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Buwog-Einvernahme

© TZ Österreich / Kernmayer

 

Grasser: "Freude auf den Staatsanwalt"

In der Affäre um die Millionen-Provisionen bei der Buwog-Privatisierung wird Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser am 2. September erstmals von der Staatsanwaltschaft einvernommen. Sein Mandant blicke diesem Termin nicht nur gelassen entgegen, sondern "mit der größten Freude", sagt zumindest Grassers Anwalt Manfred Ainedter: "Endlich haben wir Gelegenheit, unsere Sicht der Dinge darzulegen."

Geheimtreffen Thema
Man habe schon lange einen Termin verlangt, jetzt "haben wir ihn endlich", so Ainedter. Man werde zeigen, dass an den diversen Vorwürfen – so ermittelt die Justiz wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch, Geheimnisverrat und Untreue – nichts dran sei.

Bei dem Gespräch mit dem Staatsanwalt könnte auch das "Geheimtreffen" im Oktober 2009 zwischen Grasser, Walter Meischberger, Ernst Plech und Meischberger-Anwalt Gerald Toifl zur Sprache kommen, in dem man sich ein Bild über die Buwog-Privatisierung machen wollte, so Ainedter: "Das Treffen hat es gegeben, aber das war kein Geheimtreffen."

Auch hier werde man zeigen, dass an den Vorwürfen nichts dran sei. Die Vorwürfe lauten bekanntlich, dass die Beteiligten ihr Vorgehen in der Causa absprachen und Beweismittel fälschten – für sie gilt die Unschuldsvermutung.

Die SPÖ fordert nun eine Erklärung zu dem Treffen, und die Grünen rufen nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss.

Laut Ainedter hat Toifl zu dem Treffen geladen, weil der Anwalt sich ein Bild über die Buwog-Privatisierung habe machen wollen. Um Absprachen und Vertuschung sei es aber nicht gegangen, sagt Grasser.

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