Belgischer Rechts-Chef kommt zu FPÖ-Aschermittwoch

Dewinter hält Rede

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Belgischer Rechts-Chef kommt zu FPÖ-Aschermittwoch

Der Fraktionsvorsitzende des rechtsextremen flämischen "Vlaams Belang", Filip Dewinter, wird beim Politischen Aschermittwoch der FPÖ in der Jahnturnhalle in Ried im Innkreis als Gastreferent auftreten. Der Politische Aschermittwoch der FPÖ, dessen Tradition Jörg Haider begonnen hat, findet heuer zum 18. Mal statt. Bei dem Treffen ähnlich jenen legendären des bayerischen CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauss wird in Bierzelt-Atmosphäre in mehr oder weniger deftigen Worten die politische Lage kommentiert.

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Mit Strache und Mölzer
Neben Dewinter werden heuer auch Bundesparteichef Heinz-Christian Strache, der EU-Abgeordnete Andreas Mölzer, der Spitzenkandidat für die heurige oberösterreichische Landtagswahl, Manfred Haimbuchner, sowie Landesparteiobmann Lutz Weinzinger ans Rednerpult treten. Laut FPÖ ist die Veranstaltung seit zwei Wochen ausverkauft.

Grünes Gegenfest
Um das Protestpotenzial nicht nur den Rechtsparteien zu überlassen, organisiert der Grüne Peter Pilz heuer eine Gegenveranstaltung in Salzburg, wo demnächst ein neuer Landtag gewählt wird. Er wolle "sprachlich und geistig traurigen Darbietungen" mit "Intelligenz, Ironie, Kultur und viel Spaß" die Stirn bieten, kündigte er kürzlich an. Stattfinden wird das Event im Salzburger Cafe "republic". "Mir geht es darum, die Ehre des Aschermittwochs wiederherzustellen", begründet Pilz die Initiative.

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