Blauer Spott und Hohn für Petzner Blauer Spott und Hohn für Petzner

Nach dem Rücktritt

© Michele Pauty/TZ ÖSTERREICH

 

Blauer Spott und Hohn für Petzner

Nach seinem Rücktritt als BZÖ-Generalsekretär erntet Stefan Petzner Spott und Hohn. FPK-Klubchef Kurt Scheuch meint, Petzner könne einem schon fast "leidtun". Er sei nicht "in der Lage, Wunschträume und Realität auseinander zu halten".

"Innerparteiliche Demontage"
Petzner würde seine "innerparteiliche Demontage mit der Ausrede rechtfertigen, sich in Kärnten engagieren zu wollen, wo er mehr als 1.000 Mitglieder hätte". Die Realität sei allerdings eine völlig andere. In Kärnten stelle das BZÖ eine "nicht ernst zu nehmende, kleine Gruppe" dar. Aber selbst in dieser sei Petzner höchst umstritten und hinter vorgehaltener Hand wüßte jeder, dass Petzner "nicht im geringsten das Zeug zum volksnahen Politiker" habe, sondern eben eher ein Typ sei, "der in schräge Szenelokale passt", so Scheuch.

"Faschingsnarr" + "drittklassig"
Der Orange stehe in einer Reihe mit "Faschingsnarren, abgewählten Politikern und drittklassigen Pressesprechern".

Westi und Stadler als Heckenschützen
Längst hätten andere die Führung des Bündnisses übernommen. Peter Westenthaler, Gerald Grosz und vor allem auch Ewald Stadler seien "die Heckenschützen im Hintergrund und alle Signale deuten darauf hin, dass Parteiobmann Bucher als nächstes gehen muss", so Scheuch. Fraglich sei nur noch, ob sich das BZÖ nicht schon bis zur nächsten Nationalratswahl wegen interner Querelen aufgelöst habe.

"Krieger des Nichts"
Die Bundes-FPÖ macht sich ebenfalls über Petzner lustig. Er sei "auf allen Ebenen gescheitert" und bleibe auch beim Abgang ein "Märchenonkel". Sein "Geplapper" darüber, dass er sich nun auf Kärnten konzentrieren wolle, könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass er "von seinen eigenen Freunden im BZÖ abmontiert wurde". Vom "selbsternannten Krieger des Lichts ist er nun wieder zum Krieger des Nichts geworden, der er im Grunde schon immer war", so die Freiheitlichen.

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