Platter im Interview

© APA/ROBERT JAEGER

"Es war unbequem und laut"

ÖSTERREICH: Sie haben sich in der abgelaufenen Legislaturperiode mehrmals mit einem Jagdbomber 105-OE von Wien nach Innsbruck transportieren lassen. Warum?
Günther Platter:
Ich möchte klarstellen: Diese Flüge waren Ausnahmefälle, rein dienstlich und niemals privat. Mein Grundsatz war immer, alles so sparsam und effizient wie möglich einzusetzen. Ich bin prinzipiell immer mit dem Auto unterwegs gewesen. In den Fluggeräten war es eigentlich immer unbequem und zu laut. Da konnte man nicht arbeiten.

ÖSTERREICH: Wann kam es zu solchen Transporten?
Platter:
Wann immer es nicht möglich war, ein anderes Transportmittel zu verwenden. Ich kann mich an einen Transport von Altenrhein nach Wien erinnern, wo ich ein dringendes Referat vor einem Ausschuss des Bundesrates halten musste.

ÖSTERREICH: Wie oft kamen solche Ausnahmefälle vor?
Platter: Auf keinen Fall oft, zehnmal vielleicht, weil ich eben auch darauf Acht gegeben habe. Im Übrigen sind solche Transporte nicht nur für den Verteidigungsminister, sondern für alle Führungspersonen der Republik üblich.

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