Außenseiter kämpften gegen Fischer

TV-Duell

© APA/ ORF/ Badzic

Außenseiter kämpften gegen Fischer

Wenn zwei streiten dürfen – dann greifen sie den Dritten an. FPÖ-Kandidatin Barbara Rosenkranz und Christen-Chef Rudolf Gehring lieferten sich Sonntagabend unter der kampferprobten Leitung von ORF-Lady Ingrid Thurnher ein lebhaftes Duell. Dass die beiden nicht unbedingt aufeinander losgehen en wollten, sondern eher dem – nicht anwesenden – Heinz Fischer Stimmen und Prozent abjagen wollten, hatte Gehring schon vor dem Duell gegenüber ÖSTERREICH klargemacht. Er wolle sich, so Gehring, als der aktivere Präsident präsentieren. Weder Fischer noch Rosenkranz wollten das Amt verändern, er wolle aktiver sein und den Bundespräsidenten mit mehr Rechten ausstatten, so Gehring.

Rosenkranz wiederum versuchte im Gegensatz zu ihrem Parteichef Heinz-Christian Strache tiefzustapeln: Während der ihr die Latte weiterhin bei 35 Prozent legt, will sie „17 Prozent plus“ erreichen. Erneut attackierte Rosenkranz Fischer wegen dessen angeblicher Nähe zu Nordkorea und seiner Amtsführung: „Wenn man das Amt so farblos ausübt wie das derzeitige Staatsoberhaupt, braucht man es nicht mehr.“ Fischer sei „ein Mann des Apparats, der politischen Klasse“. So hätte er etwa bei der „Steuerlüge“ der Regierung eingreifen müssen.

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