BZÖ spricht von

Eberau

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BZÖ spricht von "Horrorprojekt"

Kritik am in Eberau geplanten Asyl-Erstaufnahmezentrum Süd kam am Samstag auch von der Freien Bürgerliste Burgenland (FBL) und vom BZÖ. Bürgerlisten-Obmann Wolfgang Rauter ortet in der Angelegenheit einen "völlig falschen Ansatzpunkt" und forderte erneut die sofortige Abschiebung krimineller Asylwerber. Als "Horrorprojekt", das in der kleinen südburgenländischen Gemeinde nicht umgesetzt werden dürfe, bezeichnete BZÖ-Landessprecher Dieter Herist das Vorhaben.

Nicht zumutbar
Rauter forderte, die Gesetzeslage so zu ändern, als Asylwerber nur noch Personen gelten, die aus einem akuten Kriegs- und Krisengebiet kämen. Darüber hinaus sei festzulegen, dass die Asylwerber bei Ende der Krise in ihr Heimatland zurückzukehren hätten und keinerlei Anspruch auf eine Erledigung des Asylverfahrens in Österreich hätten.

Beim Bau des Zentrums bleibe "völlig unberücksichtigt, dass diese kleine Pendlergemeinde während der Woche nur 300 Einwohner zählt", so Herist. Seit Monaten habe das BZÖ vor einer Errichtung eines Asyl-Erstaufnahmezentrums gewarnt. Für die Bewohner einer so kleinen Gemeinde wie Eberau sei ein Asylzentrum nicht zumutbar. "Daher wird das BZÖ alles für die dortige Bevölkerung unternehmen, dass dieses Erstaufnahmezentrum in Eberau nicht gebaut wird", so Herist.

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