FPÖ verwirrt

Doch kein Südtirol-Gruß

Was nun?
Die FPÖ zog Freitagabend in einer weiteren Aussendung ihre Aussage zurück, wonach das von ÖSTERREICH veröffentlichte Foto Parteiobmann Heinz-Christian Strache mit einem "traditionellen Südtirol-Gruß" zeige. Dieses "Missverständnis bei der Interpretation" sei auf einen "Verständnisfehler" zurückzuführen, hieß es.

Strache im "Presse"-Interview sowie die Generalsekretäre Herbert Kickl und Harald Vilimsky hätten sich in ihren Aussagen auf das Südtiroler "Trutzlied", bei dem während der letzten Strophe die Schwurfinger erhoben werden, bezogen. "Da das zur Debatte stehende Bild bei Verfertigung der Aussendung noch nicht zur Verfügung stand, war der zuständige Pressesprecher der Meinung, dass es sich um ein derartiges Kommers-Foto handle, und kommunizierte dies so den drei FPÖ-Politikern. In der durch die Eile bedingten Verkürzung entstand so der Eindruck, dass es sich um einen traditionellen Südtirol-Gruß handle. Dieses Missverständnis bedauern wir selbstverständlich", so die FPÖ-Aussendung.

Keine Schwurhand
Das Foto zeige, so die FPÖ, "weder die erhobene Schwurhand, was wir zum Zeitpunkt unserer Aussendung und des Interviews allerdings noch nicht wissen konnten, noch zeigt es den freiheitlichen Bundesparteiobmann bei irgendeiner verbotenen oder dem Neo-Nazismus auch nur annähernd zuzurechnenden Geste".

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