Deutscher bekam Österreichs höchsten Orden

Bundesverfassungsgerichts-Präsident

Deutscher bekam Österreichs höchsten Orden

Andreas Voßkuhle, der Präsident des deutschen Bundesverfassungsgerichts, wurde mit dem höchsten Orden ausgezeichnet, den Österreich an Nicht-Staatsoberhäupter vergibt: Verfassungsgerichtshof-Präsident Gerhart Holzinger überreichte ihm am Freitag das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich.

Holzinger betonte bei dem Festakt die tiefe Verbundenheit der beiden Höchstgerichte und ihre gemeinsame Aufgabe, international vor Bedrohungen für Verfassungsgerichtsbarkeit und Rechtsstaatlichkeit zu warnen. Deutschland attestierte er Vorbildcharakter: Nirgends sei das vom Österreicher Hans Kelsen entwickelte Konzept der Verfassungsgerichtsbarkeit so konsequent umgesetzt worden wie im Nachbarland - und das Bundesverfassungsgericht sei mit seinen Kompetenzen beispielgebend für den österreichischen VfGH.

Voßkuhle - der 53-Jährige ist seit 2010 Präsident des Bundesverfassungsgerichts - zeigte sich Österreich und dem VfGH verbunden: "Ein Stück weit fühle ich mich hier Zuhause", bekannte er. Mit dem VfGH verbinde ihn auch die Sorge um Entwicklungen in europäischen Nachbarstaaten.

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