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1 Million Österreicher kann 
nicht 
lesen

Analphabetismus

1 Million Österreicher kann 
nicht 
lesen

Skandal-Studie. Es sind alarmierende Zahlen: Während die Ergebnisse unserer Schüler bei den PISA-Tests seit Jahren Besorgnis hervorrufen, sorgt nun auch die „Erwachsenen-Version“ – der sogenannte PIAAC-Test – für Aufsehen. Laut der OECD-Studie weisen nämlich ganze 17 Prozent der Österreicher im Alter zwischen 16 und 65 Jahren nur eine geringe Lesekompetenz auf. Demnach fällt es knapp einer Million der Erwachsenen hierzulande schwer, sinn­erfassend zu lesen.

Es braucht Investitionen in Erwachsenenbildung
Große Hürden. Experten warnen, dass Betroffene mit vielen Hürden im Beruf und Alltag konfrontiert sind. Sie fordern mehr Investitionen in die Erwachsenenbildung. Männer haben bei dem Test nicht signifikant besser abgeschnitten als Frauen.

Am kommenden Montag soll der Welttag der Alphabetisierung auf das weithin unterschätzte Problem, das es auch bei uns gibt, hinweisen. Eine echte Chance auf Alphabetisierung gib es allerdings nur in wenigen Ländern.


Auch international bedenklich

Analphabetismus. 781 Millionen Erwachsene weltweit können nicht lesen und schreiben. Beim UNESCO-Weiterbildungsforum im Jahr 2000 wurde eine Halbierung der Analphabetenraten angepeilt – Experten sehen dieses Vorhaben als gescheitert. Die Länder mit den geringsten Alphabetisierungsraten von unter 35 Prozent liegen heute in Afrika (Burkina Faso, Guinea, Mali, Niger und Tschad).

Karin Fischer

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