Ein iPad für „schwer erreichbaren“ Pröll

Gastspiel

Ein iPad für „schwer erreichbaren“ Pröll

Wann immer er in New York ist, schaut Josef Pröll gerne in den Apple Store auf der 5th Avenue. Und so freute sich der VP-Vizekanzler auch richtig über sein Geburtstagsgeschenk: Zum 42er schenkten ihm Freitagabend seine Minister und sein Generalsekretär Fritz Kaltenegger ein „I-Book“–Pardon, „iPad“, korrigierte das Publikum den VP-General.

Das schicke Techno-Teil solle sicherstellen, dass „der Chef“ künftig besser erreichbar sei, witzelte Kaltenegger auf der Bühne des Palais Schönburg in Wien. „Auch der Werner Faymann bekommt meine E-Mail-Adresse“, scherzte Pröll von der Bühne dem anwesenden Kanzler zu, während VP-Innenministerin Maria Fekter über das „Männerspielzeug“ spöttelte.

Über 1.000 Gäste feierten beim „Septemberfest“ mit Pröll. Faymann, SP-Staatssekretär Ostermayer und SP-Managerin Rudas rauschten nach einer halben Stunde ab. Immerhin hatte das Fest – an dem Prominente aus Wirtschaft, Kultur und Medien teilnahmen – bewusst das Flair eines Kanzler-Festes. Ein Gast wurde aber vermisst: „Wo ist eigentlich Erwin Pröll?“, hörte man häufig. Der Onkel des Vizekanzlers war leider verhindert.

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