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Ab morgen haben wir eine neue Regierung

Einigung steht bevor

Ab morgen haben wir eine neue Regierung

Die Koalitionsverhandlungen gehen nun endgültig ihrem Ende zu. Am Mittwoch wurde davon ausgegangen, dass Donnerstag, allerspätestens Freitag der Koalitionspakt fixiert wird. Die Parteigremien danach dürften diesmal nicht parallel tagen. Denn die ÖVP will nach jetzigem Stand sofort nach Abschluss in den Vorstand gehen, während die SPÖ eine Ländertour plant.

Konkret werden einzelne Verhandler in die Länder reisen und den jeweiligen (erweiterten) Landesparteivorständen über den Koalitionspakt berichten. Wohl erst am Tag darauf treten in Wien Präsidium und Vorstand zusammen, um dem Abkommen ebenfalls den Segen zu geben.

Diashow Die neuen rot-schwarzen Minister

Werner Faymann - SPÖ

Der SPÖ-Chef bleibt Kanzler in der neuen Regierung.

Gabriele Heinisch-Hosek - SPÖ

Sie wird neue Bildungs- und Frauenministerin der SPÖ.

Rudolf Hundstorfer - SPÖ

Der Ex-ÖGB-Chef wird weiter SP-Sozialminister sein.

Josef Ostermayer - SPÖ

Kanzleramtsminister für Koordination, Medien, Beamte.

Doris Bures - SPÖ

Verkehrsministerin.

Alois Stöger - SPÖ

Weiter Minister für Gesundheit.

Gerald Klug - SPÖ

Bleibt weiter Verteidigungsminister mit Sportagenden.

Sonja Steßl-Mühlbacher - SPÖ

Staatsekretärin im Finanzministerium.

Michael Spindelegger - ÖVP

Der Vizekanzler wird das Finanzministerium übernehmen.

Sebastian Kurz - ÖVP

Der 27-Jährige übernimmt das Außenamt.

Johanna Mikl-Leitner - ÖVP

Die ÖAAB-Chefin bleibt Boss im ­Innenressort.

Beatrix Karl - ÖVP

Soll weiterhin Justizministerin bleiben.

Elisabeth Köstinger - ÖVP

Favoritin für Nachfolge von Nikolaus Berlakovich.

Josef Geisler - ÖVP

Alternative für das Umweltressort.

Reinhold Mitterlehner - ÖVP

Der Oberösterreicher bleibt ÖVP-Wirtschaftsminister.

Jochen-Danninger - ÖVP

Er wird Finanz-Staatssekretär.

Karlheinz Töchterle - ÖVP

Behält wohl das Wissenschaftsressort.

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Derzeit eher unwahrscheinlich ist, dass der Abschluss am Freitag erfolgt, da man sich die Symbolik eines Freitag, des 13. gerne ersparen würde, zumal die Regierung ohnehin nicht allzu große Vorschuss-Lorbeeren erwarten dürften. Insofern könnte die Einigung am Donnerstag erfolgen, die ÖVP am selben Tag die Zustimmung geben und die SPÖ am Freitag folgen. Termine wurden bisher nicht fixiert. Die Landes- und Bundesgremien seien aber stand-by, wurde in der SPÖ versichert.

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