Das Arigona-Interview mit Alfons Haider

ÖSTERREICH exklusiv

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Das Arigona-Interview mit Alfons Haider

ÖSTERREICH: Warum wollen Sie eine Patenschaft für Arigona Zogaj übernehmen?
Alfons Haider: Ich will als Prominenter nicht nur demonstrieren gehen und dann putz ich mich wieder ab. Ich übernehme deshalb nicht nur die öffentliche Patenschaft für Arigona, sondern auch die finanzielle Garantie für ihre Ausbildung. Ich will damit ein Zeichen setzen. Arigona Zogaj ist kein Einzelfall. Ich kann einfach nicht glauben, dass 1.500 Familien, die in eine ähnliche Situation gekommen sind, einen Todesstoß bekommen und zurückgeschickt werden müssen. Ich kann und will nicht glauben, dass das unser Land und unsere Bevölkerung wirklich will.

Wollen Sie Arigona Zogaj bis zur ihrer voraussichtlichen Ausweisung im Sommer oder auch darüber hinaus unterstützen?
Für ihre gesamte Berufsausbildung. Arigona könnte ihrer Familie am besten helfen, wenn sie einen festen Beruf hat. Denn wenn die Eltern und Geschwister nicht hier bleiben dürfen, könnte sie sie finanziell unterstützen.

Glauben Sie, dass Minister Platter noch einlenkt?
Ich will den Innenminister politisch nicht attackieren. Ich glaube, dass er sich in seiner Ministerhaut momentan nicht wohl fühlt. Minister Platter würde viele Menschen überraschen, wenn er jetzt, fünf vor zwölf, doch noch umdreht.

Hat er sich nicht schon sehr einzementiert?
Man muss Minister Platter auch eine Möglichkeit geben auszusteigen. Das habe ich in meinem Brief an ihn versucht. Vielleicht ist Weihnachten der Schlüssel? Ich appelliere an den Menschen Günther Platter, an den Familienvater und Katholiken Platter, dass er noch einlenkt. Ich hoffe auf Weihnachten.

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