FPÖ-Vilimsky: Migranten zurück nach Nordafrika

EU-Gipfel auf Malta

FPÖ-Vilimsky: Migranten zurück nach Nordafrika

Die derzeit von der EU in Libyen geplanten Maßnahmen würden nicht ansatzweise ausreichen, die Migrationsströme Richtung Europa in den Griff zu bekommen, betonte der Delegationsleiter der FPÖ im Europaparlament und FPÖ-Generalsekretär, Harald Vilimsky, am Freitag vor dem EU-Gipfel in Valetta in einer Presseaussendung. Man brauche in Nordafrika sichere Zonen in Form von Aufnahmelagern.

Maßnahmen wie die Unterstützung der libyschen Küstenwache oder die Sicherstellung angemessener Aufnahmekapazitäten seien nicht falsch, aber viel zu wenig. "Es muss unbedingt Schluss gemacht werden mit der derzeitigen Praxis, dass Frontex-Schiffe die Flüchtlinge aufnehmen, nach Italien bringen und somit die EU selbst Migration und Schleppergeschäft unterstützt", fordert Vilimsky.

Aufgegriffene Flüchtlinge sollten umgehend dorthin zurückgebracht werden, wo sie herkommen. Um das zu unterstützen, brauche man sichere Zonen in Form von Aufnahmelagern in Nordafrika, etwa in Libyen. "Unerwünschte Migranten sollen gar nicht erst nach Europa kommen, denn wir wissen: Sind sie einmal da, werden sie de facto kaum noch zurückgehen", so Vilimsky.
In Libyen würden 350.000 Migranten auf besseres Wetter und damit eine Überfahrt nach Europa. 181.000 Menschen hätten im vergangenen Jahr Italien erreicht - 90 Prozent davon über Libyen.
 

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