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Einladung zu Feier

FPÖ feiert das Ende der Zweiten Türkenbelagerung

Dass es zwischen Österreich und der Türkei seit dem Putschversuch ordentlich kriselt, ist bekannt. Die Lage ist äußerst angespannt und mancherorts liegen die Nerven blank. Bereits Kleinigkeiten drohen zu einer diplomatischen Krise zu werden.

Und mitten im Strudel zwischen Angriff und Schadensbegrenzung scheint eine Einladung der FPÖ das Feuer neu anzufachen. Die Blauen laden am 12. September zur Feier des 333. Jahrestags des Endes der Zweiten Türkenbelagerung Wiens. Unter dem Motto „Abendland beschützen – damals wie heute“ werden Wiens Vizebürgermeister Johann Gudenus, Universitätsprofessor Lothar Höbelt und auch Parteichef HC Strache im Palais Ferstl auftreten und Reden halten.

 

 

Reihe an Ereignissen

Es könnte ein Tropfen sein, der im laufenden Streit zwischen Österreich und der Türkei das Fass endgültig zum Überlaufen bringt. Zahlreiche Vorkommnisse und Provokationsversuche trieben die Beziehungen in ein Zerwürfnis. Besonders seitdem Bundeskanzler Christian Kern öffentlich gefordert hat, die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei abzubrechen. Erst letzte Woche kündigte die türkische Stadt Alanya Schwechat die Partnerschaft. Zudem löste eine Schlagzeile im News-Ticker am Flughafen Wien eine weitere Krise aus. „Türkei erlaubt Sex mit Kindern unter 15 Jahren“ erzürnte das türkische Außenministerium besonders. Daraufhin hat der Minister Mevlüt Cavusoglu Österreich als "Hauptstadt des radikalen Rassismus" bezeichnet. Ein Berater von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan schrieb via Internet-Kurznachrichtendienst gar an Kern: "Verpiss dich, Ungläubiger!"

Kurz weist Vorwürfe zurück

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) wies die Vorwürfe von Cavusoglu zurück, wonach Österreich ein Hort des radikalen Rassismus sei, und mahnte ihn zur Zurückhaltung. Der Streit dreht sich auch um die mögliche Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei nach dem gescheiterten Putsch gegen Erdogan und um Pro-Erdogan-Demos von Türken und Türkischstämmigen in Österreich. Die Reaktion Erdogans auf den Putschversuch hat in der EU neue Besorgnis über Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Medienfreiheit in der Türkei ausgelöst.

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