Das ist der neue Strache-Rap

HC goes "Wiener Blut"

© APA/Andreas Pessenlehner

Das ist der neue Strache-Rap

Seit Wochen tritt die FPÖ in den Umfragen bei rund 21 Prozent auf der Stelle – jetzt soll ein neuer HC-Rap dem Parteichef nochmals Wähler zutreiben. In der Nacht zum Sonntag performte Heinz-Christian Strache im vollen Praterdome (hier alle Bilder von seinem Auftritt) seinen neuen Song HC goes ,Wiener Blut‘ – ab heute gibt es das Audiofile auf Straches Homepage zum Download. Auch ein Video wurde angefertigt.

Natürlich versucht der FPÖ-Chef zu provozieren und führt den Eklat um seine Wiener-Blut-Plakate fort. Er startet aber zahm:

Rot und Schwarz sind Sparemeister, schnallen gern die Gürtel enger, nicht bei sich, das wär zu einfach. Nur zum Bürger sind sie strenger!

Rauf mit Steuer und Gebühren, Rot steht für Belastungswelle! Was sie können, ist kassieren, sonst sind’s nicht besonders helle.

Doch dann kommt er ganz schnell auf das Thema Islam:

Islamisten auf dem Vormarsch! Minarett samt Muezzin. Das wollen Rote installieren aber sonst kein Mensch in Wien!

Sozis woll’n mich mundtot machen, weil ich sag, was Sache ist! Du brauchst nur die Heimat lieben, schreit der Häupl gleich: Faschist!

Im Refrain lehrt Strache dann seine Art des Zählens:

Eins: Jetzt ist mal Schluss mit lustig. Es geht mit Wien bergab!

Zwei: Häupl hat’s verschlafen. Drum wähl’n wir ihn jetzt ab!

Drei: Ganz Wien sagt Ja zu HC. Weil er die Zukunft ist!

Vier: Die Roten brauch’ ma nimmer. Häupl wird Pensionist!

Dann bleibt Strache beim Thema Ausländer.

In den Pflichtschul’n pures Chaos. Als Wiener bist dort ein Exot. Gangs und Banden machen Terror. Unsere Kinder sind bedroht!

Einbruch, Drogen, Überfälle, Wien ein Paradies für Banden. Häupl hat trotz Absoluter, von Problemen nichts verstanden!

Rote Bonzen leben im Luxus, Privat-Schul’, Penthaus, heile Welt! Mit Chauffeur geht’s in die Arbeit, bezahlt wird das mit unserm Geld!

Andre Länder, andre Sitten, gerne auch in Istanbul, Istanbul in Wien hingegen, findet nur der Häupl cool.

Im Finish dann der neue Wiener-Blut-Eklat:

Zu viel Rot und zu viel Fremdes, beides tut hier niemand gut! Deshalb lautet die Parole: Mehr Mut für unser „Wiener Blut“.

Für die Jungen Arbeit, Hoffnung! Für uns alle Sicherheit. Und wer unter Unrecht leidet, für den will ich Gerechtigkeit!

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