Eiertanz um die Anklage

Causa Grasser

Eiertanz um die Anklage

Die Entscheidung ist längst gefallen. Vergangene Woche hat der Weisungsrat beschlossen, ob Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, die Lobbyisten Walter Meischberger und Peter Hochegger sowie 15 weitere Beschuldigte in der Buwog-Causa angeklagt werden sollen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Bereits seit Montag liegt der 800-Seiten-Akt wieder bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft – jener Behörde, die die Ermittlungen führte. Doch Entscheidung wurde bisher keine bekannt gegeben. Man müsse erst die Betroffenen informieren. Doch sowohl Grasser-Anwalt Manfred Ainedter als auch Meischberger-Vertreter Eduard Salzborn wussten Dienstagnachmittag noch nichts. „Die Sache ist seit mindestens vier Jahren entscheidungsreif“, sagt Salzborn zu ÖSTERREICH.

Nach sieben Jahren Ermittlungen soll es nun am Donnerstag so weit sein, ist aus Justizkreisen zu hören. Andere Insider gehen davon aus, dass sich die Anklage im Mega-Fall noch bis nächste Woche hinzieht. Es wäre nicht die erste Verzögerung in der Causa Buwog …

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