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Ex-Burg-Chef kämpft gegen Entlassung

Hartmann gegen Burgtheater – so lautet das Stück, das ab heute am Arbeitsgericht Wien gespielt wird. Der Ex-Burgtheaterdirektor klagte gegen seine fristlose Entlassung. Der Prozess beginnt mit einer ersten Tagsatzung vor dem Arbeitsgericht in Wien. Hartmann hat angekündigt, selbst zu erscheinen. „Ich glaube an den Rechtsstaat.“

Hartmann fordert vom Burgtheater zwei Millionen Euro, die sich aus der Kündigungsentschädigung, offenen Gagen und Zahlungen aus seinem Vertrag zusammensetzen, der bis August 2019 gelaufen wäre.

Richterin Kristina Heissenberger wird den Prozessfahrplan festlegen. Nächster Termin: Vermutlich erst nach dem Sommer.

Hartmann will Wien nach dem Prozess verlassen
SPÖ-Kulturminister Josef Ostermayer hat Hartmann in Folge der Finanzaffäre am Burgtheater rund um die kaufmännische Direktorin Silvia Stantejsky entlassen. Nach Hartmanns Ansicht hätte das nur SPÖ-Kanzler Werner Faymann tun können. Er will nach dem Prozess mit seiner Familie Wien verlassen.

Am Freitag dieser Woche folgt der „Gegenprozess“, denn das Burgtheater hat auch Hartmann geklagt. Als Zeugen werden Ex-Kultur­ministerin Claudia Schmied und Bundestheater-Holding-Chef Georg Springer geladen.

(knd)

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