FPÖ bezweifelt Amoklauf ohne IS-Bezug

Grüne dankten Polizei

FPÖ bezweifelt Amoklauf ohne IS-Bezug

Grüne und NEOS haben den Opfern des Münchner Amoklaufes am Samstag ihre Anteilnahme ausgesprochen. Die FPÖ zieht indessen via Social Media die Erklärung der deutschen Behörden in Zweifel, die den Angriff als Amoklauf ohne Bezug zum IS-Terror werten.

"Gedanken bei den Angehörigen"

"Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der fünf jugendlichen und vier erwachsenen Opfer, den Verletzen und den vielen Menschen, die diese Gewalttat miterleben mussten", so Grünen-Chefin Eva Glawischnig. Sie dankte den beteiligten Polizisten aus Deutschland und Österreich für ihr "schnelles, umfassendes und mutiges Handeln".

"Betroffen und traurig" reagierte NEOS-Integrationssprecher Niki Scherak: "Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer und Verletzten sowie allen Menschen in München, deren Alltag gestern auf tragische Weise erschüttert wurde."

Zweifel an den Angaben

FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky bezweifelt indessen die Angaben der deutschen Ermittler, wonach es sich beim Täter um einen Amokläufer handelt. "Ein iranischstämmiger Terrorist, der Allahu akbar schreit und dann Kinder in München tötet, ist eh kein Terrorist. Man lernt nie aus", twitterte Vilimsky am Samstag.

Vilimsky bezog sich damit auf einen CNN-Bericht, wonach eine Augenzeugin einen "Allahu Akbar"-Ruf des Täters gehört haben will - ein anderer mutmaßlicher Augenzeuge hatte dem Sender berichtet, der Täter hätte angegeben, Deutscher zu sein und Ausländer umbringen zu wollen. Auch Parteichef Heinz-Christian Strache berichtete via Facebook von dem angeblichen "Allahu Akbar"-Ruf und kritisierte "die gefährlichen und unverantwortlichen Beschwichtigungsvertreter".

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