21. August 2007 21:08
ORF: Herzlich Willkommen. Wir melden uns mit dem 2. Sommergespräch dieses
Jahres vom Weißensee in Kärnten am Fuß der Gailtaler Alpen. Diesen
Schauplatz hat sich H.C. Strache gewünscht. Warum hier in Kärnten?
Strache: Ich bin in Kärnten gerne bei echten Freunden, bei Freunden wie
Franz Schwager, der Landesparteiobmann der Kärntner Freiheitlichen ist, und
der wohnt ja auch einen Steinwurf von hier entfernt im Steinfeld im Drautal
und ich habe einige Termine, die ich in Kärnten wahrnehme. Es braucht in
Kärnten eine verlässliche soziale und bodenständige Heimatpartei, auf die
man sich verlassen kann.
ORF: Sie wollen das heute installieren?
Strache: Das installiere ich schon seit zwei Jahren als Bundesparteiobmann
und es ist natürlich für mich auch ganz wichtig, gerade hier am Weißensee,
auch zu sein, denn man darf die Schönheit Kärntens nicht nur auf Klagenfurt
oder den Wörthersee reduzieren. Kärnten hat so wunderschöne Seen, ob das der
Millstädtersee, der Ossiacher See, Faaker See oder hier der Weißensee ist
und das sollte man auch dementsprechend positiv vorantreiben und sich nicht
alle sozusagen nur auf den Wörthersee konzentrieren.
ORF: Der Weißensee hat in der Geschichte der damals noch nicht gespaltenen
FPÖ oder des nicht gespaltenen 3. Lagers große Tradition. Hier hat es die
berühmten Weißenseer Gespräche gegeben. Wollen Sie an diese Tradition
anknüpfen?
Strache: Das ist eine wunderschöne Diskussion, das freiheitliche
Bildungswerk trifft sich hier regelmäßig, nämlich jährlich am Weißensee
getroffen hat und inhaltliche Diskussionen stattgefunden haben. Das ist
durchaus etwas, was wir fortsetzen wollen.
ORF: Sind Sie auch deshalb nach Kärnten gegangen Herr Strache, weil sie in
Wien vor kurzem bei einem Format-Interview Pech hatten in einem Lokal, das
Sie ausgesucht haben, hat sich die Wirtin verbeten, dass Sie dort
fotografiert werden, weil sie wollte nichts mit Heinz Christian Strache zu
tun haben und Sie mussten sich dann – laut Format – auf ein Parkbankerl
zurückziehen. Sind Sie hier sicher, dass Ihnen das nicht passiert?
Strache: Nein, aber es ist leider Gottes so, das haben Sie als Beispiel
jetzt selbst gebracht – dass es immer wieder Menschen gibt, die unter Druck
gesetzt werden als Unternehmer von rot und schwarz und so ging es auch
dieser Wirtin. Ich habe dort früher einmal Pressekonferenzen abgehalten und
sie ist dann unter Druck gesetzt worden. Warum ich als Freiheitlicher Obmann
bei ihr Pressekonferenzen vornehmen darf und das zeigt schon, dass die
Demokratie in unsrem Land nicht unbedingt überall vorhanden ist und das
stimmt mich sehr kritisch.
Oberhauser: Kärnten ist auch das Reich sozusagen Jörg Haiders. Wollen Sie
hier in seine Domäne eindringen?
Strache: Nein wir haben die Situation, dass die freiheitliche Partei seit
dem Jahr 2005 eine sehr, sehr schwierige Krise überstanden hat, wo ich im
Unterschied zu Jörg Haider nicht vor der Verantwortung davon gelaufen bin,
sondern als jüngster Parteichef in Österreich Verantwortung übernommen habe
und damals die Partei, die in Umfragen bei 3 bis 4 % lag, auf den Erfolgsweg
zurückgeführt habe. Mit einer verlässlichen Politik, in Wien 15 % erreichen
konnte und auf Bundesebene in Folge 11 %, und wir halten heute in Umfragen
teilweise schon bei 13 – 15 %. Und das zeigt, dass der politische,
verlässliche Weg, auch von den Wählern Unterstützung findet. Und man will
nicht Politiker haben, die „ich bin da“ ich bin weg ich bin wieder da sagen.
Man will nicht Politiker haben die A sagen und dann B umsetzen. Man will
sich verlassen können darauf. Und bei mir ist es so, dass wen der H.C.
Strache etwas sagt, muss man vielleicht nicht alles unterschreiben können,
aber man kann sich darauf verlassen, dass ich zu dem stehe, was ich sage.
WoFe: Herr Strache, es hat in den letzten Tagen und Wochen relativ heftige
Gerüchte gegeben, dass von seiten des BZÖ, insbesondere von Seiten Jörg
Haiders an Sie Angebote gemacht wurden, in Kärnten auf eine Kandidatur zu
verzichten, dafür würde umgekehrt das BZÖ sich aus der Bundespolitik
zurückziehen. Hat diese Angebote in dieser oder ähnlicher Form an die FPÖ
gegeben?
Strache: Das ist gerade die Debatte, die wir gerade seit der Situation 2005
immer wieder erleben. Seit dem Jahr 2005 werde ich permanent mit Fragen
konfrontiert, kommt eine Wiedervereinigung oder nicht. Seit dem Jahr 2005 –
tausende Male habe ich klargestellt, dass ich mit Menschen, die sich so
halten haben, die Verrat an den Wählern betrieben haben, die gemeinsam mit
der ÖVP versucht haben, die freiheitliche Partei zu zerstören, die Schulden
hinterlassen haben, die letztlich solche Egomanen auch sind, dass sie, wenn
es drauf ankommt, und es um ihren persönlichen Vorteil geht, auch bereit
wären, die eigene Großmutter zu verkaufen. Dass man mit solchen Herrschaften
nichts zu tun haben wollen – und da kann ich Ihnen, weil ich das zum
tausendsten Mal schon gesagt habe, werde ich es für Sie heute gerne auch
schriftlich darlegen …
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ORF: Die Frage war eine andere: Hat es Versuche gegeben …
WoFe: Sie selbst haben ja in Interviews angedeutet, dass es Versuche gegeben
hat, des BZÖ an Sie heranzutreten und ihnen ein Angebot zu machen.
Strache: Nicht an mich persönlich, sondern es haben Funktionäre, es hat der
Herr Landeshauptmann und es haben also einige BZÖ-Funktionäre immer wieder
bei Veranstaltungen in Kärnten Freiheitliche Funktionäre darauf
angesprochen. Haben eine Abfuhr erhalten. Ich meine ich verstehe, dass diese
Herrschaften heute nervös sind, weil sie natürlich für ihren falschen Weg
abgestraft wurden.
WoFe: Aber ist Ihnen angeboten worden ein CDU/CSU-Modell, wo Sie nicht in
Kärnten kanditieren sollen, und dafür das BZÖ sich aus der Bundespolitik
zurückziehen würde?
Strache: Das wäre der Wunsch des BZÖ und auch der ÖVP, weil das BZÖ heute an
der Wahrnehmungsgrenze liegt.
WoFe: Ist es Ihnen angeboten worden?
Strache: … und bei Umfragen in Österreich bei 2 % überhaupt nicht mehr
existent ist in Wirklichkeit. Und daher jetzt diese Herrschaften im
Überlebenskampf versuchen mit allen möglichen Bassena-Geschichten –sage ich
jetzt – natürlich tätig zu werden.
WoFe: Aber sie liegen genauso unter der Wahrnehmungsgrenze in Kärnten. Wäre
deshalb nicht sozusagen ein Modell, wo Sie die Bundspolitik machen, Jörg
Haider und die Freiheitlichen, wie er es nennt, in Kärnten eine CSU machen –
wäre das nicht ein Modell, über das man nachdenken könnte.
Strache: Gradlinigkeit, Rückgrad und Charakter in der Politik sind
entscheidend. Und wenn ich mir die Entwicklung – gerade in Kärnten – ansehen
und nicht umsonst haben wir bei der vergangenen Nationalratswahl in Kärnten
ein sehr starkes Ergebnis als freiheitliche PARtei gehabt. Wir haben über 7
Prozentpunkte erreicht und legen weiter zu. Warum? Weil die Kärntner auch
unzufrieden sind mit der entwicklung, die sie hier vor Ort erleben. Wir
haben einen Landeshauptmann in Kärnten, der eine Brot und Spiele-Politik
praktiziert, aber ohne Brot. Wir haben 100.000 Kärntner, die in Kärnten
unter der Armutsgrenze leben müssen, die nicht wissen, wie sie über die
Monatrunden kommen, die erleben, dass ein Landeshauptmann in Kärnten alle
Wahlversprechen bricht und sogar eine Strompreiserhöhung jetzt über die
Kelag beschlossen wurde. Nämlich die Aufsichtsräte von BZÖ und der
Sozialdemokratie gemeinsam haben das beschlossen.
WoFe: Sie wollten mir zuerst etwas schriftlich geben …. Wollen Sie mir
schriftlich geben, dass Sie in Kärnten antreten bei der Landtagswahl.
Strache: Ich gebe Ihnen schriftlich eine eidesstattliche Erklärung. Ich
glaube, bei Ihnen ist das notwendig, weil sonst fragen Sie mich zum
1000stens Mal.
WoFe: Ich hab Sie zum ersten Mal gefragt.
Strache: Die Medien betreiben dieses Spiel. Ich gebe Ihnen eines
eidesstattliche Erklärung, wonach ich als H.C. Strache, solange ich
Parteiobmann der freiheitlichen Partei bin, keinerlei Plattformen mit einem
BZÖ eingehe und selbstverständlich auch bei der Landtagswahl in Kärnten
antreten werde als freiheitliche Partei.
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ORF: Mit welchen Ziel?
Strache: Mit dem Ziel in Kärnten endlich auch eine bodenständige, verlässige
politische Kraft zu stabilisieren.
ORF: Das können Sie nur dann, wenn Sie in den Landtag kommen. Da sagen
derzeit Fachleute das ist derzeit unmöglich, weil Sie ja in einem der vier
Kärntner Wahlkreise oder Wahlbezirke ein Grundmandat brauchen würden.
Strache: Also was die Fachleute, die heute beauftragt werden, Umfragen zu
machen, nicht unbedingt die Freunde der FPÖ sind, das wissen wir. Seit dem
Jahr 2005 erlebe ich diesen Umstand, dass man mir prophezeit hat, ich
schaffe nicht einmal den Einzug in den Wiener Landtag, weder den Einzug ins
Parlament und dann sind alle Umfragen letztlich auch bestraft worden, weil
sie nicht gestimmt haben. Und ähnlich ist das spiel in Kärtnen. Die 10 %
Marke ist selbstverständlich unser Ziel und je höher wir das überspringen,
umso besser.
ORF: Ich frag das deshalb, weil Ihr Ziel kann es ja auch sein, durch Ihr
Antreten, auch wenn Sie kein Grundmandat erwischen, einen Landeshauptmann
Haider zu verhindern. Steckt das auch im Hinterkopf?
Strache: Es geht hier nicht um Verhinderung, sondern es geht darum, für
Kärnten etwas sicher zu stellen. Und nur wenn die freiheitliche Partei in
Kärnten den Einzug in den Landtag erreicht und am besten mit 4
Landtagsabgeordneten, dann werden auch die anderen Parteien unter Druck
kommen und müssen auch freiheitliche Themen ernst nehmen.
ORF: Also Haider verhindern ist nicht im Hinterkopf?
Strache: Es geht nicht darum, irgendjemanden zu verhindern, es geht darum,
endlich wieder eine Politik für die Bürger und das Land sicherzustellen. Und
wir haben heute in Kärnten Menschen, mit niedrigstem Lohnniveau.
ORF: Wie ist Ihr derzeitiges aktuelles Verhältnis zu Jörg Haider. Gibt es
ein Verhältnis oder gibt es gar keins.
Strache: Es gibt kein Verhältnis und ich bin auch nicht neugierig darauf.
Und ich glaube, dass die Österreicher generell, wie gesagt, es interessiert
die Österreicher nicht, was ein ich bin da und ich bin wieder weg Politiker
zum Besten gibt. Das ist ja genau der Grund, warum diese Herrschaften auch
abgestraft worden sind bei den Wahlen und warum diese Herrschaften heute bei
den Wahlen auch so niedrige Umfragedaten haben.
ORF: Nun muss man aber dazusagen, weil Sie so stolz auf Umfragen verwiesen
haben, bis zu 15 % prophezeihen, dass die FPÖ unter Jörg Haider 27 % hatte,
und bei einer Nationalratswahl zweitstärkste Fraktion im Parlament war. Was
hat Jörg Haider was H.C. Strache nicht hat?
Strache: Ganz im Gegenteil. Der Heinz Christian Strache hat etwas, was der
Jörg Haider nicht hat, nämlich Steherqualitäten. Der Heinz Christian Strache
hat zusehen müssen, wie auf der einen Seite Jörg Haider einmal richtig
begonnen hat und den Menschen Hoffnungen gemacht hat, in dem er Dinge
richtig angesprochen hat, damit auch einen großen Erfolg erzielen konnte mit
einer großen Wählerunterstützung und dann hat dieser Jörg Haider seinen Weg
verlassen, hat die Menschen enttäuscht – genauso wie Gusenbauer heute, der
vor der Wahl alles versprochen hat und nichts gehalten hat, und das hat dazu
geführt, dass Jörg Haider die FPÖ zuerst auf 27 % und dann in Folge wieder
auf 4 % herunter geführt hat. Nämlich in Richtung Zerstörung. Und da war es
notwendig, auch die Partei zu retten und dafür Sorge zu tragen, dass wir
wieder eine steigende Aktie sind. Das habe ich als jüngster Parteichef aller
Parteien auch geschafft. In dem ich Verantwortung übernommen habe und nicht
geflohen bin.
WoFe: Zur Frage steigende Aktie: Sind Sie eigentlich pleite als FPÖ,
finanziell gesehen?
Strache: Nein, wir sind nicht pleite, denn sonst hätten wir den Konkurs
angemeldet.
WoFe: Aber Sie sind knapp dran am Konkurs?
Strache: Wir sind auch nicht knapp dran am Konkurs. Wir haben eine
schwierige Situation im Jahr 2005 übernehmen müssen, wo meine Vorgänger
durch ihre unverantwortliche Wirtschaftspolitik uns große Schuldenberge
hinterlassen haben und wir haben also mit den Banken hier auch
dementsprechende Rückzahlungsmodelle vereinbart und da sind wir gut dabei,
das auch zu bewerkstelligen.
WoFe: Könnten Sie einmal so nett sein, wie hoch sind denn die Schulden in
der FPÖ derzeit?
Strache: Also ich werde das nicht tun und ich werde Ihnen nicht die Freude
machen, das auf den Tisch zu legen, damit nicht die Sozialdemokraten und die
österreichische Volkspartei, die letztlich alle Banken unter Kontrolle
haben, ganz genau wissen, wie es um die Finanzlage …
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WoFe: Aber es ist ein zweistelliger Millionen Eurobetrag der derzeit als
Schuldenstand oder?
Nein, Nein, der Außenschuldenstand ist wesentlich niedriger.
Was sind Außen- und Innenschulden?
Strache: Es gibt Außenschulden, sprich Verbindlichkeiten nach außen
gegenüber Banken und dann gibt es Innenverbindlichkeiten. Wir sind ja eine
Gesamtfirma als Freiheitliche Partei und da unterstützen sich ja auch
gegenseitig die Landesgruppen.
Oberhauser: Sie haben wie Helmut Zilk eine eidestattliche Erklärung
abgegeben, weiß nicht ob Sie auch beim Notar waren…er war damals beim Notar…
Strache: Er war beim Notar. Es ist notariell beglaubigt.
Auch dem Doktor Zilk ist es auf den Nerv gegangen dass er permanent mit der
gleichen Frage konfrontiert wurde.
Oberhauser: Na gut Sie haben aber auch ab und zu unterschiedliche Antworten
gegeben, einmal hats geheißen nein, dann hats geheißen Sie würden Haider
akzeptieren aber daraus abgeleitet wo sehen Sie überhaupt die Zukunft des
sogenannten dritten Lagers in Österreich?
Strache: Herr Oberhauser, da muss ich Sie aber Eingangs korrigieren. Also
wenn Sie mein Interview in der Presse gelesen haben dann stand dort nichts
von Wahlplattform oder irgendwelchen. Da haben Sie vom ORF oder Ihre
Redakteure, Sie sind Informationsdirektor, Herr Oberhauser, da wurde falsch
recherchiert. Und man hat ganz bewusst eine Überschrift genommen, die nicht
mit meinem Interview und nicht mit einem Zitat zu tun hatte, das heißt man
hat ganz bewusst offenbar versucht Stimmung zu verbreiten, um die Leute zu
verunsichern und das ist hat leider die gängige Methode.
WoFe: Bissl sybillisch wenn man so sagen darf, wenn man versucht das
zwischen den Zeilen zu entschlüsseln heißt das ein Angebot von Ihnen an die
Haiderwähler FPÖ zu wählen weil Sie letztendlich einen Landeshauptmann
Haider unterstützen würden.
Strache: Nein, es war die Frage, was wird nach einer Wahl passieren?
WoFe: ..und da haben Sie gesagt, Sie würden auch einen Haider unterstützen..
Strache: Nein, das haben eben nicht gesagt, wenn Sie das Interview gelesen
haben. Ich habe gesagt selbstverständlich als Demokrat werde ich nach der
Wahl das Wahlergebnis des Wählers respektieren und mit allen reden, weil das
einfach in der Demokratie notwendig ist miteinander zu reden und nicht
herzugehen und zu sagen, ich rede nicht mit …
WoFe: Um nun das Thema abzuschließen: Würden Sie einen, wenn der Jörg Haider
hier die Mehrheit bekommt, aber eben nur eine relative und keine absolute,
würden Sie dann Jörg Haider unterstützen und Ihn zum Landeshauptmann wählen?
Strache: Also beim Dr. Haider, der ja auch ein ich bin
„da-weg-und-wieder-da“ Politiker ist bin ich nicht einmal überzeugt ob der
überhaupt kandidiert. Denn bei seinen Bocksprüngen ist ja nicht einmal
sicher ob er sich traut anzutreten und deshalb sag ich Ihnen….ich spiele
deshalb nicht Philosoph wie die weitere Entwicklung von statten gehen wird.
Wir werden jetzt uns mit einem starken Team auch positionieren, mit Franz
Schwager und Harald Janner und anderen Persönlichkeiten und wir werden hier
eine Kärntner-Vertretung auch darstellen.
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Oberhauser: Aber davon gehen wir wohl aus, dass Jörg Haider kandidieren wird
und vielleicht wäre es ganz gut, wenn sich Politiker in Interviews ganz klar
ausdrücken, dann gäbe es solche Missverständnisse nicht, die
selbstverständlich meine Redakteure nicht falsch recherchiert haben und ich
sag auch dazu, es gibt niemanden bei uns Herr Strache, der eine Stimmung
verbreiten will, aber wenn wir grad bei Wahlen sind. Es stehen grad
Gemeindewahlen in Graz bevor, womit rechnen Sie dort?
Strache: Herr Oberhauser, ich komme dann gleich auf Ihre Frage zurück, aber
ich wollte fragen, ob Sie da auch richtig zitiert worden sind. Sie haben
also am Wochenende in einer Ausgabe des Herausgebers Fellners gelesen, ich
zitiere jetzt: Für eine Nähe zu Susi und Wolfi dort feierte er wärhend der
Schiweltmeisterschaft 2001 in St. Anton die Goldmedaillie in gern und
ausgibigst, vorzugsweise mit Wolfgang Schüssel, Susanne Riess Passer, die er
privat sehr schätzt. Sie hatten viele Sendeminuten im ORF. Kritik daran
weckt Oberhausers Zorn. Ich lasse mir von niemandem vorschreiben was ich
privat tue, genauso wenig wie ich mir im Interview mit Herrn Strache am
Dienstag vorwerfen lassen werde, dass die FPÖ im ORF zu wenig vorkommt. Wen
wir einladen geht nur uns was an. Sind Sie da richtig zitiert worden, Herr
Oberhauser?
Oberhauser: Was meinen Sie jetzt. Das sind jetzt ein Haufen Fragen.
Strache: Na die eine Zitatstelle, wo Sie sagen ich lasse mir von niemanden
vorschreiben was ich privat tue, das ist der Text…
Oberhauser: das ist mein gutes Recht…
Strache: genauso wenig, wie ich mir vom Herrn Strache im Interview am
Dienstag vorwerfen lasse, dass die FPÖ im ORF zu wenig vorkommt. Das ist
ausschließlich Ihre Angelegenheit.
Oberhauser: ich bin dazu nicht gefragt worden, außerdem wir haben ja
gemeinsam ein vernünftiges Gespräch geführt und ich glaube dass ich zwischen
uns beiden klar gestellt,
Strache: Kann man daraus schließen, dass das wieder eine Tageszeitung ist
die falsch Berichterstattung liefert.
Oberhauser: nein, das kann man daraus nicht schließen, weil eines ist schon
klar, Herr Strache: Natürlich bestimmt der ORF, wen er einladet und wen
nicht einladet, aber auf der Basis des Rundfunkgesetzes und mit einem ganz
fairen Hintergrund. Und noch einmal, wir haben ein sehr vernünftiges
Gespräch geführt vor ein paar Tagen haben und ausgemacht wir schauen uns das
an ob da etwas passiert ist und das werden wir auch.
Strache: Aber Herr Oberhauser, Sie werden verstehen, wenn ich nach dem
Gespräch so ein Zitat lese und das sag ich noch einmal, was Sie gerade tun,
mit wem sie befreundet sind, ist Ihre Angelegenheit, aber als
Informationsdirektor haben Sie selbstverständlich im Sinne des öffentlich
rechtlichen Auftrages auch Informationspolitik, Bildungspolitik und …
sicherzustellen und das letztendlich was heute die APA Media Watch bestätigt
hat, nämlich, dass heute eine Regierungsberichterstattung statt findet. In
der Zeit im Bild - Berichterstattung hat 83 Prozent über rot und schwarz…
Oberhauser: darüber brauchen wir nicht diskutieren, das ist ein Blödsinn.
Wer hat Ihnen das gesagt, das ist okay, ich nehme das zur Kenntnis, wir
haben ausgemacht, wir schauen und das an, weil ich die Zahlen, die mir die
Media Watch gegeben hat, anzweifle. Wir haben unsere eigene Statistik und
wir können und das anschauen und wir können auch gerne darüber weiterreden,
ich behaupte dass der ORF sehr anständig in der Information versucht zu
sein. Sehr sehr geradlinig zu sein, aber eines ist klar: Ein Wunschkonzert
ist das nicht und ich lass mir auch nicht von irgendeiner
Media-Watch-Analyse unter Druck setzen, wen ich einladen muss und das kommt
überhaupt nicht in Frage. Das entscheidet die Red.Oberhauser
Strache: Selbstverständlich, aber wir lassen uns genauso wenig davon
abbringen dass wir eine ORF Petition ins Leben gerufen haben unter www.wegmitdengebuehren.at,
nämlich mit den ORF Gebühren weg, weil wir einfach kritisch sind, was die
Entwicklung des ORF betrifft. Und die Zwangsgebührenzahler haben eben auch
ein recht darauf, dass Sie auch darüber Information erhalten und dass sie
auch über den Qualitätsverlust der leider zu bemerken ist, auch informiert
werden.
Oberhauser: Herr Strache, das ist die …., dazu bin ich viel zu sehr
Demokrat. Jeder kann Petition machen wie er will. Ich sag jetzt nur dazu,
auch hier nehmen Sie es mit der Wahrheit nicht sehr genau, weil wie haben
Sie in dem besagten Gespräch vor einigen Tagen noch gesagt: Das ist eine
Privatangelegenheit de Herrn Vilimsky, das hatte mit der Partei wenig zu
tun. Das waren Ihre Worte, aber okay, nocheinmal…
Weil sie auch am ersten Tag 10.000 Unterschriften erhalten haben, das ist
ihr gutes Recht, da red ich Ihnen überhaupt nicht drein, das ist völlig
okay.
WoFe: Herr Strache: machen Sie sichs nicht ein bissl einfach, weil ich das
als neutraler Beobachter zwischen Ihnen beiden einmal sagen darf, also ich
hab wirklich noch nie so eine schwache Opposition erlebt, wie in diesem
ersten Halbjahr. Sie sind ja mehr oder weniger weggetaucht und wann immer
Sie über den APA Fernschreiber kommen, sind das irgendwelche Duelle, die Sie
sich mit ihrem Lieblingsreibebaum Westenthaler liefern oder mit dem BZÖ, die
einen werfen Ihnen Schneetreiben vor, Sie sprechen von irgendwelchen warmen
Bubis, als Gegenzug, das war das meist zitierte öffentliche Auftreten Ihrer
Partei in den letzten Monaten. Ich hab mir das angeschaut. 70 % der APA
Meldungen des ersten Halbjahres sind reine FPÖ/BZÖ Streitigkeiten gewesen,
das heißt, man hat irgendwie den Eindruck politisch kommt derzeit sehr wenig
Aber wir werden ja darauf im Laufe dieses Gesprächs zu sprechen kommen. Darf
ich vorher mal die Frage stellen: Sind Sie eigentlich der Meinung des
Lieblingsreibelbaumes Peter Westenthaler, dass die Politik in diesem Sommer
sozusagen einen absoluten Image und Qualitätstiefststand erlitten hat. Sind
Sie dieser Meinung?
Strache: Herr Fellner, dass Sie sich als neutral hier darstellen…dann kann
schon ganz Österreich beurteilen, dass das nicht der Fall ist. Ich hab ja
auch einige Prozesse, wie Sie wissen, Sie sitzen ja heute nicht als Gegner
oder nicht, sondern Sie sind ja als Beklagter weil ich Sie ja geklagt habe
auf Grund mehrerer …die von mir…Berichterstattungen. Deshalb sind Sie auch
schon zwei Mal verurteilt worden, deshalb würde ich sagen, dass Sie
Hyänen-Journalismus betreiben und viele andere Dinge, die sind, das haben
Sie mitgenommen von News
WoFe: Können Sie einmal versuchen auf meine Frage zu antworten…
Strache: … Herr Fellner, die wesentliche Probleme, die Österreich
interessieren, die sprechen Sie ja nicht an. Sie schwiegen ja das tot, was
wir ansprechen. Das wird heute 230 Anfragen im Parlament gemacht haben, dass
wir über 170 Anträge haben, damit 30 % aller Initiativen im hohen Haus von
der freiheitlichen…
Oberhauser/Fellner: Was hat das bewegt?
Strache: wenn sie das totschweigen Herr Oberhauser und Herr Fellner. Sie
schweigen tot, wenn es eine Sondersitzung im Parlament gegeben hat im
November wo die freiheitliche Partei, die Themenschaft übernommen hat in der
Pensionsfrage und damals einen Antrag eingebracht hat auf 2,6 %
Indexanpassung für die Pensionisten wo alle anderen Parteien dagegen
gestimmt haben. Man schweigt tot, dass wir Freiheitlichen drei Anträge im
Hohen Haus eingebracht haben auf eine verbindliche Volksabstimmung zur EU
Verfassung …
Oberhauser: Was hat das mit Totschweigen zu tun. Ich hab Sie gefragt, was
haben Sie im Parlament damit bewirkt. Sind Sie Dinge zu den Akten gelegt
worden oder haben die Dinge etwas ausgelöst? Das ist ja der Punkt.
Strache: Wir hatten heute eine große Koalition mit einer 2/3 Mehrheit, die
über alle was die Opposition macht drüber…
Strache: Dann auch noch Unterstützung erhält von einem
öffentlich-rechtlichen Sender, wo Regierungspropaganda….
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Oberhauser: Mit aller Entschiedenheit verwahre ich mich dagegen, das ist
unfair, was Sie hier tun. Allein die Tatsache, dass wir trotz dieser….hier
sitzen und Sie nicht augeladen haben, das zeigt ja wie….
Strache:….dass Sie alle Parteichefs zu einem Sommergespräch einladen.
Oberhauser: Das ist überhaupt kein Auftrag, wo steht denn das.
Strache: Dann laden Sie mich nicht mehr ein.
Oberhauser: Im Gegenteil, Sie sind mir sehr willkommen, ich freue mich, dass
Sie hier sind. Sie haben das jetzt sehr elegant mit der ORF-Attacke
umschifft, was erwarten Sie sich von den Grazer Wahlen. Das war meine Frage
…
Strache: Wir liegen in Graz sehr gut. Wir haben eine hervorragende
Spitzenkandidatin, eine Juristin….
Oberhauser: Ich habe nicht gefragt, wer dort kandidiert, was erwarten Sie
sich dort?
Strache: Sie werden mir doch ein bißchen die Gelegenheit geben, …
Oberhauser: Wahlwerbung zu machen….
Strache: nein, nicht Wahlwerbung, sondern darzulegen, wie wir in Graz
positioniert sind. Wir haben in Graz in den Umfragen von 8 auf 12,5 Prozent
zugelegt. Wir erleben in graz eine Situation, wo der Bürgermeister Nagel
skandalöserweise hergeht und den Stadtanzeiger dahingehend informiert hat,
dass in Zukunft Wahlwerbung, Wahlplakate, Inserate vorgelegt werden müssen
bei einer Kommission, die der Bürgermeister eingesetzt hat. Und nur dann,
wenn diese Kommission die Wahlplakate eines politischen Mitbewerbers
genehmigt, dann erst dürfte man das plakatieren bzw. inserieren. Ja wo
kommen wir da hin? Wir leben ja nicht in Metternichschen Zeiten, wo Zensur
gelebt wird. So etwas passiert momentan in Graz und das muss man den
Menschen einfach sagen. Wir werden dort versuchen, die 15 Prozent-Marke zu
erreichen und ein starker Faktor in Graz zu sein, weil es dort viele
Misstände gibt, weil gerade dort auch die Parteien von Rot und Schwarz in
den letzten Jahren in Wirklichkeit Graz ziemlich herunter gewirtschaftet
haben.
WoFe: Sie haben da vorhin in Ihrem Verfolgungswahn-Rundumschlag nebenein ein
bißchen anklingen lassen, dass Sie unter anderem totgeschwiegen werden in
Ihrer Kritik an der EU-Verfassung, was ich überhaupt nicht registrieren
kann, weil alleine in unserer Zeitung sind 10 Interviews dazu mit Ihnen
erschienen, aber nichts desto trotz, Sie sind gegen die EU-Verfassung auch
gegen die reformierte nehme ich an. Sind sie nach wie vor für eine
Volksabstimmung?
Strache: Wir verlangen selbstverständlich eine verpflichtende
Volksabstimmung über den Reformvertrag sprich EU-Verfassung, denn das sind
ja reine Wortspielereien, die da betrieben worden sind.
WoFe: Sie werden dazu ein Volksbegehren oder eine Petition starten.
Strache: Wir haben das angekündigt, wir werden eine Petition starten wo wir
so viele Unterschriften wie möglich in Österreich auch versuchen zu
erhalten, aber wir verlangen auch, dass endliche die Demokratie insgesamt
aufgewertet wird. Wir leben ja heute einen Weg weg von der Demokratie. Wir
leben, dass die Regierungsparteien ein Mehrheitswahlrecht einführen, dass
eine Volksbefragung keinen wirklichen Wert hat, wenn 150000 Menschen
unterschreiben, führt das zu keinem zwingenden Ergebnis. Wir wollen haben,
dass bei Volksbefragungen ab 150000 Unterschriften der Österreicher auch
verbindliche und verpflichtende Volksabstimmungen…
WoFe: Aber eine Volksabstimmung über die EU-Verfassung…
Strache: Wir wollen eine Volksabstimmung über die EU-Verfassung, wir wollen
mehr direkte Demokratie, wir wollen endlich sicherstellen, dass die
Politikverdrossenheit, das man auch das ernst nimmt, warum sind denn die
Bürger verdrossen, weil die Bürger heute von der Politik zum Teil
ausgegrenzt werden und nicht gefragt werden. Wir wollen, dass die Bürger
wieder mehr Mitsprache erhalten, und da muss man eben die direkte Demokratie
im Sinne des Schweizer Modells auch stärken und stützen.
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WoFe: Können wir trotzdem konkret bleiben. Es soll eine Volksabstimmung zur
EU-Verfassung stattfinden, wenn die mit nein ausgeht was soll dann
passieren. Soll Österreich aus der EU austreten?
Strache: Nein, dann haben wir keine europäische Unionsverfassung und
behalten die österreichische Bundesverfassung, auf die wir Freiheitlichen
stolz sind. Wir wollen so wie die Schweiz unsere Neutralität nicht auf dem
Altar Brüssels opfern. Wir wollen auch nicht erleben, dass es eine
EU-Konzernsdiktatur gibt, wo in Wirklichkeit man nur mehr über die Bürger
drüber hinwegwalzt, alle Entscheidungen in Brüssel beschlossen werden und
wir nur mehr Verwaltungstätigkeit in Österreich haben. Wir wollen auch
unserer Souveränität in Österreich sicherstellen, unsere Wasserrechte für
uns sicherstellen und es nicht ermöglichen, dass man alles abdreht nach
Brüssel und in Wirklichkeit wir zu einem Bundesland der EU degradiert
werden.
Oberhauser: Das ist doch Panikmache, was Sie hier betreiben. Ist das nicht
reiner Populismus. Sie schielen auf jene 40 Prozent Österreicher, wie wir
seit ein paar Tagen wissen, die gegen die EU sind. Aber muss man nicht
umgekehrt, wenn man ein verantwortungsbewusster Politiker sein will auch
sehen, dass die EU zumindest dazu geführt hat, dass wir seit mehr als 60
Jahren keinen Krieg mehr hatten und dass unser Wohlstand, den wir haben und
der sehr beachtlich ist, in einem sehr hohen Maße mit unserer
EU-Mitgliedschaft zusammenhängt. Und wenn Sie die Schweiz hier zitieren, es
gibt in der Schweiz natürlich massive Kreise, die sehr gerne bei der EU
wären.
Strache: Aber in der Schweiz lässt man das Volk abstimmen, und das Volk in
der Schweiz hat bei jeder Abstimmung die möglich gemacht worden ist, nein
gesagt. Aus gutem Grund gibt es in der Schweiz Volksabstimmungen zu
entscheidenden Fragen. Und genau das ist bei uns leider nicht der Fall.
Deswegen sage ich Ihnen, Herr Oberhauser, Sie haben schon recht, der
ursprüngliche Europa-Gedanke, ein Friedensprojekt Europa zu initiieren, ist
ein positiver. Das sehen ja auch wir Freiheitlichen positiv, aber das, was
daraus geworden ist, macht uns heute Angst. Denn das Friedensprojekt ist
ernsthaft gefährdet. Wenn man darüber nachdenkt, was man auf der einen Seite
nicht europäischer Länder wie die Türkei und andere in die EU holen will,
wiederum über die Bürgerköpfe hinweg, und dann vielleicht in einen
Nahost-Konflikt hineingezogen wird, wo unsere Neutralität ….geht und
österreichische Soldaten, wie das auch in der Verfassung im ersten Teil
formuliert wurde, wo dann auch jedes Land, das diese Verfassung übernimmt,
verpflichtet ist, bei Angriffskriegen gegenüber Drittländern, sprich
außerhalb der EU teilzunehmen, dann ist das einfach ein Weg, den wir als
Freiheitliche mit Österreich gemeinsam nicht gehen mag.
WoFe: Volksabstimmung über die EU-Verfassung, sind Sie dafür, wollen Sie
erreichen, dass die mit nein ausgeht. Sind Sie dann für einen Austritt? Das
ist eine ganz logische Frage, die sich ergibt aus Ihrer Position.
Strache: Lassen Sie mich die Frage auch beantworten: Erstens wir sind heute
Mitglied der EU. Wir wollen aber keinen zentralistischen Bundesstaat Europa.
Wir wollen, wo als Mitglied in der EU mit anderen Bündnispartnern in Europa
dafür Sorge tragen, dass man von dem Irrweg, der heute eingeschlagen wurde,
wegkommt. Dass man nicht in Richtung zentralistischen Bundesstaat geht,
sondern in Richtung föderaler Staatenbund, wo die Völker auf Augenhöhe
gleichberechtigt miteinander auch leben. Wirtschaftlich zusammen arbeiten,
aber nicht alles zentralistisch in Brüssel vorgegeben wird.
WoFe: Das ist ja der Wunsch an das Christkind.
Strache: nein, denn die Politik in Europa insgesamt arbeitet ja bei dem
Projekt EU in eine Richtung, wo die Völker Europas gar nicht mehr hin
wollen. Und wenn uns das nicht gelingt, dann gebe ich Ihnen recht, dann muss
am Ende auch das Szenario stehen, bevor wir in eine Richtung gehen, wo die
Demokratie, wo Freiheit, wo Errungenschaften der Demokratie abgeschafft
werden sollen, wo man auch ernsthaft über einen Austritt aus der EU
nachdenken muss, denn warum soll es nicht so sein, dass in Zukunft neb