Dörfler:

ÖSTERREICH-Interview

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Dörfler: "Aufräumen, aufarbeiten, abrechnen"

ÖSTERREICH: Wie geht es jetzt weiter In Kärnten?
Gerhard Dörfler: Von meiner Seite gibt es eine Einladung an alle Parteichefs zu Gesprächen kommende Woche, damit aus dieser Aufgewühltheit endlich wieder Normalität wird. Zuerst muss mit der Gerüchte- und  Verdachtsküche aufgeräumt werden, sowie konkrete Verfahren wie die Birnbacher/Martinz-Causa abgeschlossen sein. Parallel dazu werden wir Szenarien für die Zukunft diskutieren. Die Parteien müssen endlich zur Sacharbeit zurück. Wann immer Neuwahlen sein werden  - wir brauchen zuerst vernünftige Rahmenbedingungen: Plakatverbot per Gesetz, Ausgabenverbot bei Gesetz. Der Steuerzahler darf nicht wieder zur Kasse gebeten werden. Außerdem müssen auch jene Sümpfe, die jetzt im Roten Lager aufgetaucht sind, ausgeleuchtet werden. Das Haus Kärnten braucht jetzt einen riesigen Staubsauger - alle Räume müssen zuerst sauber sein, dann wird es Wahlen geben.

ÖSTERREICH: Am Dienstag gibt es einen weiteren Sonderlandtag – wieder eine Blockade?
Dörfler: Zur Erklärung – bei dem Sonderlandtag geht es primär um die Immunität des Herrn Rohr (SP-Klubchef, Red.) Jetzt wird der rote Sumpf untersucht, es ist erstaunlich, welche Forellen da unterwegs sind. Es wird nicht so sein, dass man mit einer überstürzten Flucht in eine Neuwahl alles zudecken kann. Ich will ein Triple AAA für Kärnten haben: Aufräumen, aufarbeiten, abrechnen. Wenn sich den Nebel gelichtet haben, erst dann sollen die Wähler entscheiden.

ÖSTERREICH: Bei der letzten Umfrage stürzte ihre FPK fürchterlich ab – Angst vor Neuwahlen?
Dörfler: Ich gewinne Wahlen und keine Umfragen. Das ist eine Momentaufnahme. Auch vor der Landtagswahl 2009 hieß es, mein Gegner sei der Europameister, ich der Hausmeister. Außerdem wurde die Umfrage zu einem Zeitpunkt gemacht, als die SPÖ-Skandale noch nicht bekannt waren.

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