Entscheidung zu Arigonas Schicksal

Nach Landtagswahl

© Roman Fuhrich/TZ ÖSTERREICH

Entscheidung zu Arigonas Schicksal

Arigona Zogaj und ihre Mutter Nurije bangen um den Ausgang ihres Asylverfahrens. Das Ermittlungsverfahren ist laut Anwalt Helmut Blum abgeschlossen. Nun berät das Bundesasylamt über die vorgelegten Beweise. Die Entscheidung könnte in wenigen Tagen fallen – wahrscheinlich aber erst nach der Landtagswahl in Oberösterreich am 27. September.

FPÖ-Wahlkampfmunition
Denn die heikle Causa lieferte vor allem der FPÖ Wahlkampfmunition. ÖVP und SPÖ können sich daran nur die Finger verbrennen. „Es kann nicht sein, dass ein Medienfall anders behandelt wird“, ließ ÖVP-Landeshauptmann Josef Pühringer kürzlich vernehmen. SPÖ-Frontmann Erich Haider fordert hingegen humanitären Aufenthalt für die Zogajs. Doch beiden käme ein positiver Entscheid vor der Wahl wohl ungelegen.

Aufenthalt mit Ablaufdatum
Blum hält zwar einen positiven Asylentscheid für unwahrscheinlich. Doch die Chancen für subsidiären Schutz stünden gut: „Aufgrund ihres Gesundheitszustandes ist eine Ausweisung unmöglich“, so Blum. Subsidiärer Schutz wird für zumeist ein Jahr gewährt, danach wird erneut geprüft. Schlecht stehen indes die Chancen für Arigonas Brüder Alban (20) und Albert (18). Sie sind erneut eingereist, werden aber wohl nach Ungarn ausgewiesen werden.

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