11. Jänner 2012 18:35
Auch gestern tagten die rot-schwarzen Arbeitsgruppen zum Sparpaket. Sie berechnen nach, was die zwei Chefs – SPÖ-Kanzler Werner Faymann und VP-Vize Michael Spindelegger – am Montag ausgemacht hatten. Kommende Woche wollen sich Faymann und Spindelegger schließlich zu ihrem nächsten „Geheimgespräch“ treffen.
Ein erster Durchbruch zeichnet sich bereits ab: SPÖ-Chef Faymann erklärte gestern via Ö1-Mittagsjournal, dass man „mit etwa 1.000 Beamten weniger im Jahr auskommen“ könne.
Tatsächlich möchte die Regierung bereits im laufenden Jahr 1.000 Bundesbeamte einsparen, Pensionierungen also nicht nachbesetzen. Faymann möchte nur bei Lehrern, Polizisten und Staatsanwälten Ausnahmen machen. Die Zahl der Landesbeamten kann nur durch Entscheidungen der Landesregierungen reduziert werden.
Betroffen im Bund werden vor allem Beamte aus den Ministerien sein. Alleine SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos dürfte bis 2014 bis zu 1.000 Beamte abbauen. Mit dieser Ankündigung ist der Regierung ein Protest der Beamtengewerkschaft und ihres streitbaren Chefs Fritz Neugebauer sicher.
Kompromiss bei Pensionen zeichnet sich jetzt ab
Auch bei den Pensionen – vornehmlich den Frühpensionen – zeichnet sich zwischen SPÖ und ÖVP ein Kompromiss ab.
SPÖ-Sozialminister Rudolf Hundstorfer wollte das faktische Pensionsantrittsalter ursprünglich nur um zwei Jahre anheben. VP-Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner verlangte bislang eine Anhebung um vier Jahre. „Jetzt werden es drei Jahre werden“, sagt ein VP-Mann. Faymann und Spindelegger wollen insgesamt zwei Milliarden Euro pro Jahr einsparen. VP-Finanzministerin Maria Fekter drängt hinter den Kulissen allerdings weiter auf bis zu 2,8 Milliarden Euro pro Jahr.
Die Regierung will bis Ende Februar jedenfalls das Sparpaket fertig geschnürt haben. Und dann fängt der Kampf mit den Ländern um Einsparungen an …I. Daniel
Faymann trifft Kanzlerin Merkel
© APA/HBF/Andy Wenzel
Faymann trifft Kanzlerin Merkel
© APA/HBF/Andy Wenzel
Faymann trifft Kanzlerin Merkel
© APA/HBF/Andy Wenzel
Faymann trifft Kanzlerin Merkel
© APA
Werner Faymann trifft Kanzlerin Angela Merkel
© APA
Werner Faymann trifft Kanzlerin Angela Merkel
© APA
Werner Faymann in Berlin
© APA
Werner Faymann in Berlin
Wie wäre es mit einer Verkleinerung er Bundesregierung, des Nationalrates und Abschaffung des Bundesrates ?
Seit Jahrzehnten fordern die Bürger mehr Transparenz bei den Entscheidungen sowie eine Beschränkung des Amtsgeheimnisses auf den Ausnahmefall und es sind die derzeitigen Regierungsparteien, die eine solche ebensolange verhindern. Es wäre z. B. interessant ob der sogenannte Österreich-Zuschlag, welchen den österreichischen Steuerzahlern Milliardenkosten verursacht, nicht bei Erfüllung dieses Grundsatzes längst Geschichte wäre.
Korruption kann am ehesten mit Transparenz bekämpft werden und rot/schwarz muß sich schon die Frage gefallen lassen warum sie wie auch in anderen Bereichen wie z. B. der Verwaltungs-, Spitals- oder Pensionsreform die entsprechenden Antworten bisher nicht geliefert hat.
Internationale Experten stellen Österreich in Punkto Transparenz und Korruption auf eine Stufe mit ehemaligen Ostblockstaaten.
Wenn sich die Regierungsparteien nicht einigen können, dann laßt das Volk entscheiden und jede Änderung gegenüber der jetztigen Situation kann faktisch nur eine Verbesserung im Interesse Österreich darstellen. Liebe Politiker ihr könnt sicher sein im Volk befinden sich genügend juristisch geschulte Experten, die Österreich in bezug auf Transparenz und Korruptionsbekämpfung auf eine Topposition hieven könnten, aber es scheint so daß ihr genau dies verhindern wollt und deshalb einen echten Bürgerentscheid fürchtet wie der Teufel das Weihwasser.
Die könnte man auch alle einsparen und Nationalrat verkleinern und Bundesrat auflösen.
Man könnte sich die neuen Steuern, die teils wieder zu Lasten der Normalbürger gehen, ersparen.
qarakter suchen . aber gibts die ?????