Begehren fordert Gesamtschule

Bildung retten

Begehren fordert Gesamtschule

Der Kurztext des vom Industriellen und Ex-Vizekanzler Hannes Androsch initiierten Bildungsvolksbegehrens wird die Forderung nach einer gemeinsamen Schule bis zum Ende der Schulpflicht beinhalten. Das teilten die Organisatoren am Freitag in einer Aussendung mit.

Gemeinsame Schule
Konkret lautet der Kurztext für das Unterstützungserklärungs-Formular: "Wir fordern mittels Bundes(verfassungs)gesetzlicher Regelung ein faires, effizientes und weltoffenes Bildungssystem, das so früh wie möglich alle Begabungen des Kindes fördert und Schwächen ausgleicht, autonome Schulen ohne Parteieneinfluss, eine leistungsdifferenzierte, hochwertige gemeinsame Schule bis zum Ende der Schulpflicht und ein Angebot von ganztägigen Bildungseinrichtungen, eine Aufwertung des LehrerInnen-Berufs und die stetige Erhöhung der staatlichen Finanzierung für UNIS auf 2 Prozent des BIP bis 2020". Die Kurzbezeichnung des Volksbegehrens wird "Volksbegehren Bildungsinitiative" lauten.

Grüne abgesprungen
In der Vorwoche war der zwölf Punkte umfassende Langtext präsentiert worden. In diesem war die Forderung nach einer gemeinsamen Schule nur indirekt erhoben worden. Daraufhin hatten etwa die Grünen ihre Unterstützung von einer klareren Formulierung abhängig gemacht.

   Kommende Woche werden die Unterstützungserklärungen gedruckt und anschließend an alle Gemeindeämter und Magistrate ausgeliefert. Danach beginnt offiziell die Sammlung der Unterstützungserklärungen. Diese müssen eigenhändig unterschrieben und von der Gemeinde bestätigt werden. Für die Einleitung des Volksbegehrens sind mindestens 8.032 Unterschriften nötig.
 

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