Eklat im U-Ausschuss: Zeuge kommt nicht

Abgeordnete verärgert

Eklat im U-Ausschuss: Zeuge kommt nicht

Dem Eurofighter-Untersuchungsausschuss kommt ein weiterer Zeuge abhanden. Ex-Magna-Manager Hubert Hödl befinde sich dienstlich in Übersee, die Ladung sei nicht rechtzeitig eingelangt, teilte sein Anwalt am Sonntag per E-Mail mit. Hödl hätte morgen, Montag, am Vormittag zum Themenkomplex Gegengeschäfte befragt werden sollen.

Ob nun die Befragung des zweiten für Montag geladenen Zeugen, Franz Borth vom Wirtschaftsministerium, vom Nachmittag auf den Vormittag vorgezogen wird, ist noch unklar. Der Ausschuss wird dies zu Sitzungsbeginn beraten.

Der Grüne Fraktionsführer Peter Pilz zeigte sich auf APA-Anfrage von der Absage nicht überrascht, Anzeichen dafür gebe es schon länger. "Ihm wird auch die Flucht aus dem Ausschuss gar nichts nutzen", meinte er. Hödl habe ohnehin schon ein Strafverfahren am Hals, er sei "eine der Schlüsselpersonen beim Verdacht des Gegengeschäftsbetrugs" und werde auch in der geplanten Anzeige der Grünen im Mittelpunkt stehen. Zudem sei Hödl ein fixer Befragungskandidat, sollte der U-Ausschuss - wie von der Opposition geplant - im Herbst in die nächste Runde gehen.
 

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