03. Februar 2012 22:59

Mit allen Mitteln 

Facebook-Verbot: 
ORF droht 
mit Klage

ORF plant rechtliche Schritte: Wrabetz empört: "Nicht richtig!"

Facebook-Verbot: 
ORF droht 
mit Klage
© TZ Österreich / Kernmayer

„Dem ORF geht es nicht darum, soziale Netzwerke zu nutzen, um Geld zu verdienen, aber wir müssen sie als Möglichkeit nutzen können, um mit unseren Kunden in Kontakt zu treten.“ Mit dieser Formulierung reagiert ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz auf das von der Medienbehörde Komm­Austria am Donnerstag ausgesprochene Facebook-Verbot für den ORF.

Info-Verbot
Sowohl Serien und Sendungen als auch ORF-Redaktionen ist es demnach künftig untersagt, auf der Social-Media-Plattform präsent zu sein und über sie Informationen zu verbreiten.

Wrabetz weiter: „Egal, ob ein Fernseh-Redakteur etwas zu seiner Sendung twittert, oder ein Ö3-Mitarbeiter Informationen auf Facebook stellt – diese Form der Interaktion mit dem Publikum muss möglich sein.“

Einspruch
Der ORF werde auf alle Fälle die gesetzlich festgelegte Frist von zwei Wochen nutzen, um Einspruch gegen diesen Bescheid zu erheben, heißt es auf dem Küniglberg. Dann muss der Bundeskommunikations-Senat (BKS) binnen sechs Monaten entscheiden, ob der Spruch zu Recht gefällt wurde oder nicht. Schließt sich der BKS nicht der ORF-Meinung an, will der Sender Beschwerde beim Verfassungs- (VfGH) und Verwaltungs-Gerichtshof (VwGH) einbringen.

Politiker fast aller Lager signalisieren indessen, dass eine Änderung des ORF-Gesetzes zum Fall Social Media erforderlich sei.


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8 Postings
Antiplus meint am 04.02.2012 12:25:28 ANTWORTEN >
ORF ist leider PRF
stefanmatun meint am 04.02.2012 12:01:23 ANTWORTEN >
lieber orf und zwangsgebühren verbieten.
oe26 meint am 04.02.2012 08:45:17 ANTWORTEN >
Das ist jetzt schon der dritte seltsame Vorfall, seit die ORFler gegen Wrabetz und Pelinka rebelliert haben. Die fahren jetzt wirklich alles gegen die Redakteure auf. Das ist echt Mobbing extrem, wenn man die Meinungsfreiheit der ORFler auf den ORF beschränken will.

Da wird sich an diesem seltdsamen Gesetz nichts mehr ändern. Egal, wie scheinheilig jetzt Wrabetz und Politiker tun. Schließlich geht es hier darum, künftig weitere Rebellionen gegen ORF-Vorstand und die Politiker unmöglich zu machen. Echt die volle Sauerei!
Zillertaler333 meint am 04.02.2012 07:21:09 ANTWORTEN >
Die vernünftigste und einfachster Weg ,die Privatisierung vom ORF und der Gebührenwegfall
aber die kriegen ja den Hals nie voll,durch habgierigkeit.
der Kritiker meint am 04.02.2012 00:01:15 ANTWORTEN >
Der soll sich nicht in die Hose machen.
Wer braucht denn bitte Facebook?
kalamei meint am 03.02.2012 21:21:04 ANTWORTEN >
Endlich den ORF Privatiesieren, das wir Meldungen hören können die nicht von einer Partei bestimmt wird. Die gebühren gehören abgschafft. Finaziert euch mit den Werbungen und Infos. Der Privat ein Thema hat soll die Möglichkeit haben eine Sendung mit 50 Minuten einer Stunde zu halten. Wenn der dafür bezahlt. Der ORF ist ein Parteiabhängiges Fernsehen und das wollen wir nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Zillertaler333 meint am 03.02.2012 20:57:39 ANTWORTEN >
Herr wrabetz,die brauchst nix mehr bekämpfen,Fakebook weiss schon alles über Sie,und wurde weit verbreitet,mehr als die halbe Welt weiss schon über ihre Manieren,sie können nur eines tun,,Zurücktreten''
Egal ... meint am 03.02.2012 16:13:40 ANTWORTEN >
... wie sehr ich den ORF als Zwangsgebührenfinanzierten Korruptionssumpf auch ablehne - das gesetzliche Verbot der Nutzung neuer Medien ist eines Medienunternehmens einfach unwürdig.
Welche verbohrten Realitätsverweigerer in welchem geistigen Zustand dieses Gesetz ersonnen haben, könnte ein gutes Thema für eine wissenschaftliche Arbeit über Verwirrungszustände oder Drogenmissbrauch sein.
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