Fast Food-Verbot an Schulen

Ernährung

Fast Food-Verbot an Schulen

Kein Cola, keine Chips, kein Fast Food in den Schulbuffets – das will die steirische VP-Gesundheitslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder durchsetzen (ÖSTERREICH berichtete). ­Ihre Forderung stieß auf breite Zustimmung: „Mehr als 200 Mails aus allen Bundesländern sind in meinem Büro eingegangen“, sagt die Politikerin und zweifache Mutter zu ÖSTERREICH: „99 Prozent der Reaktionen waren positiv.“

Doch: „Mit reiner Prävention erreichen wir wenig“, argumentiert sie, „die gesunde Jause bleibt liegen, die Kinder greifen noch immer lieber zu Chips als zum Müsliriegel.“

Eine gesetzliche Verankerung ist derzeit aber nicht möglich, heißt aus dem Büro von Gesundheitsminister Alois Stöger (SP). Der Bund kann Schulen nichts vorschreiben. Grund dafür ist die sogenannte Schulautonomie, wonach Schulen die Betreiber ihrer Schulbuffets selbst aussuchen dürfen.

Auf offene Ohren stößt die steirische Landesrätin hingegen bei Wiens Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ). Sie würde sich über ein solches Verbot freuen. Muss aber gleichzeitig einschränken: „Wir könnten Fast Food an den Schulen gar nicht verbieten, dazu fehlen die rechtlichen Möglichkeiten.“ Wien setzt deshalb verstärkt auf Prävention.

Autor: (wek)
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