FPÖ-Kandidat pfeift auf Fairness-Abkommen

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FPÖ-Kandidat pfeift auf Fairness-Abkommen

Der FPÖ-Kandidat für die Hofburg, Norbert Hofer, spricht sich weiterhin gegen ein Fairness-Abkommen während der Bundespräsidenten-Wahlen aus. Dieses wurde von den anderen Kandidaten in Erwägung gezogen, um dem Wahlkampf mehr Würde zu geben.

„Dringendere Probleme“
Österreich habe „dringendere Probleme“, erklärte Hofer in einer Aussendung zur ersten Gesprächsrunde, an der kein freiheitlicher Vertreter teilgenommen hatte. Zudem erklärte der 44-Jährige: „Ich habe von Anfang an klar gestellt, dass ich einen fairen Wahlkampf führen werde."

„Bin immer fair“
Ein Fairness-Abkommen ausschließlich für den Wahlkampf suggeriere für den Freiheitlichen, dass man sonst nicht fair sei. Hofer: „Ich bin immer fair – im Wahlkampf und auch außerhalb des Wahlkampfes.“

Zu der Gesprächsrunde am Freitagvormittag hatte das Wahlkampfteam von ÖVP-Kandidat Andreas Khol geladen. Das Fernbleiben der FPÖ ist auf breites Unverständnis gestoßen. Die Verhandlungen zum Abkommen gehen kommende Woche weiter.

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