Aufregung um geheime Ministerliste

Wer wird was bei Türkis-Blau?

Aufregung um geheime Ministerliste

Seit Wochen kursieren Namenslisten für die kommende türkis-blaue Regierung. Für Aufregung sorgte Montagabend eine Ministerliste, die in der ZiB1 präsentiert wurde. Spektakulärste Posten: Heinz-Christian Strache soll neben dem Vizekanzler auch ein neues Ministerium für Verteidigung und Heimatschutzministerium übernehmen, Wolfgang Sobotka (ÖVP) Innenminister bleiben.

 

„Wunschdenken.“

Die Reaktionen darauf waren heftig. Die ÖVP dementierte, ein FPÖ-Verhandlungsinsider kommentierte trocken: „Da stehen viele interessante Namen drauf, solche Listen gibt's, aber sie wechseln täglich.“ Und, sehr bestimmt: „Sobotka als Innenminister ist reines ÖVP-Wunschdenken – das können sich die abschminken.“ Am Verteidigungsministerium bestünde dafür wenig blaues Interesse.

Tatsächlich wird das Tauziehen um den Innenminister eines der spannendsten Themen im Finale der Koalitionsverhandlungen. Die FPÖ will hier - wenn nicht Strache – Herbert Kickl sehen. Möglicher Kompromisskandidat: Ex-Verfassungsschützer Gert Polli.

Auch dass das Finanzministerium von der ÖVP übernommen werde, sei laut FPÖ noch nicht ausgemacht.

Wie authentisch die Aufstellung, die zum großen Teil jener ähnelt, die auch schon in ÖSTERREICH veröffentlicht wurde, auch ist: Sie beweist jedenfalls, dass die Verhandlungen schon so weit gediehen sind, dass bereits heftig um Namen und Posten gefeilscht wird.

 

Bildung

Neben dem Innenministerium ist das Bildungsressort am umstrittensten. Hier sind laut Liste Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Walter Rosenkranz (FPÖ) im Rennen.

Ziemlich fix sind drei Ressortchefs: Norbert Hofer (FPÖ, Infrastruktur), Bettina Glatz-Kremsner (ÖVP, Wirtschaft) und Karin Kneissl (FPÖ, Außen).

 

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