27. Juli 2012 22:46

Ausbildung für Staatsanwälte 

Beatrix Karl: "Studium gegen Korruption"

Korruptionsfälle erschüttern Vertrauen in Justiz: Justizministerin will gegensteuern.

Beatrix Karl: "Studium gegen Korruption"
© TZ ÖSTERREICH/Bruna

24 Prozent der Bevölkerung geben in einer Umfrage für das Justizministerium an, dass ihr Vertrauen in die Justiz gesunken ist. Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) will nun bei der Ausbildung gegensteuern: Ab Ende 2012 können Staatsanwälte das zweijährige Masterstudium „Wirtschaftskriminalität und Recht“ an der Wirtschaftsuniversität Wien absolvieren. Ziel: Die Verfahrensdauer in hochkomplexen Wirtschaftsfällen wie Grasser oder Mensdorff zu verkürzen. „Außerdem ist man dann weniger auf externe Experten angewiesen“, so Karl.

Praktika für angehende Richter in Unternehmen
Auch die Richter in Ausbildung sollen in Zukunft besser über tägliche Vorgänge in großen Unternehmen informiert sein. Sie können künftig ein viermonatiges Praktikum in einer österreichischen Firma absolvieren.

Karl will außerdem die Bürger besser über Strafverfahren informieren. Seit Freitag gibt es das Justiz-Portal http://www.justiz.gv.at/justzinfo, wo Betroffene wie Opfer und Zeuge, aber auch Interessierte über den Ablauf eines Verfahrens Informationen bekommen. Die Ministerin kündigt für die nächste Zeit noch weitere Maßnahmen an. „Es bedarf da wirklich vieler einzelner Schritte.“

Autor: (knd)



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6 Postings
Law69 (GAST) meint am 11.08.2012 01:16:47 ANTWORTEN >
Solang es Richter/innen gibt, die um das englische Wort YES zu verstehen einen Sachverständigen benötigen (selbst erlebt am ASG), ist es klar, dass wir diese Berufsgruppe auch noch gesondert schulen müssen um die eigenen Gesetze auch zu verstehen und in praktischen wirtschaftlichen Zusammenhängen anwenden zu können!!
Unsere Justiz ist der Realität um mindestens 20 Jahre hinterher - rein im Verständnis von Zusammenhängen und Möglichkeiten im IT-Zeitalter!
megainter meint am 28.07.2012 21:19:27 ANTWORTEN >
Ich meine fast, die Frau Karl ist bei der falschen Partei oder ist irgendwie hirn- oder partei- oder sonstwie geschädigt. Sie sollte gleich mal klären lassen, wieso die Klagenfurter Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in dem ganzen Kärntner Sumpf einstellt, verzögert, verhindert. Da sind ihre Parteileute gefordert, die in Koalition mit der Gaunerpartei FPÖ-FPK sind. Frau Karl lebt auf einem andern Stern, oder sie ist zu dumm oder bösartig. Das wäre ja grade so, als ob der Teufel in Hölle gegen mehr Bösartigkeit vorgehen möchte.
steiramen (GAST) meint am 28.07.2012 18:20:17 ANTWORTEN >
hehehehe.....neue ausbildung zum super korruten politiker.....hehehehehe,wo kann i mich da bitte anmelden frau beate???????
will auch gern korrupot sein des is des wos ma taugt im leben is volk belügen und betrügen bin nämlich a armer steurzahler und so a korruptionausbildung des wär scho wos geiles.......hehehehehehe!!!!!!
Antwort meint am 28.07.2012 17:09:13 ANTWORTEN >
BM Karl
Weit haben wir es gebracht, jetzt muss Wirtschaftskiminalität auch noch extra studiert werden.
Es gibt genügend Gesetze, sorgt dafür, dass diese exakt eingehalen werden. Kommen wir mit den derzeitigen Akademikern nicht mehr aus. Die Frau BM muss nur mehr Juristen einstellen und das Jusstudium verlängern, damit sich die Juristen noch besser und ausführlicher ausbilden können. Man kann ja einen eigenen Lehrstuhl für Wirtschaftskriminalität ausbauen.
Wichtig wäre das von Spindelegger verordnete "Ethikseminar". Haben das schon viele ÖVP-Politiker absolviert. Gerade für die nachfolgende Politikergeneration wäre das wichtig.
Die Idee von Spindelegger ist sicher gut. Die Umsetzung wahrscheinlich schwer.
alpi meint am 28.07.2012 10:19:25 ANTWORTEN >
Da nützt alles nichts!!! Beamte und Politiker sind einfach faul und kriminell!!!!
Nicht umsonst sagt man: Willst Du den Bürger betrügen und verarschen dann werde Beamter oder Politiker!!!
Frosch meint am 27.07.2012 23:09:46 ANTWORTEN >
Es benötigt kein Studium für oder gegen Korruption oder eine bessere Schulung von Bediensteten der Justiz.
Für die Erkenntnis, dass ein 6seitiges Gutachten keine 12 und auch keine 6 Mio Euro wert sein kann, dafür braucht`s nur den gesunden Menschenverstand.
Es benötigt Beamte (Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte usw.) mit Charakter und einer nicht schlauchähnlichen Wirbelsäule, die sich mündliche Weisungen schriftlich geben lassen (§ 44 BDG) und dadurch der Willkür nicht Vorschub leisten.
Das ein solches Verhalten der eigenen Karriere nicht förderlich ist, ja das liegt auf der Hand - deswegen Beamte mit Charakter, einem Gefühl für Moral und Ethik und nicht diese widerwärtigen, höheren und äußerst willfährigen Beamte.
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