ÖVP-EU-Wahlkampf

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"EU ist Retterin in der Krise"

Die ÖVP will im EU-Wahlkampf auf die EU als Retterin in der Krise setzen und dafür rund 3,5 Millionen Euro aus dem Budget der Bundespartei in die Hand nehmen. "Die Krise wird härter, die EU wird wichtiger", umreißt Generalsekretär Fritz Kaltenegger die Linie. Welche Botschaften Spitzenkandidat Ernst Strasser genau verkünden will, wird aber vor der Präsentation des Parteiprogramms am 25. April - voraussichtlich in Mariazell - nicht verraten.

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Einen Tag davor, am 24. April, wird es die ersten ÖVP-Plakate zu sehen geben. Für die Kampagne zeichnet die Werbeagentur Headquarter verantwortlich, die unter anderem für die Polizei, die niederösterreichische Wirtschaftsagentur Ecoplus, die Niederösterreichische Versicherung oder das Umweltministerium - früherer Arbeitsplatz von Parteichef Josef Pröll - gearbeitet hat.

Nur Strasser - kein Pröll
Kaltenegger kündigt einen "plakatlastigen Wahlkampf" an und beziffert das Verhältnis Plakate zu Inseraten mit "60:40". Das wird die Zeitungsverleger vielleicht nicht freuen, aber "Österreich ist ein Plakatland", glaubt er. ÖVP-Obmann Pröll soll auf den Plakaten übrigens nicht zu sehen sein. Das Internet wird eine Rolle spielen, "wo es glaubwürdig und machbar ist".

Strasser im Facebook
Ohne die derzeit in den Parteizentralen so begehrten "Social Networks" geht es nicht: So habe sich Strasser einen Facebook-Account anlegen lassen "und will ihn auch bespielen". Zudem bastelt die Bundespartei gerade an einem neuen Internet-Auftritt.

Basis von 3,5 Mio. Euro
Die 3,5 Millionen Euro ergeben sich nach Kaltenegger aus jener Summe, die man 2004 aus der Wahlkampfkostenrückerstattung lukriert habe. Nicht eingerechnet sind die Beiträge der Landesparteien, die für regionale Aktivitäten "bis hin zu den Dreiecksständern" aufkämen.

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