21. 07. 2009, 16:12

Marathon-Tour

Fischer erklomm den Piz Buin

BP HEINZ FISCHER AUF DEM PIZ BUIN
© APA/HBF/TATIC/HBF/TATIC

Der Präsident nützt die Ferien für eine Österreich-Tour im Wahlkampf-Stil .

Der 20. Bundesheer-Truppenbesuch von Bundespräsident Heinz Fischer fand in luftigen Höhen statt: Er erklomm am Dienstag in einer Seilschaft den höchsten Berg Vorarlbergs. Das Staatsoberhaupt erreichte gegen 11.15 Uhr den Gipfel des 3.312 Meter hohen Piz Buin und "hat den viereinhalbstündigen Aufstieg sehr genossen", so Fischer-Sprecherin Astrid Salmhofer.

Am Gipfel angekommen, Foto: (c) APA

Fischer, der als begeisterter Bergsportler gilt, war bereits am Montag per Hubschrauber nach Vorarlberg geflogen worden. Er wird am Mittwoch die Bregenzer Festspiele eröffnen.

Fitter Frühaufsteher
Fischer übernachtete in der Wiesbadener Hütte im Silvrettagebiet. Bei seiner Bergtour erwies sich der 70-jährige Fischer als fitter Frühaufsteher: Der Aufstieg über Geröllhalden und Gletscherspalten begann bereits gegen 6.45 Uhr. Auf dem Gipfel wurde Fischer vom Jägerbataillon 23 empfangen. Zur Bundeshymne, die man gemeinsam sang, wehte am Gipfelkreuz die Österreichfahne. Als Geschenk erhielt der Bundespräsident einen Pickel aus dem Jahre 1939, der damit fast genau so alt ist wie der 1938 geborene Fischer. Im Anschluss besuchte der Bundespräsident eine Alpinübung des Heeres und beobachtete die Soldaten beim Sichern, Klettern und Abseilen.

Fischer sei wegen des Sonnenscheins und des gelungenen Aufstiegs zum Piz Buin "sehr vergnügt". Man habe großes Wetterglück gehabt, so die Sprecherin. Im Montafon gingen in der Früh Gewitter nieder, die den bergsteigenden Bundespräsidenten jedoch verschonten. Gegen Mittag begannen Fischer und seine Begleiter den Abstieg.

Fischers Terminplan wirkt wie ein Wahlkampf-Start
Der Gipfelsturm bleibt nicht der einzige Höhepunkt der Präsidentenwoche. Es scheint, als ob diese Woche der inoffizielle Startschuss des Wahlkampfs für die Bundespräsidentenwahl fällt. Denn Fischer hat einen dichten Plan voller prestigeträchtiger Termine. Sie alle scheinen geeignet, ihn mit sympathischen Fotos in den Medien zu präsentieren.

Highlights der Woche: Am Mittwoch hält Fischer die Eröffnungsrede bei den Bregenzer Festspielen. Am Nachmittag besucht er das Atelier des Bildhauers Herbert Albrecht.

Am Donnerstag besucht Fischer ukrainische Kinder aus Tschernobyl, die in Österreich Erholung suchen. Samstag steht dann wieder Kultur am Programm: bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele. Am Rande der Festspiele hat Fischer ein halbes Dutzend hochkarätiger Treffen.

Vom Berg nach Bregenz
Nach dem Gipfelsturm geht es noch am Dienstag gleich weiter nach Bregenz.

Festpiele
Mittwoch um 10.30 Uhr eröffnet der Bundespräsident die Bregenzer Festspiele mit einer Ansprache. Am Nachmittag besucht Fischer den Bildhauer Herbert Albrecht. Am Abend sind der Präsident und seine Gattin Premieren-Gäste bei der Aida auf der Seebühne.

Kinder
Am Donnerstag besucht Heinz Fischer ukrainische Kinder, die in Österreich bei Gastfamilien urlauben. Sie stammen aus der verseuchten Region rund um Tschernobyl.

Hochkultur
Am Samstag reist Fischer nach Salzburg. Sein Gast zur Eröffnung der Festspiele ist Portugals Präsident Anibal Cavaco Silva.

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qentin666 meint am 23.07.2009 14:32

ja ausgeruht das ganze jahr kassieren reisen und
manchmal EU verträge genehmigen und unterschreiben .

Leela meint am 23.07.2009 08:59

.

wandern meint am 22.07.2009 10:31

Großartige Leistung vom Bundesheer auf diesen Hügel hinauf tragen lassen,typisch Fischer wie seine ganze Amtszeit

romario meint am 22.07.2009 08:00

große leistung ???und sowas von wichtig !!!

napoleon meint am 21.07.2009 17:26

Hoffentlich bekam er den richtigen weitblick!
Denn in der politik kennt sich niemand mehr so genau aus.

wien16 meint am 21.07.2009 17:16

die abschaffung dieses vollkommen unnötigern amtes nachdenken und nicht über eine wiederwahl dieser parteimarionette.

qentin666 meint am 21.07.2009 14:17

vor unwetter,feuer,erdbeben,seuchen und einer wiederkandidatur von fischer !

namre meint am 21.07.2009 08:49

... würde es mir leid tun, wenn er sich ein Haxerl bricht bei seinen Bergeskapaden, man kann doch nicht behaupten dass ein 70jähriger Hofburg Sitzender körperlich "besonders belastungsfähig" ist.
Das ist die ein Seite der Medaille.
Österreich braucht keinen Präsidenten als Ersatz für den "Kaiser".
Österreich sollte sich endlich geistig von der K.u.K. Mentalität befreien!
Dann könnte Fischer nach Herzenslust bergsteigen, trainieren, wie es sich für alte Männer gehört, bevor sie einen Infarkt erleiden"! Wünsche ihm ein langes Leben und beste Gesundheit!

weinberl meint am 22.07.2009 07:53

Stimme deinem Posting zu. Das Amt des BPr. ist auf reine Repräsentationsangelegenheiten beschränkt und in der heutigen Zeit unangemessen. Überall soll gespart werden, weshalb auch hier das Amt und der ganze Hofstaat dazu eingespart werden könnte. Anfallende "Pflichten" in diesem Bereich könnten - nach Schweizer Muster - erledigt werden.

ansgar meint am 22.07.2009 08:01

Berlusconi fühlt sich mit 73 noch als Sexprotz.
Da werden wir den Fischer wohl auf die Berge
kraxeln lassen.

Calus meint am 21.07.2009 08:09

...ein richtiger Kaiser! Äußert sich zu nichts verbindlich, will niemanden weh tun und genießt das höfische Leben. Kein Wunder, wenn man es als braver SPÖ Parteisoldat soweit schafft. Vollkommen überflüssig! Ein Kaiser für seine Pensionisten, der dem Steuerzahler Unsummen kostet!

foxil meint am 21.07.2009 09:56

Eher ein unnützer Parasit !!!!!!!!!!!!

ansgar meint am 21.07.2009 08:07

Sollte sich lieber um die Anliegen der Bevölkerung
kümmern, vor allem um sozialpolitische. Eigentlich
ist dieses Amt völlig überflüssig (bis auf nutz-
lose Repräsentier-Belange). Abschaffen, kostet dem
Steuerzahler nur Geld.

branwhen meint am 21.07.2009 07:54

HOFFNUNG!

CHILI meint am 20.07.2009 16:30

Wenn er dann schon mal oben ist, soll er gleich auch oben bleiben.
Da hat er wenigsten etwas mehr Überblick als hinter den dicken Mauern in der Hofburg.

rotWeisschenrot meint am 20.07.2009 15:17

Wahlhöhenflug vom Präsidenten. Er fliegt in Windeseile von Eröffnungen zu Veranstaltungen, er ist präsent, wie das berühmte Haar in der Suppe, doch um die lahme Regierungsmannschaft schert er sich nicht, (angelobt hab ich sie das reicht mir, denkt er)
In England haben´s die Königin Elisabeth dafür, und wer macht das in Österreich?

TilUHU meint am 20.07.2009 14:54

versucht seinen letzten Höhenflug zu starten.
Wie Ikaros, einmal hoch hinaus und dann um so tiefer gefallen.

ewigNeutral meint am 20.07.2009 14:34

nimmt sich noch viel vor um dann sagen zu können, wenn er bei der Bundespräsidenten -Wahl verliert, ich bin amtsmüde. Seine Pension ist gesichert und umziehen von der staatlichen Präsidentenvilla in eine Privatwohnung braucht er auch nicht, weil er seinen Lebensmittelpunkt nie gewechselt hat. Er war ein anspruchsloses Staatsoberhaupt, gut erkennbar an der ebensolchen Regierungszusammensetzung.

fireone meint am 20.07.2009 12:51

nicht so garstig zum UHBP, wo er sich für uns alle regelrecht zerspragelt.

elbarto meint am 20.07.2009 12:51

Wahrscheinlich mit dem Lift.
Lugner for President- er ist der einzig richtige für Österreich

fireone meint am 20.07.2009 20:17

auch egal, der Lugner ist wenigstens lustig.

foxil meint am 20.07.2009 12:30

der Staat Österreich ???
Ein mehr als unnötiges Amt !!!!
Noch dazu mit so einer Besetzung !!

lappentoppen meint am 20.07.2009 12:01

na man kann ja nur hoffen das er sich da oben ein Wetterfestes Camp aufbaut und oben bleibt!

qentin666 meint am 20.07.2009 12:37

würde herunten keine lücke hinterlassen -flüssiger als wasser -überflüssig !