02. Oktober 2012 07:10

Politiker muss in Haft 

5,5 Jahre Haft für Ex-VP-Chef Martinz

Harte Urteile im Untreue-Prozess in Klagenfurt: Alle Infos.

5,5 Jahre Haft für Ex-VP-Chef Martinz
© TZ Österreich / Raunig

„Richter Gnadenlos“
So zeigte sich Montag um 20.30 Uhr Hypo-Richter Manfred Herrnhofer. Er hatte keine Hemmungen vor harten Urteilen: Ex-ÖVP-Kärnten Parteichef Josef Martinz, der aus der sechs-Millionen-Provision 65.000 Euro für seine Partei kassiert hatte, wurde wegen Untreue zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Steuerberater Dietrich Birnbacher bekam drei Jahre, zwei davon bedingt. Zusätzlich muss er 4,7 Millionen Euro zurückzahlen.

Die beiden Vorstände der Kärntner-Landesholding, Gert Xander und Hans-Jörg Megymorez, die den illegalen Geldfluss durchgewinkt haben, erhielten zwei beziehungsweise drei Jahre – unbedingt!

Bombe
Es ist eine Bombe, die Richter Herrnhofer damit platzen ließ. Ex-ÖVP-Chef Martinz nahm das Urteil mit versteinerter Miene entgegen: fünfeinhalb Jahre! Seine Lippen wurden ganz schmal, sein Kopf hochrot. Die Adern auf seiner Stirn traten hervor. Er wirkte geschockt.

Doch Richter Herrnhofer und Staatsanwalt Höbl arbeiteten in dem Prozess Stück für Stück auf, wie der „Selbstbedienungsladen Kärnten“ unter Jörg Haider funktionierte: „Die Landesholding ist ein einziges politisches Schlachtfeld gewesen, inklusive politischer Spielchen“, begründete der Richter: „Hier hat die Politik die Geschicke bestimmt“, sagt er: „Es gab das Primat der Politik, wenn Haider was gesagt hat, dann fuhr die Eisenbahn drüber“, klagt Herrnhofer den verunglückten Landeshauptmann an.

Mitgespielt
Alle, so der Richter, hätten mitgespielt: Martinz als Haiders Mehrheitsbeschaffer. Steuerberater Birnbacher war ein williges Werkzeug. Die Landesholdingvorstände Marionetten. Es war auch kein „kompliziertes Verbrechen“, wie Staatsanwalt Höbl sagte, „sondern simpler Missbrauch eines Amtes“.

Und der funktionierte so: 2007 wurde die landeseigenen Hypo-Bank an die BayernLB verkauft: Aktien gegen Geld. 832 Millionen zahlten die Bayern für die marode Bank. „Alle verdienen sich eine goldene Nase“, soll Haider damals zu Martinz gesagt haben: „Warum nicht auch wir?“

Daraus entstand der „Haider und Martinz Plan“: Der Villacher Steuerberater Birnbacher wurde für ein „Schein-Gutachten“ engagiert. Dafür sollte er zwölf Millionen Euro bekommen. Ausbezahlt wurden letztlich „nur“ sechs.

„Ein Alptraum“
Die sechs Millionen wurden gedrittelt: ein Drittel für Birnbacher, ein Drittel für die ÖVP und eines für Haiders Freiheitliche: „Der Deal war von Anfang an so geplant“, sagte der Richter, und alle spielten mit. Alle Verurteilten waren nach dem Prozess geschockt, damit hatten sie nicht gerechnet: „Ein Albtraum“, meinte Martinz, bevor der das Gericht verließ.

So begründete das Gericht die Urteile:

Josef Martinz: 5,5 Jahre Haft
Josef Martinz fasste wegen Untreue laut Paragraf 153 des Strafgesetzbuches eine unbedingte Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren aus.

Dietrich Birnbacher: 3 Jahre Haft
Der geständige Steuerberater wurde zu drei Jahren Haft verurteilt: Zwei Jahre davon bedingt auf drei Jahre. Außerdem muss er 4,5 Mio. Strafe zahlen.

Gert Xander: 2 Jahre Haft
Der Vorstand der Kärntner Landesholding wurde zu 2 Jahren unbedingter Haft verurteilt. Richter Herrnhofer warf ihm "politische Spielchen" vor.

H. J. Megymorez: 3 Jahre Haft
Der hoch bezahlte Vorstand der Landesholding bekam 3 Jahre unbedingt. Erschwerend war die Schadenshöhe bei öffentlichen Geldern.

Start für Prozess-Reigen in Kärnten
Der Birnbacher-Prozess war nur Auftakt: Jetzt kommen noch die Verfahren gegen Dörfler und die beiden Scheuch-Brüder.
Klagenfurt. In Kärnten bleibt jetzt kein Stein mehr auf dem anderen, weitere Prozesse werden folgen.

1. Gegen Gerhard Dörfler, Landeshauptmann und FPK-Vizechef, sind bereits zwei Ermittlungsverfahren anhängig. Eines im Zusammenhang mit der BZÖ-Werbebroschüre, die mit öffentlichen Geldern bezahlt worden sein soll. Hier sind die Prozessvorbereitungen weitgehend abgeschlossen. Ein zweites Verfahren steht Dörfler wegen dubioser Bauaufträge ins Haus, bei denen er Provisionen verlangt haben soll. Ob ein drittes Verfahren gegen Dörfler wegen der „Saualm“, einer Sonderanstalt für „straffällige Asylwerber“, eröffnet werden soll, wird derzeit noch geprüft.

2. Auch für Uwe Scheuch wird es eng. Im „Part of the Game“-Prozess wird ihm Korruption vorgeworfen. Er wurde im Juli (nicht rechtskräftig) zu sieben Monaten bedingt verurteilt, weil er für die Unterstützung bei der Einbürgerung eine Parteispende verlangt hatte. Scheuch ging in Berufung, ebenso wie die Staatsanwaltschaft. Er musste aber als Chef der Kärntner Freiheitlichen zurücktreten.

3. Auch seinem Bruder droht Ungemach: Der jetzige FPK-Obmann Kurt Scheuch muss sich dafür verantworten, dass er den Klagenfurter Richter, der Bruder Uwe verurteil hatte, als „Kröte“ beschimpfte. In Kärnten lehnten das Verfahren alle Richter ab, der Prozess findet nun in der Steiermark statt.

Für alle drei Kärntner gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Finale im Birnbacher-Prozess
http://images03.oe24.at/birnb2.jpg/storySlideshow/80.298.832
Finale im Birnbacher-Prozess
Steuerberater Dietrich Birnbacher
http://images05.oe24.at/birnb1.jpg/storySlideshow/80.298.826
Finale im Birnbacher-Prozess
Ex-ÖVP-Chef Josef Martinz
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Finale im Birnbacher-Prozess
Vorstand der Kärntner Landesholding Gert Xander
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Finale im Birnbacher-Prozess
Staatsanwalt Andreas Höbl
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Finale im Birnbacher-Prozess
Richter Manfred Herrnhofer
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Finale im Birnbacher-Prozess
Von links nach rechts: Die Angeklagten mit ihren Anwälten Hans Jörg Megymorez, Martin Nemec, Alexander Todor-Kostic, Josef Martinz, Gernot Murko
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Finale im Birnbacher-Prozess
Dietrich Birnbacher und sein Anwalt Richard Soyer


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67 Postings
meinsenfdazu meint am 03.10.2012 09:16:21 ANTWORTEN >
Ob das eine gute Idee von Uwe Scheuch ist, gegen das Urteil in Berufung zu gehen, bezweifle ich. Nach den Urteilen im Birnbacher-Prozess kann es durchaus passieren, dass er bei einer Neuverhandlung einen kräftigen "Nachschlag" in Form einer Unbedingten bekommt.
Albtraum... (GAST) meint am 02.10.2012 23:09:41 ANTWORTEN >
endlich einer, der mir sagt (Richter): in diesem Land herrscht das Gesetz. Bravo.
SOS_Wien meint am 02.10.2012 21:48:19 ANTWORTEN >
Der Richter sollte man alle Skandale im Rot/grünInnen Wien aufarbeiten und die aktuellen Korruptionsfälle aburteilen. Skylink, Milliardendesaster bei Frankenkrediten in Wien und Linz, Schuldenanstieg von unter einer auf weit über 4 Milliarden in kurzer Zeit, doppelte und dreifache Baukosten bei vielen Projekten in Wien, Pratervorplatz. Da könnte er einige Jahre vergeben. ;-)
Franz Zeit (GAST) meint am 02.10.2012 16:57:12 ANTWORTEN >
Kurz und bündig. Das Urteil ist zu Milde. Aber es ist einmal ein Anfang,ist ja auch was.
Herr Sokol (GAST) meint am 02.10.2012 16:47:23 ANTWORTEN >
Wie unschuldig die alle dreinschaun. Justizia mag schon erbarmungslos zuschlagen.
Die Welt kann ungerecht sein, oder????
Schloßherr (GAST) meint am 02.10.2012 16:40:59 ANTWORTEN >
Es scheint, als ob im südlichsten Bundesland nun mit einem stählernen Besen ausgekehrt wird. Die Tage der Landesregierung dürften ebenso gezählt sein, auch wenn diese Akteure glauben mit Tricks bis zum St Nimmerleinstag auf ihren Sesseln kleben zu bleiben.
Kärntner, auf euch zählt ganz Österreich! Schllägt die Sesselkleber bei der längst anstehenden Wahl in Flucht!!!!
post-vom-poster meint am 02.10.2012 15:48:46 ANTWORTEN >
Konsequente und gnadenlose ABWAHL der "Corruption Four" ÖVPSPÖFPÖBZÖ
mystery_ (GAST) meint am 02.10.2012 15:04:26 ANTWORTEN >
wenn ich so einen rechtswidrigen deal einfädle und durchführe, muss ich erstens damit rechnen, wenn es aufkommt - die konsequenzen dafür tragen zu müssen und zweitens, wie in diesem fall - möglicherweise ins gefängnis wandern zu müssen - sorry!
zugegeben - ein hartes urteil aber ein notwendige handlung - sonst bereichern sich in zukunft weiterhin (der großteil der polkitiker) auf diese art und weise...
JoBerger meint am 02.10.2012 13:40:30 ANTWORTEN >
Selbst wenn dieses Urteil im Vergleich zu Strasser und Grasser, die scheinbar in ihre eigenen Taschen gewirtschaftet haben, waehrend Martinz das Geld der Partei zukommen liess, vergleichsweise hart erscheint, dient es doch hoffentlich der Abschreckung.

Bin schon mal gespannt, ob und was sich aus der SP Inseratenaffaire ergibt (der Kauf positiver Berichterstattung in den Medien mit Steuergeldern) ist ja auch nicht unbedingt ohne....
megalodon (GAST) meint am 02.10.2012 13:10:30 ANTWORTEN >
Sedlazeck: Sie haben aber viele Falten!
Fettleibige Damen sind auch nicht mein Geschmack.
Chameleon meint am 02.10.2012 13:07:41 ANTWORTEN >
Rot und Schwarz sind nach meinem Empfinden UNWÄHLBAR !!!
Andy323 meint am 02.10.2012 12:33:54 ANTWORTEN >
In Wien rennt es seit Jahrzehnten doch genauso ab, sogar noch viel schlimmer. Was es da an roten Netzwerken gibt, da ist Kärnten ein Klacks dagegen.
FPÖ Pfosten323 (GAST) meint am 02.10.2012 13:01:51
ein Hirnling muss es ja ganz genau wissen!
Hätte nicht gedacht (GAST) meint am 02.10.2012 12:31:03 ANTWORTEN >
dass es einmal noch zu gerechtigkeit kommt! Mag vieleicht ein bisschen schadenfreude aus mir sprechen aber JA der HERR Martinz hat sich das schon verdient! Diese unanständigen geldgierigen politiker gehören alle dort hin wo wir bürgerlichen "normalos" auch hinkommen würden wen ma sowas anstellen! Dank an den richter!!!!
Falkenscheuch (GAST) meint am 02.10.2012 12:07:02 ANTWORTEN >
Und jetzt Scheuch und Dobernig wegen Falschaussage und den 500.000 Euro anklagen. Wie sagte der Richter? Eine kriminelle Bande. Jetzt ist es sogar gerichtlich festgestellt. Normal müsste man die sofort in U-Haft nehmen denn hier besteht höchste Fluchtgefahr. Der eine ist eh schon einmal in Ungarn vor einem Gericht abgehauen. Hier bestehlt aller,aller höchste Fluchtgefahr. Nicht das wir auch noch Zielfahnder bezahlen dürfen. Also hohes Gericht schreiten sie sofort ein und setzen sie diese Typen fest.
@Daggilein hicks Keller (GAST) meint am 02.10.2012 12:01:12 ANTWORTEN >
Zuviel am Wodka geschlürft?
Dracula (GAST) meint am 02.10.2012 11:38:14 ANTWORTEN >
wer oder was ist Sedlazek?
Unsympathischer Doofernick (GAST) meint am 02.10.2012 12:32:15
Dem Namen nach etwas Ausländisches.
Gerichtskibitz (GAST) meint am 02.10.2012 11:29:35 ANTWORTEN >
Aus diesem Urteil kann man schließen, dass die Kärntner Justiz nicht korrupierbar oder bestechlich ist und ich hoffe das dies auch so bleibt. Nicht die Kärntner Politik sondern die Justiz wird wieder dafür sorgen, das Kärnten seinen zustehenden Platz in Österreich zurückerobern wird. Die noch offenen Gerichtsverhandlungen, wie Strasser, Grasser usw. sollten von Wien nach Kärnten verlegt werden, wäre zum Wohle aller Österreicher!
dudelsack meint am 02.10.2012 11:18:05 ANTWORTEN >
Endlich Gerechtigkeit! Nur leider haben diese Leute die uns geschädigt haben keinen Charakter und werden vermutlich auch in Berufung gehen. Bleibt zum hoffen das in der 2. Instanz die Strafe noch härter ausgefasst wird. Ich hoffe auch das alle Politiker die sich aus den Geldtopf wie kleine dreckige Diebe verhalten haben, die gerechte Strafe bekommen, egal welcher Partei sie auch angehören. Ein Dieb ist ein Dieb, egal in welcher Partei er ist. Korrupte Politiker ab in den Bau !!!!!.
Daggie Keller (GAST) meint am 02.10.2012 11:10:14 ANTWORTEN >
H. Sedlazek:
Kärnten ist vorne, unter Haider hat alles gekuscht...........(29.9.)

Sagen sie, leben sie hinter dem Mond?
Kärnten ist ganz, ganz, ganz hinten und nicht vorne!
Wann war Kärnten vorne??

Dahingegen hat die Lügerei- Mogelei-, Hetzerei und Schummelpolitik von Haider dieses Bundesland in den Ruin getrieben und von der Entwicklung gänzlich abgeschnitten.

Kärnten ist überhaupt nicht "vorne dabei", sondern ein von Korruption
zerfressener Riesensumpf und so derartig bankrott, dass ganz
Österreich für dieses Karawanken-Dschibuti zahlen darf.
was du bist? (GAST) meint am 02.10.2012 12:31:20
ich weiß es das weibi vom megainter.ggg
Kärntnerin (GAST) meint am 02.10.2012 11:59:15
...arme Daggie Keller!!!!!!!
rülps auf die fpö (GAST) meint am 02.10.2012 11:28:40
wirklich Spitze ! ! !
m.m.kd. (GAST) meint am 02.10.2012 10:35:36 ANTWORTEN >
Die Spitzen von Orange/blau haben die vielen hundertausend Arbeitnehmer in Österreich belogen und genarrt. Sie haben mit Taferln und Finger auf die roten Arbeitnehmervertreter gezeigt und haben dann die Arbeitnehmer auf das gröbste verraten. Sie haben die Wahlstimmen dafür zu Hunderttausenen "geliehen" bekommen. Sofort zürück damit zur echten Arbeitnhemerpartei "SPÖ" bevor die nächste Riesenschweinerei im Anflug ist. Die Vertreter der Reichen und Großbauern sprich ÖVP, traut sich zwar nicht mit Strache alleine, aber die Gefahr einer Koalition (eine Zweierkoalition geht sich wahrscheinlich nicht aus) mit Stronach und Strache ist größer denn je.
EchterSchurnalist meint am 02.10.2012 10:14:18 ANTWORTEN >
ich hoffe es fallen noch namen noch freunderl aus övp manager kreisen...kumpels mitnehmen in den knast
EchterSchurnalist meint am 02.10.2012 10:13:26 ANTWORTEN >
kein övp gauner muß in den knast .... da gibts freunderl...jetzt geht man mal lustig in berufung und in der 2.runde wird dann nicht so heiß gegessen und alles heruntergespielt...
es wird zeit das övp gauner politiker schurken in den häfn wandern...
@Meingast (GAST) meint am 02.10.2012 10:03:00 ANTWORTEN >
und???

Sollen Kinderschänder oder Schläger Deiner Meinung nach, ab jetzt weniger Strafe bekommen?
meingast (GAST) meint am 02.10.2012 12:26:40
das ist doch wohl klar, wie das gemeint war. ich will damit nur klar machen, dass es gut ist, dass hier richterliche Konsequenzen gezogen werden, aber das Strafausmaß im Vergleich zu anderen Verurteilten in keiner Relation steht. Selbstverständlich sollten Verurteilte, die auf Grund von körperlichen Missbrauch oder Gewalttaten verurteilt sind, LÄNGER hinter Gittern sein.
und???? (GAST) meint am 02.10.2012 10:25:31
ist das jetzt ein vergleich oder was???? schwachinn
Ständiger Beobachter (GAST) meint am 02.10.2012 10:00:06 ANTWORTEN >
Meine Damen und Herren!
Der Zug ist nun auf der gerechten Schiene und fährt in die richtige Richtung, nämlich geradewegs in die Haftanstalten, wo die Verantwortlichen eingesperrt werden, bis deren Schwarten krachen.
Bis Rechtskraft erwächst, gilt natürlich noch die Unschuldsvermutung.
Dem Staatsanwalt und dem Richter zolle ich tiefen Respekt!!!!!!!!!!!!!
meingast (GAST) meint am 02.10.2012 09:30:04 ANTWORTEN >
ich finde das Urteil von 5,5 Jahre UNBEDINGT viel zu hart - im Vergleich zu Personen, die wegen Kindesmissbrauch und Körperverletzung einsitzen!
Hart, aber (GAST) meint am 02.10.2012 09:23:40 ANTWORTEN >
GERECHT.
m.m.kd. (GAST) meint am 02.10.2012 07:26:56 ANTWORTEN >
Man kann sich ausrechnen wieviel der einstige Wunderwuzzi Haider ausgefaßt hätte.
Hoffentlich sind die blau-schwarz-orangen Kärntner keine Bauernopfer für Schüssel, Grasser, Straßer, Mensdorf usw.! Ich habe schon vor vielen Jahren von den Showmans wie Grasser; Haider etc. gewarnt. Nun zieht mit Stronach der nächste Shoman ins Land.
Die blau-schwarz-orangen müssen aus der Bildfläche von Kärnten aber auch Österreichs für die nächsten 20 Jahre verschwinden!! Und Stronach bitte gib das Schloß Reifnitz an Kärnten zurück oder kauf es zum normalen Marktpreis!
blau-schwarz-orange (GAST) meint am 02.10.2012 10:28:19
muß von der bildfläche verschwinden
aha;-)
und wie weit würdest du gehen um diese diktatorischen wünsche durchzubringen?
sag an! man kann es sich fast vorstellen!
denn solange es demokratisch-legitimierte partein sind und wähler haben kannst im quadrat hüpfen , was dir übrigens gut stehen würde;-))
emilie3 (GAST) meint am 02.10.2012 08:48:12
@
Wahrscheinlich hätte Haider gar nix ausgefasst, weil er seine Hand drübergehalten
hätte. Staatsanwälte hätten gehorcht, sonst wären sie rasch abserviert worden.
Umsonst ist ja nicht vom System Haider die Rede.
Dracula (GAST) meint am 02.10.2012 06:52:36 ANTWORTEN >
Ui, da werden aber jetzt gewisse Saubermänner und Kapazunder
der Regierung Schüssel (Strasser, Grasser usw.) schön aus der Wäsche schauen.
Strache hätte schon längst die FPK zum Teufel jagen müssen (GAST) meint am 02.10.2012 06:52:27 ANTWORTEN >
Die werden den Wahltermin am 3.März noch verfluchen. Da kommt noch mehr ans Tageslicht. Dann reißen sie Strache auch noch mit,ein halbes Jahr vor den Nationalratswahlen,jedenfalls mit Rückenwind aus Kärnten kann er nicht rechnen im Gegenteil. Ich glaube das wollten sogar SPÖ-ÖVP-Grüne und die Blauen sind voll darauf hereingefallen.
Ach,einen Frank Stronach gibt es ja auch noch,schaut schlecht aus für FPÖ-FPK.
Tschastis meint am 02.10.2012 06:49:22 ANTWORTEN >
Na ENDLICH geht es jetzt einmal in die richtige Richtung. Jahrelang hatte man den Eindruck, dass die Volksverräter am Sautrog der Nation aufführen können, was sie grad wollen.

Jetzt gehts los .... das war erst der Erste, der anständig ausgefasst hat.
fkgd 771 (GAST) meint am 02.10.2012 06:34:26 ANTWORTEN >
Jörg Haider und Schüssel Schuld an diesen Zuständen.
Doch es gibt immer noch viele Totalverblödete und geistig Umnachtete,
die nach FPÖ und ÖVP in Koalition rufen.
und nach (GAST) meint am 02.10.2012 10:09:24
ROT-SCHWARZ oder gar ROT-GRÜN oder SCHWARZ-GRÜN.
Der Frank Stronach wird Euch schon zeigen, von wi und vor allem wie der Bartel den Most holt. Vor allem die Sozialschmarotzer sollten sich jetzt schon warm anziehn
Franz7 (GAST) meint am 02.10.2012 06:31:42 ANTWORTEN >
Das Urteil ist viel zu mlde,alle Beklagten gehört die Höchststrafe,zusätzlich einzelhaft'!!!Staatsbetrüger gehören hart bestraft,Privat Vermögen gepfändet,Alle Beteiligten auf Existensminium nach Haftentlassung Setzen,Verwandte gehören miteinbezogen,denn die haben von den Gaunereien mitprofietiert ein angenehmes Leben auf Kosten der Steuerzahler gelebt!
tebasile (GAST) meint am 02.10.2012 00:45:09 ANTWORTEN >
Wohin werden nun die Verurteilten einsitzen gehen????? Welches Luxushotel ist hier wohl geplant??!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Frosch meint am 01.10.2012 23:53:04 ANTWORTEN >
Die Sache beginnt ja jetzt erst richtig interessant zu werden.
Die FPK stellt die überwältigende Mehrheit in der Landesregierung und es ist kaum vorstellbar, dass diese Umtriebe in der Kärntner Landesholding ohne Kenntnis der zuständigen FPK-Mandatare durchgeführt wurden.
Es ist schon klar, dass man versuchen wird, dem verstorbenen Jörg Haider die Hauptschuld anzulasten - es wird ein "Hauen und Stechen" werden.
Interessant ist auch noch eine Aussage von Richter Herrnhofer zu diesem Prozess:

20.48 Uhr: "Wenn man eins und eins zusammenzählt", sind auch die Vorwürfe gegen Dobernig und Scheuch glaubwürdig, führt Herrnhofer weiter aus.

Die Justiz in Kärnten wird in Zukunft an Unterbeschäftigung nicht zu leiden haben und es kann nur das Motto gelten, "Einer nach dem Anderen"!
Herbert gertel (GAST) meint am 01.10.2012 23:09:23 ANTWORTEN >
Wie krank ist Österreichs Justiz? Einen Martinz, der zweifelsfrei ein dubioser Typ ist, geht 5,5 Jahre für ein paar Millionen in das Gefängnis und Kinderschänder bzw. Gewaltverbrecher (bis hin zu Tötungsdelikten) kriegen 2 - 4 Jahre. Da kann was nicht stimmen . . .
SOS_Wien meint am 01.10.2012 22:04:46 ANTWORTEN >
Die werden alle berufen, dann wird das Urteil aufgehoben, ein Formal- oder Verfahrensfehler wird sich schon finden lassen, dann nach einem Jahr wird neu verhandelt, am besten nach den Wahlen, dann interessiert sich dafür eh niemand mehr und das Urteil wird abgemildert. Dann wird abermals Berufung eingelegt, das Urteil wird zum Teil bestätigt, aber die Strafen reduziert. Dann werden alle auf alt und haftunfähig machen und in 4-5 Jahren sitzen sie dann vielleicht ein paar Tage ab, bis der Onkel Gefängnisdoktor kommt und eine "Erkrankung" feststellt, dann kommen sie in den Krankenhaustrakt und nach ein paar Monaten sind alle zu Hause.
Ich sollte Wahrsager oder Anwalt werden, obwohl in Österreich scheint beides nicht so schwer zu sein, das kann so ziemlich jeder, der die Nachrichten regelmäßig verfolgt! ;-)
Kaiser Franz (GAST) meint am 02.10.2012 12:00:53
Den Beitrag von SOS Wien finde ich genial, entspricht leider den Tatsachen ;)...
meinsenfdazu meint am 01.10.2012 21:40:32 ANTWORTEN >
Harte Urteile - aber gerecht. Fragt sich aber, wieviel Netto vom Brutto übrigbleibt wenn die Verurteilten den gesamten Instanzenzug ausschöpfen. Und wer trägt die Kosten bei den anstehenden Prozess-Marathons? Hoffentlich nicht wir Steuerzahler.
Jetzt wird bei allen Politikern gegen die zur Zeit Untersuchungen laufen, das große Hosenflattern beginnen - recht so.
Die Kärntner müssen jetzt nach der Urteilsbegründung, wo vom Gericht festgestellt wurde, dass der Deal von Martinz und Haider eingefädelt wurde, ihr Geschichtsbild vom Jörgl korrigieren. Der war nicht Opfer der Rot-Schwarzen Korruption, als den ihn Strache so gerne hingestellt hätte, sondern Zentralfigur der Kärntner Korruption und Misswirtschaft, die das Land ruiniert haben.
Herr Dörfler, es wird höchste Zeit, dass sie das Bild vom Jörgl aus ihrem Büro entfernen und die Lobhudelei von Haider einstellen.

Gerichtssaalkibitz (GAST) meint am 01.10.2012 20:53:04 ANTWORTEN >
Also wenn das Strafausmaß für diese Beschuldigten auch viel sein mag, für mich scheint die Strafe viel zu milde.
Ist doch wie das Amen im Gebet, daß sie alle Berufung anmelden werden, zumal keiner von denen eingelocht werden möchte.
Nun ist es an der Zeit, daß auch die anderen Politiker rasch verurteilt werden und hinter Gitter wandern. Einsperren bis die Schwarten krachen!
Bis zur Rechtskraft der Urteile gilt natürlich die Unschuldsvermutung.
Glatzkopf (GAST) meint am 01.10.2012 20:41:52 ANTWORTEN >
bist aber nicht der Staranwalt der du sein denkst :-))
@n Glatzkopf (GAST) meint am 01.10.2012 22:02:41
Ja stimmt (siehe Zach) das überhebliche wird jetzt wohl vergehn :-))))))))
schwedischegardinen (GAST) meint am 01.10.2012 20:37:25 ANTWORTEN >
Jeder bekommt im Leben das zurück, was er anderen gibt (positiv und negativ). Dieses Lebensgesetz scheint noch nicht bei allen durchgesickert zu sein. Da laufen noch genug Gauner im Nadelstreif frei herum!
Tunichtgut meint am 01.10.2012 18:41:50 ANTWORTEN >
Man kann rütteln und schütteln aber der User @Frosch ist ein Hit!
@tunichtgut (GAST) meint am 02.10.2012 10:30:17
naja, bei anderen liegt die meßlatte halt nicht so tief wie bei dir, also rüttle und schüttle was das zeug hält, andere haben besseres zu tun *fg*
@Tunichtut (GAST) meint am 02.10.2012 10:04:34
Kannst ganz beruhigt sein, daß Rütteln und Schütteln wird Dir, lieber Schlecksi, bald vergehen:-)))
der ungebildete SEDLAZEK (GAST) meint am 01.10.2012 16:21:14 ANTWORTEN >
Hypo Desaster 3 Milliarden Schaden - Sedlazek wählt braun
Hypo Desaster 33 Milliarden Schaden - Sedlatz wählt braun
Hypo Desaster 300 Milliarden Schaden - Schuldige bei FPK + BZÖ
ausgemacht - Sedlazek wählt braun,.......
.................
ottone55 meint am 01.10.2012 16:13:42 ANTWORTEN >
Ein 1.Schritt wen das urteil entsprechend ist und weiter so,laufen noch genügen rum,einige hat Knasti zurecht aufgeführt
knasti (GAST) meint am 01.10.2012 15:41:09 ANTWORTEN >
warum läuft eigentlich E. Strasser, Graf (Bobby) Mensdoof und W. Schüssel noch frei herum ?
fnw meint am 01.10.2012 20:35:15
und wann werden die staatsanwälte angeklagt die die verfahren immer eingestellt haben????
Besteht hier keine Fluchtgefahr? (GAST) meint am 01.10.2012 13:53:33 ANTWORTEN >
Ui Ui,jetzt möchte ich die Gesichter von Martinz und Komplizen sehen.
Dobernig ist soeben auf dem Weg zum Flughafen gesichtet worden.
Frosch meint am 01.10.2012 11:00:05 ANTWORTEN >
Es geht aus dem Artikel hervor, dass hier ein Strafmaß von bis zu 10 Jahren vorgesehen ist.
Aus dem Artikel geht jedoch nicht hervor, dass dieses Strafmaß nur schlagend werden kann, wenn der Schaden einen Wert von 50.000 Euro übersteigt.

Unter 50.000 Euro bis 3 Jahre und über 50.000 Euro bis 10 Jahre - ergänzend noch, dass bei einem Schaden von weniger als 3.000 Euro nur bis zu 6 Monate vorgesehen sind.

Der Schaden, der durch die Angeklagten mutmaßlich hervorgerufen wurde, beträgt mehr als das HUNDERTFACHE des Schadens, der für eine Qualifikation des Strafmaßes von 1 bis 10 Jahre vorgesehen ist.

Richter Herrnhofer und generell die Justiz, vor allem in Kärnten und im Hinblick auf die Generalprävention steht mit dieser Causa auf dem Prüfstand - man wird sehen!
Plato meint am 01.10.2012 09:12:50 ANTWORTEN >
Seit wann braucht man in Österreich Beweise um jemanden zu verurteilen oder hinter Gitter zu bringen. Beim Goiserer Kinderpornoskandal 1997 gab es z.B. weder Kinderpornobilder noch Kinderpornovideos: Es gab nur Aussagen von Strichern welche behaupteten nur des Geldes wegen dabei gewesen zu sein.
Martinz,Dobernick und Co (GAST) meint am 01.10.2012 06:55:37 ANTWORTEN >
Heute die Zahnbürste und Unterwäsche nicht vergessen,heute bekommt ihr eure wohlverdiente Rechnung präsentiert.
Ab in den Bau (GAST) meint am 01.10.2012 06:39:45 ANTWORTEN >
Hier sind höchste Haftstrafen für alle Beteiligten angesagt plus lebenslanges Berufsverbot für diese gekauften Scheingutachter.
Millionenlügner (GAST) meint am 01.10.2012 05:45:13 ANTWORTEN >
Martinz 7-8 Jahre
Megyromez, Xander 5-6 Jahre
Scheuch, Dobernig 5 Jahre
Birnbacher 2 Jahre
Schloßherr (GAST) meint am 30.09.2012 23:55:58 ANTWORTEN >
Also die Wähler werden sich doch nicht erblöden und dieser Truppe nochmals ....................
Das wird nur einer von vielen (GAST) meint am 30.09.2012 23:38:11 ANTWORTEN >
Politkern sein, der in den nächsten Jahren ins Häfn geht oder zumindest verurteilt wird.
Gerade bei Schwarz und Rot werden in den nächtsen Jahren einige Köpfe rollen, bei den beiden "Saubermännerparteien".

Saubere Genossen oder Kameraden gibt's. ??????
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