicher ganz und gar net! Also, was denkst jetzt, oder vielleicht dein Vordenker??
Bieromane meint am 09.02.2012 07:45:48
Ruscho - Dass Priklopil auf der Flucht war, stand in der Zeitung........
Ich glaube schon lange nicht mehr nur dem, was berichtet wird, sondern versuche meinen gesunden Hausverstand einzusetzen!
Bei den, sagen wir es mal höflich, liberalen Gesetzen und Urteilssprüchen in Österreich hätte Priklopil, einen guten RA vorausgesetzt, keine sehr hohe Strafe zu erwarten gehabt.
Priklopil mag viel gewesen sein, aber mit Sicherheit nicht dumm oder suizidgefährdet!
Diese Version meint am 08.02.2012 17:59:28 ANTWORTEN >
würde auch den "Selbstmord" des Herrn Kröll erklären, der ja angeblich auch keiner war. Wahrscheinlich ist er der Wahrheit zu nahe gekommen. Aber in diesem Punkt hat Frau Kampusch recht, diese Sache wird nie aufgeklärt werden. (Da sie zu weit nach oben reicht).
Sorry aber von was will man schon wieder Ablenken?? meint am 08.02.2012 17:57:29 ANTWORTEN >
Immer wenn es um irgendwelche Steuererhöhungen, Sparmaßnahmen, Vertuschungen oder der gleichen geht kommt man entweder mit irgendetwas von Kampusch oder Arigona. Meine Herren der Politik es nützt nix wir wissen das ihr Abzockt und den Bürger BESCHEIßT. Da könnt´s noch so viel ablenken. Denn ich glaub mich zu erinnern das diese Debatte schon einmal war das Prikopil nicht Selbstmord begangen hätte. Auch damals ging es vorher um Steuererhöhungen! Es gilt für alles die Unschuldsvermutung!
Der hat nicht freiwillig meint am 08.02.2012 17:30:32 ANTWORTEN >
die Bühne des Lebens verlassen, denn da wäre sehr viel ans Tageslicht gekommen und
die "Milliönchen" könnte sich Madame aufzeichnen.
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