FPÖ feiert Fest im Rathaus

"Unsere Heimat, unser Wien"

FPÖ feiert Fest im Rathaus

Die Freiheitliche Partei Österreichs lud heute zu einem Fest im Arkadenhof des Wiener Rathauses ein. Zwischen 18.00 und 23.00 Uhr feiere man unter dem Motto "Unsere Heimat, unser Wien", so die Beschreibung der Facebook-Veranstaltung, die der FPÖler Jürgen-Michael Kleppich geteilt hat.

Neben Freibier und Würsten gebe es auch eine Weinverkostung für alle Menschen, die in Tracht erscheinen. Für musikalische Untermalung sorgt die Band "Die 3".

Bei dem Fest sind neben FPÖ-Chef HC Strache, Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer und Vizebürgermeister Johann Gudenus auch weitere Vertreter der FPÖ anwesend, u.a. die Landeshauptmänner aus dem Burgenland und aus Kärnten, sowie einige Stadträte.

Gudenus lobt Hofer

Nach der Eröffnung hielt Johann Gudenus als erster eine Rede: Er sprach davon, dass das Rathaus nicht nur Rot-Grün, sondern allen gehöre. Das Ziel der FPÖ sei es, Wien noch lebenswerter zu machen. "Wir sind eine große freiheitliche Familie", erklärte er.

Österreich habe Norbert Hofer "verdient", denn er werde einen Weg der Neuerung gehen und immer bei den Bürgern bleiben. Man solle sich nicht von Angriffen beirren lassen und sich durch Politik nicht provozieren lassen. "Unser Weg ist der richtige", betonte er.

Gudenus im oe24-Interview

Hofer als "echter Patriot"

Daraufhin betrat Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer das Rednerpult. Er sei ein "echter Patriot", der für das Volk da sei und Österreich noch ein Stück schöner machen wolle, erklärte er. Das Publikum tobte vor Begeisterung.

Eigentlich habe er nicht als Bundespräsident kandidieren wollen, doch Strache habe zu ihm gesagt: "Nein, du irrst dich, du bist der richtige Kandidat". Sein Fazit nun lautete, "so ein Wahlkampf geht schnell vorbei".

Erneut betonte Hofer in Bezug auf die Asylpolitik, dass nicht jeder kommen könne. Unter den Asylwerbern seien viele Wirtschafts- und Sozialflüchtlinge. Hier sei falsch gehandelt worden, da die Schengenaußengrenze nicht gesichert wurde.

Zu diversen Gerüchten, die in sozialen Netzwerken über ihn kursieren, erklärte der Kandidat: "Egal wie hart man mich angreift [...], es macht mich nur stärker!" Außerdem habe er das Gefühl, dass er die Wahl diesmal gewinnen könne.

Strache verteidigt Wahl-Anfechtung

FPÖ-Chef HC Strache hielt schließlich die dritte und letzte Rede des Abends. Großes Thema seiner Rede war Bundeskanzler Christian Kern. Er sei nicht durch eine demokratische Wahl bestimmt worden und habe deswegen auch keine demokratische Legitimation. Außerdem habe der Bundeskanzler beim Sommergespräch nur von neuen Steuern geredet, anstatt die Steuern zu senken. Die FPÖ stehe für Steuerentlastungen ein, damit die Österreicher mehr von ihrem Geld haben.

Die FPÖ habe die richtigen Positionen und Vorschläge, deshalb bekomme sie immer mehr Unterstützung.  Auch die Wahl-Anfechtung sei wichtig gewesen. "Norbert Hofer wird Bundespräsident, ich bin davon überzeugt", erklärte er.

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